Interview mit Collin Lejdborg vom DEL2 Club Crimmitschau

Collin Lejdborg (Interview) Der Deutsch-Schwede Collin Lejdborg wurde am 31.12.1995 in Donaueschigen geboren. Mit seiner Familie verbrachte er in den Jahren 2005 bis 2008 schon einige Jahre in Westsachsen. Sein Vater Gunnar Lejdborg war damals Trainer des ETC Crimmitschau. In der Junioren Bundesliga bei dem REV Bremerhaven U20 machte er dann erstmals als Eishockeyspieler auf sich aufmerksam.

 

Nach einer Saison in Bremerhaven entschloss er sich zu einer Rückkehr nach Schweden, wo er die nächsten Jahre bei Kumla HC bestritt. Dort durchlief er die Nachwuchsligen und konnte in seiner punktbesten Saison 11 Scorerpunkte (6 Tore/5 Vorlagen) erspielen. Die Eispiraten Crimmitschau ist seine 2. Station in Deutschland.

 

Neben den Einsätzen in Crimmitschau, durfte der gelernte Verteidiger auch 3 Spiele beim Kooperationspartner EHV Schönheide absolvieren. In Westsachsen möchte er sein Talent unter Beweis stellen und sich einen Stammplatz im Team erkämpfen.

 



 

eishockey-online.com Reporterin Ellen Köhler hat sich mit dem Deutsch-Schweden Colling Lejdborg in Crimmitschau zum Interview getroffen.

 

 

 

Dein Vater war in Crimmitschau vor einigen Jahren Trainer, daher kanntest du den Club und die Umgebung schon vor deinem Wechsel. Hättest Du damals gedacht, dass Du hier einmal im Profiteam auflaufen wirst?


Collin Lejdborg: Pläne oder Träume gab es damals schon, denn zu der Zeit hat es mir sehr gut gefallen – hab ja hier in der Schülerzeit in den Teams gespielt – und es hat mir viel Spaß gemacht. Außerdem hatte ich auch viel Spaß bei den Spielen und habe gesehen wie viel Spaß der Job meinem Vater gemacht hat und daher hab ich mir schon gedacht: „Ich würde gern hier her kommen, aber wie groß sind die Chancen?“.


 

 

Was hat dich dazu bewogen nach Westsachsen zu wechseln und wie hat sich das Eishockey hier seit deiner Kindheit verändert?


Collin Lejdborg: Ich bin nach Westsachsen gekommen, da ich gedacht habe es wäre ein guter Schritt um mich besser auszubilden zum Eishockeyprofi. Die schwedische 3. Liga ist zwar nicht schlecht, finde ich, aber man muss ja auch mal was Neues probieren.


Das Eishockey und das ganze Stadion hat sich nicht viel verändert, es war bloß ein bisschen neu für mich, als ich das Stadion mit dem Anbau gesehen habe und sonst ein paar neue Gesichter in der Geschäftsstelle. Sonst ist eigentlich Vieles wie damals.

 



 

Du hattest schon ein paar Einsätze als Förderlizenzspieler in Schönheide. Gibt es in der Oberliga Süd gravierende Unterschiede zur DEL2?


Collin Lejdborg: Ja! Das Tempo ist komplett anders, die Spielweise, (je nach Verein kann es sich auch der DEL2 ähneln, ist auch anders und ich finde, dass in der DEL2 das Spiel schneller ist und mehr Zusammenspiel stattfindet.


 

 

Deine gelernte Position ist eigentlich Abwehrspieler. Bei den Eispiraten agierst Du allerdings als Stürmer. Ist der Einstieg in die DEL2 als junger Spieler einfacher im Sturm oder wie kommt es zu dem Positionswechsel?


Collin Lejdborg: Einfacher nicht wirklich. Ich sag mal so: junge Spieler müssen das machen was ihnen gesagt wird und zu der Zeit wo ich als Stürmer gespielt habe, hatten wir im Team viele Verletzte und da brauchten wir einfach Spieler die zum Einsatz kommen um den Anderen Luft zu verschaffen. Wäre ja nicht gut gewesen, wenn die anderen Spieler auf dem Zahnfleisch gekrochen und dadurch alles Bergab gegangen wäre.

 

 

 

Welche Bedeutung hat deine Rückennummer für dich und wie würdest Du dich selbst als Spielertyp beschreiben?


Collin Lejdborg: Ich als Spielertyp, ist eigentlich schwer zu sagen. Aber ich bin eher der körperbetont spielende Spieler und ich mag halt das Physische. Das gehört halt dazu zum Eishockey und die #4, ja es war halt meine erste Nummer. Ich hatte zwar während der Knaben, Schüler und Jugendzeit die Nummer ab und zu mal gewechselt, aber wo ich als 16-jähriger in der 1. Mannschaft gespielt habe, hatte ich wieder die 4 und hab diese seitdem behalten.


 

Abschließend noch 5 Kurzfragen:

 

Schweden oder Deutschland? Collin Lejdborg: Schwer, aber ich würde sagen: Schweden

Mama’s Küche oder selber kochen? Collin Lejdborg: Mama’s Küche

Rituale vor dem Spiel (welche)? Collin Lejdborg: Two-Touch

Eistraining oder Fitness-Studio? Collin Lejdborg: Eistraining

Zocken oder DVD-Abend? Collin Lejdborg: Zocken

 

 


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