Interview mit Nationalspieler Marcel Müller (Krefeld Pinguine)

Marcel Mueller Deb

 

(Interview) (Ivo Jaschick) Nach dem Derbysieg der Krefelder Pinguine bei den Kölner Haien, hatte Ivo Jaschick von eishockey-online.com die Möglichkeit den Nationalspieler und Ex-Hai Marcel Müller zu interviewen. 

 

 

Marcel Müller, herzlichen Glückwunsch zu diesem 4:1 Sieg im Haifischbecken – es scheint als kä-men Sie gerne nach Köln zurück!


Ja klar, wenn wir gewinnen, immer wieder! Ist ein schönes Gefühl!

 

 


Wie waren Ihre Erwartungen auf der Anreise nach Köln?


Es war schon eine schwierige Ausgangslage – wir hatten verletzungsbedingt wenige Spieler an Bord. Aber es kam halt wie so oft anders, als man denkt. Im ersten Drittel hatten wir einen sehr guten Torwart hinten drin – natürlich nicht nur im ersten – und ab dem zweiten haben wir auch gutes Eishockey nach vorne gespielt. Und dann auch, meines Erachtens, verdient gewonnen.

 

 


Worin sahen Sie den Schlüssel zum Erfolg?


Wir haben ziemlich schnell auf das 1:0 in Überzahl geantwortet und im zweiten Drittel mit dem Dop-pelschlag die Weichen in Richtung Sieg gestellt! Dieser hat uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben und der war auch der Schlüssel zum Erfolg!

 

 


Sie persönlich haben ein hervorragendes Spiel abgeliefert – sowohl offensiv, als auch defensiv haben Sie viele Akzente gesetzt. Aus einer tollen Mannschaftsleistung haben Sie noch herausgeragt!


Danke! Aber die Hauptsache ist doch, dass die Mannschaft gewinnt! Das ist mir das Wichtigste. Durch die vielen Ausfälle, die wir zu verkraften hatten, waren wir gezwungen ganz neue Reihen zu bilden. Wir haben im Abschlusstraining heute Morgen noch nicht einmal zusammen gespielt. Es war ein richtiges Kuddelmuddel! (Norman) Hauner und (Martin) Schymainski haben es wirklich hervorragend gemacht und wir sind froh, dass wir die drei Punkte haben.

 

 



 


Sie haben drei Punkte geholt und gemacht!


Nein, ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken – ich habe nur das Tor zum 4:1 Endstand geschossen und die beiden Vorlagen wurden mir fälschlicherweise zugeschrieben. Aber die Hauptsache ist, dass wir drei Punkte geholt haben!

 

 


Wie sehen die Ziele aus, die Sie sich gesetzt haben? Für das Team und persönlich?


Jetzt haben wir erst einmal drei Heimspiele gegen Konkurrenten um einen Pre-Playoffplatz (Bremerhaven, Schwenningen und Straubing) und da müssen wir natürlich so viele Punkte wie halt möglich mitnehmen, also am besten neun! Das ist das kurzfristige Ziel und danach steht die Playoffteilnahme!

 

 


Und persönlich?


Ich kann nur sagen, dass ich meine persönlichen Ziele dem Wohle der Mannschaft unterordne, also der Mannschaft helfen, wo ich nur kann. Ja, und dann werden wir sehen, was dabei rauskommt.

 

 


Ist die Nationalmannschaft noch ein Thema?


Ja, die ist immer ein Thema! Sollte der Trainer anrufen, bin ich immer gerne dabei und mache mit. Wenn sich aber andere Spieler besser präsentiert haben oder so, dann ist das auch in Ordnung. Dann drücke ich den Jungs, die auflaufen, die Daumen und wünsche Ihnen das beste!


(Foto eishockey-online.com/Archiv)


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