Interview mit dem Nachwuchstalent der Kölner Haie Pascal Zeressen

pascal zeressen 2015

 

(Interview)  (IJ) Nach der eigentlich verdienten, aber letztendlich unglücklichen Niederlage der Pinguine im kleinen Rhein-Derby im Kölner Haifischbecken stand eishockey-online.com Reporter Ivo Jaschick der Ex-Pinguin und ‚seltene‘ Torschütze, der Hai Pascal Zeressen zu einem kurzen Statement zur Verfügung:







Pascal Zeressen, vor dem Spiel sagten Sie, dass es immer etwas Besonderes ist, gegen Ihren Hei-matverein Krefeld zu spielen – jetzt haben Sie mit dem 1:0 auch noch den Grundstock für den dritten Sieg im dritten Spiel gelegt – wie besonders ist das denn?


Pascal Zeressen: Sehr besonders! Es ist mein erstes DEL Tor gegen Krefeld! Klar, ich freue mich immer, wenn ich gegen meine Heimat spiele. Dann noch ein Tor zu schießen und auch zu gewinnen – das macht alles natürlich noch schöner!

 

 


Sie haben den Puck aus der Luft genommen, war der Treffer schwer zu erzielen?


Ich denke, er war gerade wieder auf dem Eis gelandet, also nicht ganz leicht zu nehmen! Aber ich bin natürlich glücklich, dass es geklappt hat.

 

 


Sie haben einen Treffer aus einer Position erzielt, in der ein Verteidiger nicht unbedingt oft zu finden ist – wobei doch auffällt, dass Sie viele Freiheiten nach vorne haben! Richtig?


Pascal Zeressen: Ja, alle fünf Feldspieler sollen sowohl vorne, als auch hinten mit einbezogen werden. Das klappt ganz gut, wir rotieren sehr viel im Drittel des Gegners und wollen alle ins Spiel reinbringen!

 

 


Ihr Tor direkt in der zweiten Minute war ein richtungsweisender Treffer und danach hatten Sie das Spiel mehr oder weniger unter Kontrolle – oder wie fällt Ihre Analyse aus?


Pascal Zeressen: Ja, auf jeden Fall!  Das Ergebnis hätte eigentlich noch ein bisschen deutlicher für uns ausfallen kön-nen. Leider haben wir vorne nicht mehr Chancen verwerten können. Aber ich denke, dass wir über die gesamten 60 Minuten gut hinten gespielt, wenig zugelassen haben und schließlich auch verdient gewonnen haben.

 

 


In den ersten beiden Spielen hat Ihre Mannschaft aus verhältnismäßig wenigen Torchancen doch recht viele Tore erzielt. Heute sah das anders aus – viele Chancen, wenig Zählbares! Wie sehen Sie es?


Pascal Zeressen: Ja, in den ersten beiden Partien (München 4:1, @ Mannheim 2:1) hat Gustav (Weslau) uns mit seinen Paraden super in den Spielen drin gehalten. Glücklicherweise haben wir alle sechs Punkte geholt, wobei ein Großteil dabei an ihn ging. Heute wollten wir uns mehr Chancen erspielen, was auch geklappt hat, wobei nur zwei Tore in Anführungsstrichen dabei heraussprangen. Aber, wenn wir drei Punkte holen, hat es gereicht und heben uns die anderen für die nächsten Spiele auf.

 

 


Der bisherige Spitzenreiter Berlin hat verloren, Sie sind neuer Tabellenführer – wie fühlt sich das an?

 

Pascal Zeressen: Es ist natürlich immer schön, oben zu stehen! Aber sind erst drei Spiele von 52 gespielt und da heißt es die Kirche im Dorf zu lassen. Wir konzentrieren uns jetzt auf die nächste Partie am nächsten Frei-tag, da wir Sonntag spielfrei sind. Da schauen wir uns an, was die anderen machen!

 

 


Nach drei Spielen schon eine Auszeit – ist das eher schädlich für den Rhythmus oder tut es schon ganz gut?


Pascal Zeressen: Wir sind super in diese Spielzeit gestartet und von mir aus hätte es ruhig schon weitergehen können. Aber es ist wie es ist und wir nehmen die Pause an zum Regenerieren. Wir werden die komplette Trainingswoche dann nutzen, um noch einmal Sachen einzuüben und dann geht es nächste Woche weiter.

 


Danke!



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