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Nicht erlaubt: 6 kuriose Regeln in der NHL

 

Im Grunde wirkt Eishockey nicht wie ein extrem komplexes Spiel. Es stehen zwei Teams mit je fünf Spielern und einem Goalie auf dem Eis. Mit Schlägern geht es darum, denn Puck ins Tor der gegnerischen Mannschaft zu befördern. So weit so gut. Doch neben den grundsätzlichen Spielregen im Eishockeyspiel, die die meisten von uns kennen, verstehen und auch auf dem Eis direkt sehen, gibt es im Regelbuch der NHL so manch kuriose Regeln, die nur in den seltensten Fällen gepfiffen werden – einfach, weil es so selten zu derartigen Ereignissen kommt. Doch damit auf dem Eis auch wirklich alles mit rechten Dingen zugeht, muss für jede noch so unwahrscheinliche Situation eine Regel festgeschrieben sein – daher ist das Regelbuch der NHL auch über 200 Seiten lang! Das kennt man nicht nur aus dem Eishockey, schließlich kommen alle Sport- und Spielarten mit ihren kuriosen Regelwerken daher.

 

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Spiele, Sport und ihre Eigenheiten

 

Sportarten, Spiele, Regelwerke – sie sind unzertrennlich. Regeln sorgen dafür, dass alles einen geregelten Ablauf hat, sichern für Fairness und können in manchen Momenten auch Spieler schützen. Das kann unterschiedlichste Formen annehmen. Im Golf darf ein Spieler zum Beispiel einen neuen Ball nehmen, sollte der originale Ball in der Nähe eines Krokodils oder gefährlichen Tiers landen. Der Schutz des Spielers steht – mit einer weniger physischen Gefahr – zum Beispiel auch am Pokertisch an erster Stelle.

 

Anders als es oftmals in Filmen zu sehen ist, darf ein Spieler beim Pokern entsprechend der Spielregeln nicht dazu gezwungen sein, seine Uhr, sein Auto oder andere Besitztümer zu setzen, wenn die Chips ausgegangen sind, um bei einer Wette mitgehen zu können. Neben dem Ablauf und der Rangfolge der Hände,ist dies mit der All-in-Regel festgelegt. Es ist am Pokertisch allerdings erlaubt, mit anderen Spielern zu reden – ein Grund, warum Spieler an Turnieren manchmal sogar Kopfhörer in den Ohren haben. Anders ist das im Schach geregelt, da ist Reden jeder Art beim Spiel komplett verboten, außer man sagt „Check“. Damit soll verhindert werden, dass ein Spieler aus dem Konzept gebracht wird. Gleichermaßen wird zum Beispiel beim Polo die Sicherheit großgeschrieben: Hier darf nur mit der rechten Hand gespielt werden, da es sonst bei verschiedenhändigen Spielern zu gefährlichen Zusammenstößen kommen könnte. Ähnlich wie bei der NHL-Regel, die es verbietet, den Schläger zu hoch zu halten. Mehr dazu in unseren sechs kuriosen Regeln der NHL.

 

Erstechen verboten

 

Beim Eishockey gehört das sogenannte „Spearing“ (Stockstich) zu den gefährlichsten Strafschlägen auf dem Eis. Dabei hält ein Spieler seinen Schläger mit der Kufe entgegen einem Spieler, um diesen gewissermaßen zu „erstechen“. Selbst wenn dies nur versucht wird, ohne den Spieler tatsächlich mit dem Schläger zu berühren, kann dies mit einem Minor bestraft werden. Kommt es durch einen Stockstich allerdings tatsächlich zu einer Verletzung, gibt es vier Minuten in der Box. Verletzung ist zwar im Regelwerk nicht definiert, bedeutet aber meist eine blutende Wunde.

