Interview mit Alexander Wennberg vom NHL Club Columbus Blue Jackets

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(Interview) (Ivo Jaschick) Der 22-jährige linkschießende Stürmer, er kann sowohl als Flügel als auch als Center eingesetzt werden, wurde am 22. September 1994 in Schweden geboren. Schon früh machte er in den verschiedenen Nationalmannschaften Schwedens auf sich aufmerksam. 2013 wurde der junge Stürmerstar von den Blue Jackets als 14. in der ersten Runde des Drafts nach Columbus geholt.

 

 

Er wird bei >elite hockey prospects< als ein talentierter Spieler, ausgestattet mit einer „guten Hand“, einem „Sinn für das Spiel“ und einer exzellenten Puckbehandlung, der  zuerst den Pass sucht. In dieser Spielzeit hat er nach 63 absolvierten Spielen mit 52 Scorerpunkten (12 T; 40 V) schon einen neuen persönlichen Rekord aufgestellt. Nach dem Spiel bei den Rangers, bei dem er zwei Tore zum 5:2 Sieg beisteuern konnte und zum ersten Star der Partie gewählt wurde, stand Alexander Wennberg eishockey-online.com zu einem kurzen Gespräch zur Verfügung:

 

 


Gratulation zu diesem wichtigen Sieg und es war ja auch ein recht akzeptables Spiel von Seiten der Blaujacken!


Alexander Wennberg: Ja, das war schon ein extrem gutes Spiel von uns! Im zweiten Drittel hat sich dann das Momentum auf unsere Seite gewendet. Wann haben schon clever gespielt und bei allen Aktionen sind wir auch sehr diszipliniert geblieben.

 

 


Sie hatten einige kritische Situationen zu überstehen und es war zu beobachten, dass keine Panik im Team aufkam!


Alexander Wennberg: Das stimmt! Wir hatten in der Vergangenheit einige Situationen, als wir in Führung lagen, dass wir einfach nicht clever genug agiert haben. Aber wie Sie sagten, wir sind nicht in Panik verfallen, als es eng wurde, wir haben hinten dicht gemacht und nicht allzu viele Torchancen zugelassen! Ja, und dann haben wir ja auch noch Bob zwischen den Pfosten. Mit seinen unglaublichen Paraden und Reflexen macht er es uns relativ einfach, solche Partien zu gewinnen.

 

 


Wie ist es, hier in dieser wohl berühmtesten Arena zu gewinnen?


Alexander Wennberg: Es ist schwer zu beschreiben – es ist schon ein großartiges Gefühl hier in diesem Gebäude aufzulau-fen! Zumal ich in meiner Jugend, so oft es ging, versucht habe die Spiele der Rangers vor dem Fern-seher zu verfolgen. Ich kann nicht sagen, ob es etwas mit der Arena zu tun hat – aber es ist super! Besonders dann, wenn man diese als Sieger verlässt!

 




Es fällt auf, dass die Pause dem Team gut getan zu haben scheint. Sie wirken konstanter und gefestigter!


Alexander Wennberg: Es ist besser geworden – ohne Zweifel! Wir haben viel darüber gesprochen und wir wollten besseres Hockey spielen und mehr Schlittschuh zu laufen. Ich denke, das ist uns in den letzten Spielen Eindrucksvoll gelungen. Es ist gut, wie wir im Moment spielen und wir müssen abwarten, ob wir diesen Schwung in die nächsten Partien mitnehmen können.

 

 


Nach der freien Woche jetzt sind Sie mit zwei Siegen gegen Gegner der eigenen Division gestartet – haben Sie sich damit noch einmal im Kampf um die Spitze zurückgemeldet?


Alexander Wennberg: Wir haben darüber gesprochen, dass es schwierig sein kann, nach einer Pause zurückzukommen. Wir wollten voller Elan wieder ins Spielgeschehen eingreifen und diese kleine Pause scheint uns, schauen wir auf die Ergebnisse, sehr gut getan zu haben – das war es, was wir wollten!

 

 


Zwei New Yorker Teams, beide geschlagen – wie wichtig war das?


Alexander Wennberg: Diese Spiele sind besonders wichtig. Wir kämpfen alle um den Einzug in die Playoffs und zudem sind wir noch alle recht dicht beieinander. Diese Spiele sind sehr wichtig, sogar noch ein wenig wichtiger – eigentlich sind alle wichtig, aber da sie direkte Konkurrenten sind – als die schweren Spiele, die jetzt noch auf uns zu kommen.

 

 


Zwei Tore geschossen! Könnte ich sagen, dass Sie Ihre Torqualitäten wiederentdeckt haben, lieber zuerst schießen, als zu passen?


Alexander Wennberg: Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann! Es kommt auf die Situation an – diese >zuerst schießen Mentalität< ist eigentlich immer da und heute hat es sich ausgezahlt zuerst zu schießen! Die beiden Topreihen haben sich heute auf dem Statistik-Blatt eingetragen und das ist genau das, was wir erreichen wollten. Wir wollen auch offensiv in der Endrunde voll da sein, wir wollen, dass jeder seinen Teil dazu beisteuern kann. Die letzten beiden Spiele haben gezeigt, dass es so laufen kann!

 

 


Sie spielen jetzt auch mit einem anderen Kollegen in einer Reihe und das scheint Ihnen auch gut zu tun!


Alexander Wennberg: Ja, aber im Grunde genommen ist es egal – wir sind eine tolle Truppe, mit jedem Mitspieler komme ich gut zu Recht! Aber vielleicht ist es auch die skandinavische Bande zwischen Oli(verBjorkstrand, Dänemark) und mir, die uns so gut harmonieren lässt. Er ist ein großartiger Spieler und dadurch habe ich eventuell meinen Torinstinkt wieder zurückgewonnen!

 


(Foto imago/eishockey-online.com)


 

 

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