Interview mit ServusTV Experte und Ex DEL Spieler Florian Keller

Eishockey Del Ak Florian Keller Servustv Frank Hempel(Interview) Florian Keller wurde in Grafing geboren und begann seine Karriere bei den Jugendmannschaften des DJK Rosenheim wo er auch ab dem Jahr 1994 für den DEL Club Starbulls Rosenheim seine ersten Profieinsätze absolvierte. Im Jahr 1996 wechselte der Flügelstürmer zu den Adler Mannheim, mit denen er die Deutsche Meisterschaft gewinnen konnte.

In der darauffolgenden Saison war Flo Keller dann für den DEL Ligakonkurrenten die Augsburger Panther aktiv, für die er zwei Jahre spielte. Danach wechselte er 1998 in die 2. Bundesliga zum EC Bad Tölz, bevor er in der Saison 2002/2003 bei den Eisbären Berlin sein Comeback in der Deutschen Eishockeyliga feierte. Mit den Eisbären wurde er im Jahr 2006 erneut Deutscher Meister und wechselte nach Ingolstadt, für die er zwei Jahre stürmte und zum Schluss seiner Karriere bei den Nürnberg Ice Tigers auf dem Eis stand.

Nach einer schweren Verletzung beendete er im Jahr 2008 seine aktive Eishockeykarriere.

 

International nahm Florian Keller für die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft am World Cup of Hockey 1996 und der Weltmeisterschaft 1998 teil, dabei bestritt er insgesamt 35 Länderspiele und erzielte 11 Tore.

 



 

eishockey-online.com hat sich während des DEL-Playoff Viertelfinale mit dem ServusTV Experten und Ex-DEL Eishockeyspieler Forian Keller ein Interview geführt.

 

 

Die Playoffs laufen auf vollen Touren und die ServusTV Experten sind auch voll beschäftigt. Wie sieht das Ganze bei Euch momentan aus, lebt ihr gerade aus dem Koffer?


Florian Keller: Mehr oder weniger. Ich packe meine Reisetasche zumindest gar nicht mehr aus.
Kleines Beispiel: Ich stand noch auf dem Rollfeld, zurück von einem Kurzurlaub, da bekam ich den Anruf, ob ich bitte gleich nach Wolfsburg fahren kann, zwei Tage später nach Hamburg und von dort aus nach Iserlohn. Von daher sind wir Experten auch viel im Flieger, was wir aber in der schönsten „Jahreszeit“, den Play-offs, gerne machen.



Du bist jetzt schon etwas länger bei ServusTV als Experte. Wie kam das Engagement zu Stande?

 

Florian Keller: Ganz unproblematisch. Ich bekam einen Anruf, der sehr vielversprechend klang, woraufhin ein Treffen zu Stande kam, in dem mir das Konzept und der Großteil des Teams vorgestellt wurden. Es hörte sich alles gigantisch an. Ich erbat mir ein paar Sendungen auf Probe, um zu sehen, ob wirklich alles so umgesetzt werden kann. Meine Erwartungen wurden übertroffen! Das Team arbeitet mit so viel Herzblut und Leidenschaft, so dass ich gerne Teil von ServusTV geworden bin.

 

 

 

Was machst Du, wenn nicht gerade für ServusTV in den Stadien unterwegs bist?


Florian Keller: Es ist immer viel zu tun für die Sendungen, selbst wenn man nicht in den Eishallen ist. Denn wir versuchen das Produkt „Eishockey“ für die breite Masse immer interessanter machen, außerdem bin ich Gesellschafter eines Unternehmens.

 

 

 

Kann es auch mal einen Flo Keller als Trainer geben?

 

Florian Keller: Sag niemals nie. Ich würde mich jedoch eher im Management sehen.

 



Du hast Deine Karriere im Alter von 34 Jahren beendet. Was waren denn die Gründe dafür?


Florian Keller: Ich hatte eine schwere Verletzung und bin dann nicht mehr in meine alte Form zurückgekommen. Deshalb gab es für mich keine Alternative als die Schlittschuhe an den Nagel zu hängen.




Uns kommt es so vor, dass der Trend in den letzten Jahren eher zu einem früheren Karriereende führt, hat das etwas mit der Intensität des Sports zu tun, oder wie beurteilst Du das? In anderen Ligen spielen sehr viele Spieler wesentlich länger.


Florian Keller: Die jungen Spieler von heute werden viel besser ausgebildet als damals. Hinzu kommt, dass das Spiel immer schneller und intensiver wird. Daher kann es schon sein, dass ein älterer Spieler, der schon die eine oder andere Verletzung hatte, nicht mehr mithalten kann oder auch möchte.

 


Was war Dein sportlich größtes Erlebnis?


Florian Keller: Die zwei gewonnenen Meisterschaften mit Mannheim und Berlin.

 

 


Was war Dein bitterster Moment im Sport?


Florian Keller: Der Moment, in dem ich realisieren musste, dass mein Körper nicht mehr mitmacht und ich aufhören muss.

 

 


Wer ist Deiner Meinung nach Favorit auf den Titel dieses Jahr?

 

Florian Keller: Mein Favorit ist Mannheim, weil sie unglaublich ausgeglichen sind und eine enorme Tiefe im Kader besitzen.

 

 

Welches Team war für Dich in dieser Saison enttäuschend?

 

Florian Keller: Köln!

 

 

 

5 Kurzfragen an Flo Keller

 

Weißbier oder Pils? Wein

Lieblingsessen? Bistecca Florentina

Berge oder Strand? Strand

Unangenehmster Gegenspieler? Felski, kein Wunder, dass er der Strafbank-König ist.

Wer ist der beste ServusTV Experte? Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen, aber Rick Goldmann muss hier noch mal besonders hervorgehoben werden, wie ich finde.

 



 

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