Interview mit Norman Martens von den Füchsen Duisburg

Norman Martens Duisburg

 

(Interview) (Ivo Jaschick) Norman Martens erblickte am 24. Mai 1986 in Winsen das Licht der Welt. Schon bald war klar, dass er sich dem Eishockey hingab. Er ging nach Berlin zu den Eisbären und spielte anfänglich auf der Position eines Stürmers bei den Junioren.

 

 

Vor und nach seinem DEL Debüt in der Saison 2004/5  für die Berliner, war er auch in den U-16  und U-20 Nationalmannschaften aktiv. 2009 wechselte er nach Ingolstadt, Heilbronn, Landshut, Dresden, Frankfurt und kam zum Beginn dieser Spielzeit schließlich nach Duisburg und wurde ein Fuchs. eishockey-online.com Reporter Ivo Jaschick hat sich mit dem Ex-DEL Spieler Norman Martens unterhalten.

 

 


Ich muss zugeben, ich war ein wenig verwirrt, da Sie Bei Wikipedia und >eliteprospects.com< als linksschießender Stürmer, wahlweise Linksaußen oder Center, geführt werden – ich Sie hier aber in der Defensive erlebt habe!


Norman Martens: Ja, so habe ich angefangen! Aber seit ein paar Jahren habe ich auch die Rolle des Verteidigers übernommen. Das hält sich so die Waage, 50 % war ich Stürmer und 50 % Verteidiger – was gerade gebraucht wurde! In diesem Jahr werde ich halt meistens in der Defensive gebraucht.

 

 


Sie haben Ihre Karriere bei den Junioren der Berliner Eisbären begonnen, spielten in der DEL, DEL 2 sowie der Oberliga! Können Sie einen Vergleich der Ligen anstellen?


Norman Martens: Es ist eigentlich schwer diese Ligen zu vergleichen. Je höher die Liga ist, desto besser sind sie! Besonders im System ist man besser aufgestellt, die Akteure sind schneller, einfach besser, das Tempo ist höher, die Scheibenkontrolle und –handling sind besser und solche Sachen.

 

 


Letzte Saison haben Sie noch bei den Frankfurter Löwen in der DEL2 gespielt – ist da ein Vergleich zu machen?


Norman Martens: Von den Städten her kann ich Duisburg mit der Metropole Frankfurt nicht vergleichen! Da hält sie keinem Vergleich stand! Aber hier in Duisburg haben wir alles, was wir brauchen. Eine gute Infrastruktur, eine schöne Halle, der Verein macht alles, was wir zum Wohlfühlen brauchen! Die Stadt selber bietet uns eigentlich auch alles, was wir brauchen. Köln und Düsseldorf sind praktisch um die Ecke, wenn wir auch mal was Anderes, etwas Besonderes brauchen. Also kann man sich da überhaupt nicht beschweren!

 

 


Heute gegen den Tabellen-Primus aus Herne haben Sie mit Ihren Füchsen geglänzt (5:1)! Es waren aber nur 15 Spieler inklusive zweier Goalies für Herne auf dem Spielberichtbogen – 15 gegen 19. War das mitentscheidend für den Sieg?


Norman Martens: Ja, natürlich! Am Ende konnte man schon sehen, dass wir mit mehr Leuten, dann schon mehr Druck machen konnten und denen dann schon ein wenig die Puste ausging! Aber ich denke, wären sie vollständig gewesen, wäre es auch ein vielleicht knapperer Sieg für uns geworden. Man kann es eigentlich nicht sagen, wie es dann ausgegangen wäre! Aber, ja, heute hatten wir schon mehr Power als der Gegner.

 





Was war in Ihren Augen die größte positive Überraschung der Saison?


Norman Martens: Ich war ein wenig überrascht, wie ausgeglichen die Liga doch ist. Das war in den vergangenen Jahren nicht der Fall. Dies ist natürlich sehr positiv zu bewerten und für uns viel besser, da in der Liga generell dann ein höheres Niveau herrscht. Es war klar, dass die Liga gut aufgestellt ist und da hat es auf jeden Fall mich ein wenig überrascht, wie stark die Oberliga doch ist!

 


Gibt es denn auch etwas Negatives zu berichten?


Norman Martens: Jetzt so auf die Schnelle etwas Negatives zu finden, fällt mir schon schwer. Es gibt natürlich Dinge, die Verbesserungswürdig wären – aber die zu finden, ist schon schwer. Hier in Duisburg sind wir sehr gut aufgestellt, haben eigentlich ein sehr gutes Zweitliganiveau von  den Begebenheiten und der Infrastruktur her. Bei manchen anderen Clubs ist das halt nicht so – aber ich kann nichts Beklagenswertes so ad hoc finden!

 

 


Ab Freitag gehen die Playoffs los und Sie haben am letzten Spieltag mit etwas Glück noch den zweiten Tabellenplatz erreicht, der Heimvorteil auf dem Weg ins Finale garantiert!


Norman Martens: Ja, es lag nicht mehr in unserer Hand. Wir mussten halt in Halle gewinnen und Essen gleichzeitig gegen Tilburg. Der Eishockeygott meinte es gut mit uns, da die erzielten Ergebnisse uns den 2. Platz bescherten.

 

 


Gesetz den Fall, die Füchse würden in die DEL2 aufsteigen, wären der Verein und das Team darauf vorbereitet?


Norman Martens: Da bin ich die falsche Ansprechperson! Sie müssten da die Vereinsführung und Trainer fragen, die die Mannschaft ja zusammenstellen. Wir müssen uns jetzt aber erst einmal voll fokussieren, dass wir dieses gesteckte Ziel erreichen und dann werden wir weitersehen.

 


Vielen Dank für die Zeit und viel Erfolg!

(Foto Füchse Duisburg)

 


 

 


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