Interview mit Patrick Pohl von den Eispiraten Crimmitschau

(Interview) Patrick Pohl wurde am 08.01.1991 in Berlin geboren und begann seine Laufbahn bei den ECC Preußen Juniors Berlin in der Schüler Bundesliga. In seiner ersten Saison 2004/2005 konnte er in 28 Spielen satte 90 Punkte erreichen (41 Tore und 49 Vorlagen)

Im U18 Team der Eisbären Juniors Berlin machte er in der DNL (Deutschen Nachwuchs Liga) auf sich aufmerksam und sammelte dort im Schnitt in den drei Jahren jeweils mehr als 40 Scorerpunkte. Daher war es auch wenig verwunderlich, daß er 2007/2008 im Oberliga Team der Eisbären Juniors Berlin berufen wurde und auch 6 Einsätze im Nationalteam der U18 bestritt.

 

Der Center sammelte fleißig Punkte und überzeugte mit seinem Talent auf dem Eis, sodass auch das DEL Team Eisbären Berlin auf ihn aufmerksam wurde. Das Debut in der DEL konnte er in der Saison 2008/2009 feiern. In der höchsten deutschen Eishockeyliga konnte er in 12 Spielen 2 Vorlagen geben und wurde in die U20 Nationalmannschaft berufen, wo er in 6 Spielen 1 Tor und 2 Vorlagen geben konnte. Bis 2012 blieb er bei den Hauptstädtern und sammelte während dieser Zeit auch bei verschiedenen Kooperationspartner Erfahrungen (Dresdner Eislöwen, Eispiraten Crimmitschau und Fass Berlin).

 

Nach der Zeit bei den Eisbären suchte er eine neue Herausforderung und wechselte zu den Grizzly Adams Wolfsburg. In der Saison 2014/2015 lief er für die Hamburg Freezers auf und danach zog es Ihn für eine Saison nach Schwenningen. In dieser Zeit erspielte er im Schnitt 10 Scorerpunkte.


Nach 33 Spielen bei den Schwarzwäldern war der 26-jährige nicht zufrieden mit seiner Einsatzzeit und entschloss sich zu dem Wechsel nach Crimmitschau.




 

eishockey-online.com Reporterin Ellen Köhler hat sich mit dem Ex-DEL Spieler Patrick Pohl zum Interview getroffen.

 

Nachdem Sie in Schwenningen nur wenig Eiszeit erhielten, haben Sie sich für einen Wechsel entschieden. Was hat den Ausschlag zu einer Rückkehr nach Crimmitschau gegeben?


Patrick Pohl: Ich wusste was mich hier erwartet, kannte viele der Jungs, den Trainer und da war die Entscheidung recht einfach, außerdem war die Nähe zu Berlin auch ein Grund dafür.



 

Was ist Ihre persönliche Zielsetzung für die Zeit bei den Westsachsen?


Patrick Pohl: Ich will  in erster Linie wieder viel Eishockeyspielen und Spaß haben.


 


Sie haben von 2010 - 2012 als Förderlizenzspieler in Crimmitschau gespielt. Welche Veränderungen konnten Sie nach ihrer Rückkehr im Verein wahrnehmen?


Patrick Pohl: Es ist eigentlich recht viel gleich geblieben. Das Team ist besser geworden – finde ich – wir haben eine gute Truppe dieses Jahr und ich glaube, da können wir noch recht weit kommen.



 

Wie wurden Sie vom Team aufgenommen, als ihr Wechsel fix war?


Patrick Pohl: Sehr gut! Es waren gleich Alle richtig cool zu mir, das machte es einfach ins Team rein zu kommen.

 


 

Möchten sie nach der Saison wieder in die DEL zurückkehren oder könnten Sie sich auch ein Verbleib in der DEL2 vorstellen?


Patrick Pohl: Eine gute Frage, bin ich selbst gerade ein bisschen am Überlegen. Ich weiß auch nicht, ob da aus der DEL noch mal was kommt wird, bin da also selbst unschlüssig, was ich da genau machen werde.

 

 



 


Abschließend noch 5 Kurzfragen:


 

Warum die #28?

Patrick Pohl: ich hab mit der 18 angefangen, hab allerdings in meinem 1. Profijahr bei den Eisbären die 28 bekommen und dann bin ich einfach bei der Nummer geblieben.


 

Haustier ( e )?


Patrick Pohl: Schweinchen


 

Bier oder Cocktails?


Patrick Pohl: Cocktails

 

 

Hobbys?

Patrick Pohl: Motorrad fahren, Boot fahren, Tattoos


 

Liebstes Reiseziel?


Patrick Pohl: bin noch auf der Suche nach meinem liebsten Reiseziel – dieses Jahr geht’s jedenfalls nach Bali

 

(Foto Ellen Köhler - Patrick Pohl (Eispiraten Crimmitschau)

 


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