 

Kein Armewedeln vorm Goalie

 

Ähnlich wie man beim Schach sein Gegenüber nicht ablenken darf, ist dies auch auf dem Eis nicht erlaubt. 2008 wurde nämlich die sogenannte „Avery Rule“ eingeführt, die besagt, dass ein Stürmer nicht den Goalie anschauen und seinen Schläger oder seine Arme durch die Luft wedeln oder andere ablenkenden Bewegungen ausüben darf. Die Regel wurde eingeführt, nachdem Sean Avery von den New York Rangers versucht hatte, den Goalie Martin Brodeur der New Jersey Devils, mit derartigem Verhalten abzulenken.

 

Bitte Spieler richtig zählen

 

Der Coach Roger Neilson ist durch sein Talent, Lücken im Regelwerk zu entdecken (und auszunutzen), in die NHL-Geschichte eingegangen. Immer fand er sich Taktiken aus, die gegen keine festgeschriebenen Regeln verstießen, um seinem Team einen Vorteil zu verschaffen. Doch auf zahlreiche seiner heimtückischen Spielzüge reagierte die NHL mit einer neuen Regel. Eine davon ist es, dass nicht zu viele Spieler absichtlich aufs Feld geschickt werden dürfen – wie es Neilson des Öfteren mal in den letzten Spielmomenten getan hatte. Stehen zu einem Zeitpunkt aus Versehen zu viele Spieler auf dem Feld (zum Beispiel beim Spielerwechsel), ist das ein Minor-Vergehen. Passiert es jedoch mit Absicht, kann es auch zum Strafschuss kommen.

 

Zum Strafschuss darf nur ein Torwart im Tor stehen

 

Kommt es zu einem solchen Strafschuss, musste erneut dank Coach Neilson eine neue Regel eingeführt werden. So hatte es vorher nie im Regelwerk gestanden, dass zum Strafschuss nur ein Torwart im Tor stehen darf. Neilson nutzte dies glatt aus und stellte zum Strafschuss kurzerhand einen Abwehrspieler aufs Eis. Viele von uns werden wissen, dass es deutlich schwieriger ist, den Puck eins-gegen-eins an einem Abwehrspieler vorbei ins Tor zu manövrieren, als an einem Torwart vorbei ins Netz zu schießen. Neilson konnte damit sogar mehrmals Strafschuss-Tore aufhalten, bevor die Regel eingeführt wurde.

 

Tausche Goalie gegen Stürmer

 

Doch in manchen Situationen kommt es im Eishockey dennoch dazu, dass ein Team keinen Goalie auf dem Eis stehen hat. Öfter mal setzen Teams in den letzten Minuten eines Spiels auf einen zusätzlichen Stürmer und holen dafür den Torwart auf die Bank, um noch kurz vor Schluss Druck zu machen. Tritt zu dem Zeitpunkt jedoch ein Spieler zu früh bzw. unerlaubt aufs Eis, kann das gegnerische Team ein Tor zugeschrieben bekommen. Kommt zum Beispiel ein Spieler nach einem Foul zu früh aus der Box und greift ins Spiel ein, während der Gegner auf das leere Tor zurast, können die Gegner dafür ein Tor bekommen, selbst wenn der Puck nie im Netz war.

 

Bitte keine Schläger im Tor liegen lassen

 

Eine weitere Regel, die wir Coach Neilson zu verdanken haben: Entscheidet ein Team zum Ende des Spiels, den Goalie gegen einen Stürmer einzutauschen, darf der Torwart nicht seinen Schläger vorm, im oder am Tor liegen lassen oder andere Hindernisse hinterlassen, die es dem Gegner erschweren könnten, den Puck hinter die Linie zu bringen. Dies war ebenfalls ein gewiefter Schachzug von Neilson, der wohl seinen Goalie dazu aufgefordert haben soll, seinen Schläger im Tor liegenzulassen, bevor er auf die Bank kam.

 

Die NHL ist die stärkste Eishockeyliga der Welt und kommt dementsprechend mit einem umfangreichen und besonders detaillierten Regelwerk daher, das für allerlei noch so unwahrscheinliche Situationen entsprechende Regeln vorschreibt. All diese seltenen Situationen und kuriosen Regeln machen Eishockey aber zu einem noch tolleren Sport, als er ohnehin schon ist.

 

 

Eishockey News Center

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