Interview mit Daniel Pietta von den Krefeld Pinguinen

Daniel Pietta Krefeld 082016

(Foto Ralf Schmitt / eishockey-online.com)

 

 

(Interview) IJ Daniel Pietta (Krefelder Pinguine) in seinem 601. Spiel erzielte er zwei Skorerpunkte (ein Tor, ein Assist) stellte sich nach der Niederlage Ivo Jaschick von eishockey-online.com.

 

 

Daniel Pietta, herzlichen Glückwunsch, 601 DEL-Spiele sind nicht schlecht! Leider haben Sie als Team am Jubiläumswochenende nicht punkten können – 2:4 in Ingolstadt und heute gegen Iserlohn!


Sie sagen es – das Jubiläumswochenende war für die Katz! Wir hätten in beiden Spielen als Sieger vom Eis gehen können, doch durch individuelle Fehler haben wir die Gegentore kassiert. In der Phase, in der wir uns gerade befinden müssen wir uns halt rausarbeiten. Wir müssen in dieser Situation erzwingen, dass die Scheiben auch ins Tor fallen – und dann  gewinnen wir auch die Spiele.

 

Es wäre natürlich schöner gewesen, das Jubiläum mit einem, oder noch besser, zwei Siegen feiern zu können. So haben wir jetzt wieder für die nächste Woche genügend Gesprächsstoff, warum so viele individuelle Fehler passieren, warum wir vorne keine Tore schießen! Aber wir haben eine gute Truppe in der Kabine und auf dem Eis! Jeder gibt alles und keiner macht die Fehler extra!


Wir werden uns da herausarbeiten, es wird unsere Mannschaft besser machen – da bin ich ganz fest von überzeugt. Die Saison ist lang. Sie hat nicht nur zehn Spiele oder 14, ich glaube wir haben noch 46 Partien zu bestreiten.

 

 


Was meinen Sie, als Führungsspieler, wo müsste man den Hebel ansetzen, um die individuellen Fehler zu beseitigen? Um vorne vielleicht auch etwas durchschlagkräftiger zu sein?


Das ist eine gute Frage! Ich kann nur noch einmal wiederholen: Keiner macht es extra. Es sind eher Konzentrationssachen, vielleicht auch ein gewisser Druck der im Moment herrscht. Aber wir sind Profis, müssen mit dem Druck umgehen können und die Konzentration hoch halten. Wir müssen als Team, als Einheit, kompakt auftreten und auch mal gewinnen!

 







 

Was war aus Ihrer Sicht heute der Knackpunkt?


Das fing im ersten Drittel schon sehr schlecht an, als wir, glaube ich, zwei Tore in Unterzahl kassiert haben – in dieser Saison hatten wir noch kein einziges Powerplay-Tor kassiert!  Dies könnte man schon als einen sogenannten „Knackpunkt“ sehen. Wir hatten uns aber auch da wieder in den letzten beiden Dritteln zurückgekämpft, waren aus meiner Sicht klar überlegen, haben uns viele Chancen herausgespielt – aber im Moment fällt der Puck halt nicht gerade günstig für uns! Daran müssen wir jetzt arbeiten und irgendwann geht er dann auch wieder mal in unserem Sinn übers Eis! Durch harte Arbeit wird er dann beim Gegner ins Tor!

 

 


Wenigstens haben Sie zu Ihrem Jubiläumswochenende ein Tor beisteuern können! Wenigstens eine kleine Genugtuung?


Nein, überhaupt nicht! Den einzigen positiven Aspekt, den ich meinem Tor abgewinnen kann, ist, dass es mein ersten Tor nach drei oder vier Partien war. Ansonsten hätte ich lieber die drei Punkte. Es ist doch >scheißegal< wer die die Tore schießt – wenn man am Ende verliert, ist das nichts wert.

 


Vielen Dank und mehr Erfolg!





Weitere Interviews finden Sie hier...

 

 

 

Tabellen

Eho Austria

Dcup

Eishockeybilder

Onlineshop

Transfers

 

Eol Shop 300 254

https://stat2.eishockey-online.com/Openads/adview.php?clientid=13&n=ae143291

Gäste online

Aktuell sind 1318 Gäste online