DEL - Kölner Stürmer Sebastian Uvira - Freude und Ehre für Deutschland zu spielen!

uvira 11092015

 

(DEL/Köln) (Ivo Jaschick) Sebastian Uvira (26.01.1993) erblickte in Freiburg als Sohn des tschechoslowakischen Verteidigers Eduard Uvira das Licht dieser Welt. Ausgestattet mit dem Eishockey-Gen des Vaters verbrachte der 23-Jährige seine Lehrjahre in Landshut (bis 2007), kam dann über Slezan Opava (07-09) zu den Eisbären Berlin, um 2010 wieder nach Landshut zurückzukehren.

 

 

Im nächsten Jahr machte er den nächsten Schritt und wechselte für zwei Jahre in die Ontario Hockey League zu den Oshawa Generals und Plymouth Whalers. Er kam zurück nach Deutschland zu den Augsburg Panthern und wechselte am 26. November 2014 in einem Spielertausch zu den Kölner Haien, doch eine Verletzung stoppte seine Ambitionen erst einmal. Er absolviert die letzten Spiele der abgelaufenen Saison, aber pünktlich zur neuen Spielzeit (16/17) ist er wieder richtig fit und kommt immer besser in Schwung. Nach dem zweiten Erfolg des Wochenendes (4:0 in Schwenningen und gegen Mannheim) zu dem er einen Treffer beisteuerte, zeigte er sich nach dem Match ziemlich gesprächig:

 

 

Sebastian, bei Ihren Haien, aber auch bei Ihnen läuft es im Moment nach Maß.

 

Ja, die Mannschaft hat sich gefunden und wir arbeiten als Team kompakt zusammen. Es bereitet wahnsinnig viel Spaß mit den Jungs hier „spielen“ zu können. Jetzt haben wir bedingt durch den Deutschland-Cup eine Woche Pause vom Spielbetrieb – ich wünsche den Jungs natürlich viel Freude. Manche machen richtig Urlaub und manche fliegen auch zurück in die Heimat. Die kommen dann braun gebrannt zurück – ich muss sagen, da bin ich schon ein wenig neidisch!

 

 

 

Dann holen Sie sich halt die Bräune in Augsburg, da es für Sie zum Deutschland Cup geht!

 

Ja klar, es ist eine große Ehre für mich und ich bin froh, dass ich für Deutschland auflaufen darf! Ich kann das nach meiner Verletzung jetzt als einen Schritt nach vorne sehen! Es ist für mich auch immer wieder etwas Besonderes in Augsburg zu spielen. Es war eine wunderschöne Zeit, die ich dort verbracht habe. Und, man kann ja nie wissen, vielleicht führt mich mein Weg auch irgendwann einmal zurück zu den Panthern.

 

 

 

Ich hoffe für die Haie, dass Sie nicht schon mit dem Gedanken spielen, zurück nach Augsburg zu gehen?

 

Nein, auf gar keinen Fall! Ich bin hier in Köln super zufrieden. Der Klub, die Mannschaftskameraden, die Stadt, die Fans, einfach alles ist optimal hier! Aber jedes Mal, wenn ich zurück nach Augsburg komme, freue ich mich schon auf das Wiedersehen mit Bekannten und Fans.

 

 





Ihr Team hat mit Christian Ehrhoff einen dicken Fisch an Land gezogen – was sagen Sie dazu?

 

Er ist schon ein besonderer Spieler, ein Wahnsinns-Verteidiger, der jetzt auch eine größere Tiefe in unser Team bringt. Er hat am Freitag beim 4:0 Sieg in Schwenningen sein erstes Spiel für uns gemacht, heute folgte das 4:0 gegen Mannheim – in beiden Partien hat er sowohl in der Defensive, als auch Offensive Akzente gesetzt. Ich denke, dass die Chancen auf ein noch erfolgreicheres Abschneiden in den Playoffs größer geworden sind.

 

 

 

Können wir uns jetzt darauf einrichten, dass mit Ehrhoff alle Spiele zu Null ausgehen?

 

Um ehrlich zu sein, ich glaube, dass die Wahrscheinlichkeit, dass dies passiert nicht so hoch ist! Ich würde mir natürlich wünschen, dass dieser Fall eintritt, ist eher nicht realistisch. Das Wichtigste ist, dass wir gewinnen! Und da spielt es keine Rolle, ob auf der anderen Seite eine Null steht, oder nicht! Hauptsache wir gewinnen – wobei, für Gustav (Weslau, Goalie) ist es schon ein schöner Bonus, wenn es einen Shutout gibt.

 

 

 

Welche Rolle spielt der Goalie?

 

Eine ganz wichtige und ich kann ihm nur zu seinen Erfolgen gratulieren. Ich staune jedes Mal über seine Spielweise, was für eine Ruhe er ausstrahlt und was für Chancen er zunichtemacht. Mit dem Torhüter und der Verteidigung hoffe ich, dass wir in diesem Jahr ganz weit vorne landen.

 

 

 

Sie persönlich haben auch einen großen Schritt nach vorne getan – wie sehen Sie es?

 

Ich bin froh und es wird auch Zeit, dass es langsam wieder nach oben geht. Ich war lange verletzt und diese hat mich doch sehr zurückgeworfen. Aber jetzt bin ich auf dem richtigen Weg und ich hoffe, dass es so weitergeht. Ich versuche alles zu geben, jeden Zweikampf zu gewinnen. Für mich ist vor allem wichtig, dass ich der Mannschaft mit meiner Energie helfen kann. Es ist etwas ganz Besonderes, wenn unsere Reihe, oder auch ich, für den Einsatz und den Erfolg gelobt werden.

 

 

Weiterhin viel Erfolg und eine erfolgreiche Rückkehr nach Augsburg!



(Foto Heike Feiner)


000000000000000000000119Mehr Informationen über die Kölner Haie erhalten Sie hier...

 

 

 

 

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