Interview mit Chefcoach der Tölzer Löwen Axel Kammerer

Axel Kammerer Toelz2016

 

(Interview) (CD) Axel Kammerer ist ein gebürtiger Tölzer und begann seine Eishockeykarriere in Reichersbeueren und dem EC Bad Tölz. In seiner 19jährigen Profilaufbahn stand er bei bei Bad Tölz, Sportbund Rosenheim, Berliner SC Preussen, ESV Kaufbeuren, EC Ratingen in der DEL und DEL2 auf dem Eis und beendete 2000 seine Karriere in der 2. Bundesliga bei seinem Heimatverein in Tölz.

 

 

Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt Axel Kammerer 130 Länderspiele und erzielte dabei 15 Tore. Er nahm an sechs A-Weltmeisterschaften und den olympischen Spielen 1992 teil.

 

 

Nach seiner Karriere war er als Co-Trainer neben Hans Zach bei den Kassel Huskies (DEL) aktiv. In der Saison 2002/2003 wurde er zusammen mit den Kölner Haien DEL-Vizemeister und wechselte zurück nach Kassel wo er seine erste Cheftrainer Position einnahm (DEL). Es folgten Stationen in Bad Tölz (DEL2, Oberliga), Schwenningen und Riessersee (DEL) und den WSV Sterzing Broncos in Südtirol. Seit April 2015 ist er wieder als Cheftrainer der Tölzer Löwen hinter der Bande.

 

 

Wir haben uns mit dem Chefcoach der "Tölzer Buam" vor Beginn der Meisterrunde unterhalten.



 


Sie haben die Tabelle der Vorrunde auf dem 2. Platz hinter Selb abgeschlossen und jetzt steht die Meisterrunde vor der Tür. Wie sind Sie mit dem Saisonverlauf zufrieden?

 

Axel Kammerer: Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind wir hochzufrieden. 72 Punkte, 26 Siege, die wenigsten Gegentore der Liga 71, das sind hervorragende Werte und macht mich sehr stolz auf unsere Mannschaft, die über die gesamte Saison eine konstant gute Leistung abgerufen und viele gute Spiele gezeigt hat.

 

 


Die Selber Wölfe dürften wohl der schwierigste Gegner sein, oder? Sie hatten in dieser Saison bereits eine Auswärtsniederlage und einen Heimsieg.

 

Axel Kammerer: Jeder Gegner ist schwierig, man darf überhaupt keinen unterschätzen. Jedes Team hat seine Stärken und deswegen darf man niemanden auf die leichte Schulter nehmen. Die Spiele gegen Selb waren eng und die haben wie wir auch 22 Siege (nach 60. Min.) in dieser Saison erreicht, das werden spannende Spiele.

 

 


Was gibt es aus dem Verletztenlager zu berichten?

 

Axel Kammerer: Es sieht ganz gut aus, es lichtet sich. Sedlmayr und Reiter, beide hatten eine Gehirnerschütterung sind wieder dabei, auch Strobl ist wieder einsatzbereit, nur Beppo Frank hat noch Probleme mit dem Oberschenkel. So wie es aussieht können wir dann aus dem Vollen schöpfen.

 

 

 


Wie lautet Ihre Marschroute für die Meisterrunde?

 

Axel Kammerer: Da gibt es keine andere als sonst auch. Ich sehe die Saison als Ganzes mit Vorrunde und Meisterrunde, bis auf den Unterschiied, dass jetzt die ersten 8 Mannschaften gegeneinander spielen. Wir konzentrieren uns von Spiel zu Spiel und versuchen unsere Leistungen abzurufen, die Liga ist ausgeglichen und man kann nur mit konstanten Leistungen weiter vorwärts kommen.

 

 


Sie waren bereits von 2005-2009 (2. BL. & OL) Trainer der Tölzer Löwen und sind seit letzter Saison wieder im Amt Ihres Heimatvereins. Ein Aufstieg in die DEL2 wäre schon etwas, oder?

 

Axel Kammerer: Ja klar, das wäre das Schönste was man sich vorstellen kann, mit dem Heimatverein wieder aufzusteigen. Aber es ist noch ein weiter Weg. Ich habe mit den Spielern über dieses Thema auch noch nicht gesprochen, wir nehmen den Moment gerade mit, dass es gut läuft, wir eine gute Stimmung im Team haben und schauen einfach von Spiel zu Spiel, alles andere werden wir dann in der Zukunft sehen.

 

 


Sollte ein DEL2 Aufstieg sportlich erfolgen, sind die Tölzer Löwen auch wirtschaftlich dann in der Lage in die Liga einzuziehen?

 

Axel Kammerer: Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Sportlich werden wir alles dafür tun, dass wir dieses Ziel für den Traditionsclub Bad Tölz erreichen, alles andere müssen dann die Geschäftsleitung und die Sponsoren entscheiden.

 

 


Verfolgen Sie Spiele von Ihrem Sohn Maximilian (DEL/Düsseldorf), oder bleibt dafür nicht genügend Zeit?

 

Axel Kammerer: Ja natürlich, Dank Telekom-Eishockey kann ich einige Spiele sehen und sonst haben wir auch viel Kontakt miteinander.

 

 

 


Wie sieht, bzw. beurteilt der 130fache Nationalspieler den Werdegang/Entwicklung des Sohnes?

 

Axel Kammerer: Ich bin sehr stolz auf ihn, habe großen Respekt vor seiner Entwicklung. Er hat ja mit 16 Jahren bereits bei der 1. Mannschaft in Tölz in der Oberliga gespielt, war ein Jahr in Kanada (WHL) bei den Regina Pats, danach in der neugegründeten MHL in Salzburg, bevor er zur Düsseldorfer EG gewechselt ist. In Düsseldorf hat er sich zum Stammspieler hochgearbeitet und letzte Saison noch 10 Mal bei uns mitgespielt, was ihm auch ganz gut getan hat. Er arbeitet immer hart und das ist der gerechte Lohn dafür.

 

 


Maximilian wäre ja für die Tölzer spielberechtigt (liegen wir da richtig mit dieser Information), der wäre doch sicher eine gute Verstärkung, oder?

 

Axel Kammerer: Ja wäre er, aber die Düsseldorfer EG wird ihn nicht freigeben, er ist Stammspieler und die müssen auch schauen, dass Sie in die Pre-Playoffs kommen.

 

 

 

Wir haben gesehen, dass Sie Ende Januar ein Eishockeycamp für Hobbyspieler veranstalten, erzählen Sie uns bitte darüber etwas?

 

Axel Kammerer: Das Camp findet jetzt ich glaube zum 10. oder 11. Mal statt, diesmal als richtiger Klassiker unter freiem Himmel in der Kunsteis Arena am Tegernsee, das ist ein richtiges Highlight. Der Spaß steht bei diesem Camp im Vordergrund, ich bringe den Eishockeybegeisterten ein bisschen das ABC des Eishockey bei, Schlittschuh-, Lauf- und Schusstechnik, Scheibenführung, von allem etwas. Natürlich wird auch viel gespielt und ein Kabinenfest gibt es auch. Das Wochenende macht immer sehr viel Spaß und dieses Mal ist es am Tegernsee schon etwas Besonderes.

 

 

Es haben sich im Laufe der Jahre auch einige Freundschaften gebildet, viele nehmen jedes Jahr daran teil und reisen z.B. aus der Schweiz, Schwenningen, Kassel und Köln an.

 


Vielen Dank für das nette Gespräch, wir wünschen Ihnen viel Erfolg für die Playoffs.

 

Axel Kammerer Winterclassic





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