Interview mit Maximilian Kammerer von der Düsseldorfer EG

Maxi Kammerer 2016 1

 

(Interview) (CD) Maximilian Kammerer ist ein deutsches Nachwuchstalent und ist gebürtiger Düsseldorfer. Er ist der Sohn vom 130-fachen Nationalspieler und langjährigen Eishockeyprofi Axel Kammerer, der aktuell in der Oberliga die Tölzer Löwen trainiert. 

 

 

In Bad Tölz durchlief Maximilian Kammerer die Nachwuchsmannschaften und debütierte 2012/2013 (38 Spiele) als 16jähriger in der Profimannschaft der Tölzer Löwen (Oberliga). Im gleichen Jahr nahm er an seiner ersten U18 Weltmeisterschaft teil und wechselte anschliessend für ein Jahr nach Kanada in die WHL zu den Regina Pats. Nach dem Ausflug nach Übersee spielte er zwei Jahre beim EC Red Bull Salzburg in der Molodjoschnaja Chokkeinaja Liga und der MHL.

 

 

Christof Kreutzer holte ihn zur Saison 2015/2016 zur Düsseldorfer EG an den Rhein, wo er in seiner ersten DEL Saison auf 22 Spiele (1 Tor / 3 Assists) kam und auch für den EC Bad Nauheim in der DEL2 (12 Spiele/2Tore/2 Assists) und den Tölzer Löwen in der Oberliga (14 Spiele/5 Tore/17 Assists) mittels Förderlizenz spielberechtigt war.

 

 

Sein erstes DEL Tor erzielte er am 11. Oktober 2015 gegen die Ingolstädter Panther (4:2) und hat sich im zweiten Jahr in Düsseldorf zum Stammspieler entwickelt. Für die deutsche U18 und U20 Nationalmannschaft nahm er an 5 Weltmeisterschaften teil (2xU18, 3xU20).

 

 

eishockey-online.com hatte die Möglichkeit mit dem deutschen Nachwuchstalent Maximilian Kammerer zu sprechen. 

 

Maxi, Du bist jetzt bereits das zweite Jahr in Düsseldorf in der DEL. Es scheint ja bei Dir bestens zu laufen, 41 Spiele / 23 Punkte? Bist Du mit Deiner Entwicklung zufrieden?

 

Maxi Kammerer: Ich bin sehr zufrieden, ich hätte mir das vor einem Jahr nicht besser wünschen können. Ich bekomme viel Eiszeit und viel Vertrauen von Christof Kreutzer und es macht mir hier sehr viel Spaß. Wir geben alles und ich hoffe dass es so weitergeht und wir die Playoffs erreichen.

 

 


Vor kurzem haben wir mit Deinem Vater (Trainer Bad Tölz) ein Interview gemacht und er hat sich sehr lobend über die Entwicklung seines Sohnes ausgelassen? Wie ist Euer Kontakt, kann er Dir aus der Ferne helfen?

 

Maxi Kammerer: Wir haben einen sehr engen Kontakt, wir telefonieren täglich, teilweise sogar mehrmals. Er schaut viele Spiele von mir an (Telekom-Eishockey) und gibt mir immer wieder Ratschläge. Analysiert werden unsere Spiele natürlich vom Trainerteam der Düsseldorfer EG, es ist für mich aber schön, dass mein Vater die Möglichkeit hat die Spiele zu sehen (Live oder Wiederholung).

 

 



 

 
Wie kam für Dich der Wechsel zur DEG zu Stande? Gab es noch andere Optionen in der DEL?

 

Maxi Kammerer: Ja es gab noch andere Möglichkeiten. Düsseldorf hat sich aber am meisten um mich bemüht und das Konzept vom Club auf viele junge deutsche Spieler zu bauen hat mir natürlich sehr gut gefallen und es war auch die richtige Entscheidung zur DEG zu wechseln. Hier kann ich mich sehr gut weiterentwickeln und bekomme sehr viel Eiszeit.

 

 


Was kannst Du uns über die DEG, den Club, die Fans erzählen?

 

Maxi Kammerer: Düsseldorf ist ein Traditionsverein, das merkt man hier und in der Stadt ganz deutlich. Wir haben sehr gute Fans, die uns nie hängen lassen immer wieder nach vorne treiben, auch wenn es nicht so gut läuft. Es macht hier in Düsseldorf Spaß und ich bin Stolz ein Teil von diesem Traditionsclub zu sein.

 

 


Welches Ziel hast Du Dir für diese Saison gesetzt?

 

Maxi Kammerer: Ich möchte so viel Eiszeit wie möglich bekommen und viele Spiele machen. Natürlich wollen wir in die Playoffs kommen und dass die Saison noch möglichst lange andauert.

 

 

 


Wie für Dich war das erste DEL Tor (2015/2016), bzw. das erste DEL Spiel. Sind Trikot und Puck im Schrank oder an der Wand?

 

Maxi Kammerer: Mein erstes Spiel war in Wolfsburg und das war natürlich etwas ganz Besonderes. Ich hatte natürlich auch ein bisschen Glück, dass andere Spieler von uns verletzt waren, aber ich durfte von Anfang an bei Christof Kreutzer viel spielen, kam also nicht nur so sporadisch zum Einsatz wie vielleicht bei anderen Clubs und damit ist natürlich ein Traum in Erfüllung gegangen.

 

 

Das erste Tor habe ich gegen Ingolstadt (11.10.2015) erzielt und bei diesem Spiel waren auch meine Eltern im Stadion. Zuvor hatte ich bereits ein Tor erzielt, welches aber aberkannt wurde. Der Puck von meinem ersten Tor ist Bad Tölz.

 

 

 


Du hast bereits mit der U18 und der U20 an Weltmeisterschaften teilgenommen, kommt jetzt logischer Weise die A-Mannschaft als nächstes?

 

Maxi Kammerer: Natürlich hat jeder Sportler das Ziel für die Nationalmannschaft zu spielen, bislang ist es für mich ganz gut gelaufen und ich hoffe einfach, dass ich mit meinem Leistungen Marco Sturm überzeugen kann, dass ich zur A-Mannschaft eingeladen werden.

 

 


Wie sieht so eine Woche im Leben eines Jungprofis aus? Hast Du noch Extra Eiszeiten im Vergleich zu anderen?

 

Maxi Kammerer: Nein wir jungen Spieler haben keine Extra Eiszeiten, wir verbringen eher mehr Zeit im Kraftraum als die älteren Spieler. Montag ist meistens frei. Dienstag gibt es eine Trainingseinheit am Vormittag, dann Kraftraum und am Nachmittag noch eine weitere Trainingseinheit. Mittwoch und Donnerstag dann jeweils eine Eiszeit. Dann kommt es darauf an, wenn wir am Freitag auswärts spielen, dann reisen wir bereits am Donnerstag mit dem Bus an und haben dann Freitag Vormittag noch eine kurze Einheit und am Abend dann das Spiel.

 

Dann geht es gleich zurück und am Samstag dann noch kurz Training und am Sonntag dann das nächste Spiel.

 

 


5 Kurzfragen an Maximilian Kammerer

 

Lieblings NHL Club? Montreal Canadians
Heimat? Familie (zuhause)
Kino oder DVD? Kino
Assist oder Tor? Tor
Gegen wen würdest Du gerne mal auf dem Eis stehen? Pavel Datsyuk



(Foto Birgit Häfner)


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