Interview mit Steven Reinprecht von den Thomas Sabo Ice Tigers

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(Foto Birgit Eiblmaier)

 

 

(Interview) (IJ) Nach einem 4:3 Erfolg nach Penaltys und den ersten beiden Punkten für die Ice Tigers aus Nürnberg am Seilersee hatte Ivo Jaschick die Gelegenheit mit Nürnbergs NHL-erfahrenen Stürmer Steven Reinprecht zu sprechen:







Ziel heißt „Meisterschaft“!

 

 

Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zum Penalty Sieg über die Roosters. Ihre Einschätzung!


Steven Reinprecht: Ich denke, dass es ein gutes Spiel war. Beide Teams hatten einige hochkarätige Chancen – für den Zeitpunkt der Saison war es schon ein schönes Spiel! Außerdem war es  zudem noch Iserlohns erstes Heimspiel – „Home Opener“ – uns so wussten wir schon, dass sie sehr schnell und hart in dieses Match gehen werden und dabei großen Druck ausüben werden.

 

Leider hatten sie Erfolg und haben direkt nach 50 Sekunden ein Tor geschossen. Aber wir haben sehr gut auf diesen frühen Gegentreffer reagiert, haben mehrfach ausgeglichen und konnten im entscheidenden Penalty-Schießen gewinnen. Wir haben hier einen richtig guten Job abgeliefert! Dreimal lagen sie hinten, aber schafften jedes Mal den Ausgleich!


Wir kamen von hinten, haben, wie Sie richtig sagten, dreimal einen Ein-Tore-Rückstand aufholen können - das war schon ein gutes Gefühl. Das hat uns noch zusätzlich motiviert.

 

 


Sie hatten Ihren Home-Opener gegen Augsburg mit 1:2 verloren – standen Sie jetzt schon ein wenig unter Druck das Spiel am Seilersee gewinnen zu müssen?


Steven Reinprecht: Wir haben unser Heimspiel am Freitag ziemlich unglücklich verloren, als der Puck in den letzten Mi-nuten einige Male nicht so lief, wie wir es uns erhofft hatten. Also wollten wir jetzt hier wieder Gutmachung betreiben. Wir haben gegen die Iserlohner im letzten Jahr schon in den Playoffs gespielt, und daher wussten wir in etwa, wie wir in Iserlohn zu agieren haben - mit ihren Fans als sechsten Mann im Rücken!

 

 

Nach 49 Sekunden das 0:1 nach Videobeweis – es war wirklich kein guter Start ins Spiel!


Steven Reinprecht: Nein, es war wirklich ein harter Start in dieses Spiel! Sie kamen sehr konzentriert aus der Kabine, wollten uns überrennen und hatten auch Glück mit ihrem Tor. Aber unsere Reaktion auf diesen frühen Rückstand konnte sich sehen lassen. Unser restliches erstes Drittel war eigentlich recht gut und auch in der verbleibenden Zeit sah es ganz gut für uns aus. Wir haben einige Chancen herausgespielt und auch einiges an Druck aufgebaut. Unser Unterzahlspiel war heute sehr gut und in diesem Zusammenhang muss ich vor allen Dingen Dave (Steckel) erwähnen, der in dieser Disziplin ganz herausragend gespielt hat!

 

 


In der 7. Minute gab es einen kleinen Aufreger, als David Dziurzynski verletzt vom Eis musste – aber später zurückkam. War es ein sogenannter >Wake Up Call< für Ihre Ice Tigers, da kurz darauf der erste Ausgleich fiel?


Steven Reinprecht: Wir haben uns diese Situation auch angesehen. Es war kein Foul von unserem Spieler. Die Iserlohner >22< (Dziurzynski) hat unseren Mann hart in die Bande gecheckt, der zurückprallte und den Iserlohner unglücklich traf. Ja, und dann  haben wir dieses Momentum wohl ein wenig für uns nutzen können.

 

 


Wie sieht Ihr Saisonziel aus?


Steven Reinprecht: (wie aus der Pistole geschossen) Die Meisterschaft gewinnen!
Nein, wir wollen in jedem Spiel mit größtmöglichem Einsatz und hart spielen! Wenn wir das schaffen, werden wir sehen, was wir schaffen werden. Wir wollen so gut es eben geht spielen, wir wollen einer für den anderen laufen und einer für den anderen da sein – wir wollen ein richtiges Team sein!

 

 


Aber eigentlich hatten Sie mit Ihrer ersten Aussage, dass das Ziel die Meisterschaft ist doch Recht! Denn sonst brauchten Sie doch gar nicht erst zu spielen, oder?


Steven Reinprecht: Ja klar, das ist das Ziel eines jeden Eishockeyspielers! Aber bis zum Erreichen dieses Zieles ist es ein sehr weiter,  langer Weg. Sicherlich hat jede Mannschaft die Meisterschaft im Auge, jede könnte es machen, aber – sorry – näher möchte ich mich dazu nicht äußern.


Danke und weiterhin viel Erfolg!





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