Hai Moritz Müller im Kurzgespräch mit eishockey-online.com

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(Interview) (Ivo Jaschick) Der Kapitän der Kölner Haie Moritz Müller stand eishockey-online.com nach dem Erfolg gegenüber die Thomas Sabo Ice Tigers für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.

 

 

Moritz Müller, herzlichen Glückwunsch zum 3-1 Sieg gegen Nürnberg! Wie haben Sie das Spiel gesehen?


Wir haben heute eigentlich eine sehr konzentrierte Leistung gezeigt, sind leider recht früh in Unter-zahl in Rückstand geraten, haben aber einen Weg gefunden, dass Spiel noch zu drehen und letztendlich verdient zu gewinnen.

 

 


Was war der Knackpunkt, der Punkt, als das Match in Ihre Richtung kippte?


Hmm, vielleicht die zwei Tore kurz hintereinander, der Ausgleich, der erst nach dem Videobeweis gegeben wurde? Kann ich eigentlich gar nicht sagen – so eine >Schüsselszene< gab es eigentlich gar nicht. Wann fielen die Tore? 28. und 30. Minute! Ja doch, dann würde ich doch die beiden Tore nehmen – aber auch die Tatsache, dass wir kein Tor mehr kassiert haben! So ein 2:1 muss man auch erst einmal über die Zeit bringen.

 

 


Die letzten zwei Minuten haben Sie 3 gegen 6 gespielt und Kai (Hospelt) hat ins verwaiste Tor getroffen!


Ja, auch unser Unterzahlspiel war heute wieder einmal hervorragend! Dies war auch spielentschei-dend!

 

 


Das Spiel war sehr ruppig, man könnte sagen, es hatte schon Playoff-Charakter!


Schon das Spiel in Iserlohn war sehr hart und jetzt gegen die Ice-Tigers war es auch sehr ruppig. Nürnberg ist eine sehr große Mannschaft, physisch stark, da haben wir schon damit gerechnet, dass es heute etwas härter wird!

 




Sie und die restlichen Haie blieben relativ ruhig nachdem zwei Ihrer Mitspieler ziemlich hart angegangen würden!


Das war zu einem Zeitpunkt des Spiels, als wir mit 2:1 in Führung lagen und da ist es klar, dass (Ban-don) Prust und (Colton) Teubert  versuchen, noch mal etwas Energie in die Mannschaft zu pumpen. Wir hatten da das Gefühl, dass wir denen in die Karten spielen würden, würden wir darauf eingehen. Wir wollten das Ganze lieber läuferisch und spielerisch lösen. Wäre der Ausgleich gefallen, hätte es vielleicht ganz anders ausgesehen.

 

 


Auch Playoff-Charakter – Dienstag kommt es in Nürnberg zum direkten Rückspiel! Wie sind die Aussichten?


Es ist jetzt natürlich ein gutes Gefühl mit dem Sieg hier zu Hause nach Nürnberg zu fahren. Die Nürnberger wollen natürlich vor den eigenen Fans die Revanche, während wir auswärts weiter punkten wollen.

 

 


Vielleicht noch ein Wort zu den Schiedsrichtern, die in diesen Situationen vielleicht ein wenig überfordert schienen!


Die Unparteiischen haben es schon verflixt schwer – aber beide Aktionen waren meiner Meinung nach ein „Check gegen den Kopf“ und somit ein Foul. Beim Christian (Ehrhoff) war er sogar noch ‚blindsided‘, er konnte ihn also nicht kommen sehen. Es war schon klar, dass so ein Spieler in der Liga einiges abbekommen wird, dass er gejagt wird – ich finde, da sollte man schon mal genauer hinschauen. Es ist unglücklich gelaufen, auch dass beide die Situation falsch eingeschätzt haben. Aber ich finde, man sollte die Szenen nochmal einschicken, damit sie noch einmal unter die Lupe genommen werden.

 

 


Vom ersten auf den sechsten Platz durchgereicht – ist da auch ein gewisser Druck zu spüren?


Ja, durchaus! Man konnte schon so einen Druck spüren, da wir ja einen sehr guten Start hingelegt haben und ganz oben standen. In Iserlohn hatten wir im Penalty-Schießen eine Niederlage einstecken müssen. Ja, und dann wird die Tabelle immer enger und wir wussten, dass wir punkten müssen, um oben dabei zu bleiben. Umso erleichterter sind wir jetzt, dass wir drei Punkte geholt haben!

 

 


Heute wieder einen der >Großen< geschlagen, während Sie gegen die eher schwächer einzuord-nenden Gegner doch größere Probleme haben – oder wie sehen Sie das?


(lächelnd) Seien wir doch froh, dass wir einen „Großen“ geschlagen und nicht verloren haben! Dass wir die sogenannten Kleinen schlagen können, müssen wir dann noch beweisen! Und diesen Monat bietet sich dazu noch die Chance!


(Foto Heike Feiner)


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