DEL - Interview mit Schwenningens Neuzugang Dustin Strahlmeier

(Interview) Dustin Strahlmeier kam über Dinslaken, Dorsten und Gelsenkirchen zur Nachwuchsabteilung der Moskitos Essen, für deren Seniorenmannschaft er in der Saison 2009/10 sein Debüt in der viertklassigen Eishockey-Regionalliga gab. Zur Saison 2010/11 wechselte der Torwart zum EHC Jonsdorfer Falken aus der drittklassigen Eishockey-Oberliga, bei dem er auf Anhieb Stammspieler wurde. Parallel kam er zudem zu seinem ersten Einsatz im Profibereich für die Lausitzer Füchse aus der 2. Eishockey-Bundesliga. In der Saison 2011/12 schloss sich Strahlmeier dem SC Bietigheim-Bissingen an, für den er regelmäßig in der 2. Bundesliga spielte.

 

Zur Saison 2012/13 kehrte Strahlmeier schließlich innerhalb der 2. Bundesliga als Backup-Goalie zu den Lausitzer Füchsen zurück. Parallel kam er als Leihspieler beim Kooperationspartner Jonsdorfer Falken in der Oberliga zum Einsatz. Durch eine Erkrankung des Stammtorhüters Jonathan Boutin kam er zu mehreren Einsätzen in der DEL2 und gewann aufgrund seiner Leistungen im November 2013 die zum ersten Mal durchgeführte Wahl zum Spieler des Monats.

 

Im März 2014 gaben die Straubing Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga die Verpflichtung Strahlmeiers als zweiten Torhüter für die Saison 2014/15 bekannt. Nachdem er auch die Saison 2015/16 bei den Niederbayern verbrachte, endete schließlich die Zusammenarbeit und Strahlmeier wechselte zur Saison 2016/17 innerhalb der Liga zu den Schwenninger Wild Wings.

 



 

Unsere eishockey-online.com Redakteure Benjamin Maser und Timo Hoffmann haben sich mit Schwenningens Neuzugang unterhalten.

 

 

Dustin, was hast du bereits vom Standort Schwenningen gehört, wie sind deine bisherigen Eindrücke?

 

Dustin Strahlmeier: Ich war vergangene Woche 4 Tage in Schwenningen und habe mir alles angeschaut. Natürlich ist hier alles etwas kleiner, aber was ich bisher gesehen habe ist sehr positiv.

 

 

 

Zum Zeitpunkt deiner Verpflichtung war Helmut de Raaf noch Chefcoach in Schwenningen. Hatte er, als ehemaliger Nationaltorwart, Einfluss auf deine Entscheidung?

 

Dustin Strahlmeier: Klar hatte die Personalie de Raaf auch Einfluss auf meine Entscheidung aber ich konnte mich sehr gut mit dem Plan von Schwenningen identifizieren. Ein wesentlicher Faktor war die Tatsache, dass Schwenningen einen Torwarttrainer hat. Diese Möglichkeit hatte ich in Straubing bisher nicht. In meiner momentanen Entwicklungsphase ist das genau das richtige für mich.

 

 

 

Torwarttrainer Ilpo Kauhanen ist ja in der DEL kein Unbekannter, wie stellst du dir die Zusammenarbeit mit ihm vor bzw. was wünschst du dir?

 

Dustin Strahlmeier: Ich habe jetzt schon regelmäßig Kontakt mit Ilpo und wir verstehen uns sehr gut. Es ist geplant, dass ich Ihn vorab in Finnland besuche, damit wir dort dann auch schon auf dem Eis aktiv werden.

 

 

 

Mit Joey MacDonald hast du einen erfahrenen Torhüterkollegen. Siehst du das als Chance davon zu profitieren oder als Risiko weniger zu spielen?

 

Dustin Strahlmeier: Bisher habe ich durch meine Leistung immer ein Weg gefunden zu spielen. Mein Ziel ist es natürlich auch um einiges mehr zu spielen als in Straubing und mich weiter zu empfehlen.

 

Ich sehe Joey auf einer Seite als Konkurrenz, auf der anderen Seite auch als einen erfahrenen Goalie, von dem ich sicherlich noch das ein oder andere lernen und hilfreiche Tipps bekommen kann. Ich denke wir beide werden sicherlich Spaß auf dem Eis haben – so  wie es auch sein soll.

 

 

 

Stichwort weiterempfehlen, wo siehst du dich in den kommenden Jahren auch im Hinblick auf die Nationalmannschaft?

 

Dustin Strahlmeier: Ich würde mich riesig über eine Einladung ins DEB- Team freuen. Das wäre eine große Sache für mich. Bisher habe ich leider noch keine Einladung bekommen.

 

 

 

Welche Chancen rechnest du dir persönlich für die kommende Saison aus. Welche Chancen für das Team?

 

Dustin Strahlmeier: Mit dem Plan, den Schwenningen verfolgt, rechne ich mit einer sehr guten und erfolgreichen Saison für mich persönlich. Vom Team her ist das schwer einzuschätzen. Wir haben mit Straubing etwas geschafft, was uns wohl anfangs der Saison sehr wenige zugetraut haben.

 

Deshalb möchte ich mich auch nicht festlegen. Ich glaube wir sind bis jetzt gut aufgestellt. Die Mischung aus erfahrenden und jüngeren, hungrigen Spielern passt soweit ganz gut.

 

 

 

Wie würdest du dich und deinen Spielstil als beschreiben?

 

Dustin Strahlmeier: Ich spiele einen Hybrid Style, dabei sehr gerne direkt mit, also Scheibe stoppen und Pässe spielen um das Spiel schnell weiter laufen zu lassen.

 



 

 

Hast du Pat Cortina bereits kennengelernt und wen von den Schwenninger Spielern kennst du schon?

 

Dustin Strahlmeier: Nein, persönlich kenne ich Ihn noch nicht. Auch meine neuen Mitspieler kenne ich zum Teil nur von unseren bisherigen Duellen.

 

 

 

Hast du in der DEL aktuell ein Vorbild?

 

Dustin Strahlmeier: Als Vorbild würde mir persönlich nur einer einfallen, den ich als kleiner Junge bewundert habe: Ian Gordon

 

 

 

Wo wird man dich in Schwenningen außerhalb der Arena treffen können?

 

Dustin Strahlmeier: Ich werde in Schwenningen wohnen. Außerhalb vom Stadion wird man mich wahrscheinlich überall treffen bzw. sehen können wo es coole Ecken gibt. Natürlich auch mal dort wo es gutes Essen gibt.

 

 

 

Wie würdest du dich persönlich beschreiben?

 

Dustin Strahlmeier: Ich bin ein sehr ehrgeiziger Typ und bin eigentlich immer für einen guten Spruch oder lustigen Kommentar zu haben.

 

 

 

Zum Abschluss möchten wir dir natürlich noch die Gelegenheit geben, Grüße an die Schwenninger Fans zu richten…

 

Dustin Strahlmeier: Ich freue mich auf die Fans, die ja wie man hört sehr treu sind. Ich bin gespannt  wie es ist, wenn sie mich nicht als Gegner auspfeifen (lacht). Ich freu mich auf die neue Saison und hoffe wir können zusammen große Erfolge feiern.

 

In Straubing habe ich ja - (Anmerkung der Redaktion: Wie man auf diversen Internetvideos sehen kann) - ab und zu auch mal einen kleinen Bonus nach dem Spiel eingelegt.

 

 

 

Dustin, wir bedanken uns für das nette Interview und wünschen dir für kommende Saison viele Spiele und alles Gute.

 

 


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