Interview mit dem Kapitän der Kölner Haie Moritz Müller

Moritz Mueller160403 Köln HEI3117 Galerie

 

(Interview) IJ Der 29-jährige Kölner Moritz Müller stand beim Start in die Saison 16/17 zum 673. Mal für seine Haie auf dem Eis. Im zweiten Jahr übt er das Kapitänsamt in Köln aus und weiß wie immer durch Einsatz und Leistung zu überzeugen.

 

Nach einigen Startproblemen, bei denen der Kölner Goalie Gustav eine ganz überzeugende Vorstellung bot und sein Team mehrfach vor einem Rückstand bewahrte, wurde das erste Spiel mit 3:1 gegen den Meister aus München gewonnen. Nach der Partie stellte sich ein zufriedener Mannschaftsführer Ivo Jaschick von eishockey-online.com 

 

 





„Geiler Start in die Saison!“



Moritz Müller, stellvertretend für alle Mitspieler, es war ein Start nach Maß, oder?


Moritz Müller: Ja, das schon – obwohl es nicht das allerbeste Spiel von uns war. Aber gut, dass wir trotzdem gewonnen haben. Der nervöse Start ist vielleicht dadurch zu erklären,  dass das schon etwas Besonderes ist vor so einer Kulisse (17.207 Zuschauer) zu spielen, gerade für die Jungs, die neu im Kader sind. Es ist schon beeindruckend, wie viele Leute hier sind und was dann für eine Stimmung hier herrscht. Da kann man so ein erstes Drittel schon mal verzeihen – aber das Wichtigste ist dann, dass wir uns in der ersten Drittelpause gefunden haben und dann im Mittelabschnitt besser ins Spiel gefunden haben. Und am Ende stand mit dem Sieg natürlich ein geiler Start in die Saison!

 

 


Beschreiben Sie mal aus Ihrer Sicht die verrückten 123 Sekunden, die den Sieg bedeuteten!


Moritz Müller: Das Spiel war so ein bisschen auf des Messers Schneide. Man hatte so ein wenig das Gefühl, München hätte im ersten Drittel so ein wenig die Chance verpasst, das Tor zu machen! Aber, wie es im Sport halt so ist, wenn man die Chancen hat und diese nicht reinmacht, hat der Gegner gerade mal zwei – wie wir – und nutzen diese aus. So ist es halt manchmal! Hätte es zu diesem Zeitpunkt 2:0 für München gestanden, hätten wir uns auch nicht beschweren dürfen.

 

 


Merkt man, dass viele neue Gesichter in der Mannschaft sind oder sind sie schon eine Einheit?


Moritz Müller: Wir hatten eigentlich eine gute Vorbereitung und haben das Spielsystem unseres Trainers gut verinnerlicht. Den etwas holprigen Start heute, würde ich schon auf die Nervosität schieben. Am Ende könnte man aber deutlich erkennen, dass wir besser spielen können und zu was wir in der Lage sind.

 

 


Übermorgen geht es nach Mannheim – was können Sie sagen, was erwartet Sie?


Moritz Müller: Ich denke, dass Mannheim, genauso wie München, zu den Top-Mannschaften der Liga gehören, wenn man sich den Kader anschaut. Es wird ein heißer Kampf, gerade Auswärts in Mannheim. Ich erwarte vielleicht, dass das Spiel etwas physischer wird. München, davon konnten wir uns gerade überzeugen, läuft sehr viel und gut! Wir müssen halt bereit sein, körperlich dagegen zu halten. Sollten wir einen besseren Start haben, können wir auch aus Mannheim Punkte mitnehmen!

 

 


Ein schwereres Startprogramm gibt es eigentlich nicht: mit dem amtierenden Meister aus München und beim Vorjahreschampion Mannheim hat man es direkt mit den vermeintlich schwersten Brocken zu tun!


Moritz Müller: Mir ist es eigentlich ganz recht, denn würden wir nach Bremerhaven fahren, die das erste DEL-Spiel haben oder nach Straubing, wäre es schon komisch. So wissen wir direkt, wo wir dran sind und stehen. Drei Punkte haben wir jetzt schon und sollten wir auch noch in Mannheim punkten, können wir selbstbewusst die nächsten Partien angehen.



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