Interview mit dem Topscorer der Kölner Haie Philipp Gogulla

Philipp Gogulla 05022017

 

(Interview) (Ivo Jaschick) Der 29-jährige, linksschießende Haiestürmer führt die Scorerliste der viertplatzierten Kölner Haie an. Nach der etwas unglücklichen Niederlage gegen den Tabellennachbarn aus Mannheim (2:4) stand der Kölner-Topscorer eishockey-online.com zu einem kurzen Gespräch zur Verfügung:

 


Philipp, wie haben Sie das Spiel gesehen?


Philipp Gogulla: Es war ein sehr intensives Spiel, mit sehr vielen Strafen auf beiden Seiten – Mannheim hat das sehr gut gemacht und uns hat heute so ein wenig die Durchschlagskraft gefehlt! Da müssen wir dran arbeiten, denn das muss besser werden! Man kann nicht sagen, dass Mannheim uns überrannt hat, wir waren in gewissen Phasen heute einfach nicht gut! Wir hatten uns nach dem zweiten Drittel auch gesagt: >Jungs, das geht besser!< Wir lagen knapp hinten und hätten das Spiel im letzten Abschnitt noch drehen können, haben noch mal auf 3:2 verkürzt, waren in dieser Phase am Drücker und hätten mit einer größeren „Coolnis“ vielleicht noch den Ausgleich gemacht! – Aber das ist Eishockey!

 

 


Nachdem Sie im zweiten Drittel das Tor zum Ausgleich geschossen haben, kamen noch ein Pfostenschuss sowie eine hochkarätige Chance von Dane Byers. Kann man sagen, dass dies die Knackpunkte der Partie waren?


Philipp Gogulla: Das ist schwer zu sagen! Klar, wenn wir da einen machen, wären wir 2:1 in Führung gegangen und wer weiß, wie es dann ausgesehen hätte. Das ist aber immer sehr leicht gesagt. Aber nichts desto trotz müssen wir halt gucken, dass wir über die vollen 60 Minuten ein kompaktes Spiel machen, einfach cleverer agieren. Wir haben über die gesamte Spielzeit heute nicht das Eishockey gespielt, das wir sonst immer spielen! Heute haben Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entschieden – und wir sind dieses Mal leider auf der falschen Seite!

 





Es war ein sehr intensives, hitziges und nickliges Match – war das schon ein kleiner Vorgeschmack auf die Playoffs?


Philipp Gogulla: Ja klar, ich denke schon! Zumal es jetzt ja auf die heiße Phase zugeht! Die Top – 4 – Teams da oben, ich zähle uns natürlich mit dazu, die schauen jetzt natürlich, um die beste Ausgangsposition zu erreichen. Wir müssen jetzt einen Weg finden, um uns gut zu platzieren. Wir wollen Heimrecht haben, so lange es geht! Aber nicht, dass es falsch verstanden wird, wir sind noch nicht durch! Wir müssen jetzt erst einmal zusehen, dass wir am Freitag wieder zur alten Stärke zurückfinden.

 

 


Mit zwei Niederlagen in Straubing und gegen die Adler gab es heute – so glaube ich – das erste punktlose Wochenende! Wie sehr hat sich das Fehlen vom gesperrten Patrick Hager ausgewirkt?


Philipp Gogulla: Da brauchen wir erst gar nicht lange drüber zu reden – Patrick ist ein überragender Eishockeyspieler, einer der besten in der ganzen Liga! Wenn so einer ausfällt, ist er natürlich sehr schwer zu kompensieren. Trotzdem haben wir, glaube ich, eine sehr gute tiefe in unserem Kader. Ich bin jetzt auch mal sehr gespannt auf die Neuverpflichtung, die wir geholt haben (Alexandre Bolduc, Zagreb (KHL)). Dadurch haben wir noch mal eine größere Tiefe und Stärke in unserem Kader. Ich freue mich und hoffe, dass wir jetzt alle gesund bleiben und dass wir unser Eishockeyspiel in den letzten acht Spielen mit allen an Bord aufziehen. Ja, und danach hoffe ich, dass wir alle heiß in die Playoffs gehen und für die nächsten vier Wochen überragendes Eishockey spielen!

 

 


Das Powerplay war heute wieder gut – beide Tore fielen in Überzahl!


Philipp Gogulla: Ja, ich denke auch, dass wir durchaus auch hätten gewinnen können. Wir waren aber heute einfach nicht voll da, diese >Geilheit< hat gefehlt! Dieses Ding unbedingt mal reinzuarbeiten – Mannheim hat es heute gehabt. Wir müssen halt weiter hart dran arbeiten, das Überzahlspiel muss besser werden – auch wenn wir heute mit einem Mann mehr zweimal getroffen haben -, das Unterzahlspiel muss wieder zur alten Stärke finden – es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, aber ich bin schon voller Vorfreude!


(Foto Ingol Winkelmann)


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