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IIHF WM 2023 - Powerplay-Effizienz und Pflichtsieg der Schweiz gegen Slowenien / Frankreich mit Overtime Erfolg gegen Österreich

 

IIHF - WM 2023 (Tampere/Riga/RB/HG) Die Schweizer Nationalmannschaft wurde im Startspiel gegen Slowenien ihrer Favoritenrolle gerecht. Es kam nicht zum Déjà-vu von vor sechs Jahren, als man einen Vier-Tore-Vorsprung beinahe komplett aus der Hand gab. Heute überzeugte vor allem Denis Malgin und die Powerplayeffizienz der Eisgenossen. Das Spiel Frankreich gegen Österreich endete erst in der Overtime.

 

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(Fotoquelle: Guntis Lazdäns)

 

 


 

Bereits an der A-WM 2017 traf die Schweiz im Auftaktspiel auf Slowenien und ging nach 20 Minuten mit 4:0 Toren deutlich in Führung. Die Slowenen kämpften sich zurück und nutzten Schweizer Undiszipliniertheiten bis zum Ausgleich rund fünf Minuten vor Schluss überraschend aus. Im damaligen Penaltyschiessen sorgte Damien Brunner als einziger Schütze dafür, dass die Schweizer Eisgenossen mit einem hellblauen Auge davon kam. Auch heute in der Arena Riga war die Schweiz als Weltranglisten Siebter gegen die Slowenen Favorit.

 

Für die erste gute Chance sorgte Janis Moser nach etwas mehr als fünf Minuten. Die Schweiz war in der Startphase mehrheitlich im Scheibenbesitz, doch zu richtig gefährlichen Möglichkeiten kam es bis kurz nach Drittelhälfte auf beiden Seiten aufgrund der jeweils guten Defensivarbeit nicht. Die erste Strafe kassierte Rok Ticar. Die Schweiz kam zum ersten Powerplay, das nur elf Sekunden dauerte.

 

Denis Malgin eröffnete wie schon letztes Jahr im WM-Eröffnungsspiel - damals gegen Italien - das Skore. 33 Sekunden später erhöhte mit Janis Moser ein zweiter NHL-Schweizer gleich auf 2:0, nachdem sich die Schweizer in der Angriffszone den Puck von den Slowenen zurückeroberten. Calvin Thürkauf erspielte sich ebenfalls eine gute Chance, scheiterte aber an Gasper Kroselj und im Gegenzug blieb Nik Simsic im Alleingang an Leonardo Genoni und dem Torgehäuse hängen. In den Schlussminuten sah man die deutlichen Unterschiede zwischen den beiden Teams. Die Schweiz spielte praktisch mit 5 gegen 5 Powerplay. Slowenien konnte lange Zeit nicht wechseln, liess aber auch keinen weiteren Treffer zu. 

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts sorgten die Eidgenossen für Undiszipliniertheiten. Christian Marti spedierte den freiliegenden Puck im Torraum noch rechtzeitig weg. Pech für Slowenien in dieser Situation. Kurz darauf beanspruchte das Team von Matjaz Kopitar aber wieder Glück, als Thürkauf den Puck nach einem Abpraller bei Korselij nicht richtig traf. Aus Schweizer Sicht hätte es das 3:0 sein müssen.

 

Die Schweiz überstand ein erstes Unterzahlspiel unbeschadet, Slowenien nicht. Nino Niederreiter lenkte eine Puckhereingabe von Malgin mit dem Stock über den Schoner von Korelij ins Netz. In seinem ersten Länderspiel nach vier Jahren traf mit Niederreiter somit auch ein dritter NHL-Söldner.

 

Aleksandar Magovac hakte kurz nach Beginn des Schlussdrittels bei einem Schweizer ein. Die Unparteiischen sahen dieses Vergehen. Malgin hatte in Überzahl das offene Tor vor sich und versenkte den Puck zu seinem zweiten persönlichen Treffer und zum 4:0. Slowenien brachte mit weiteren unnötigen Strafen kein Bein vors andere. In Überzahl behielt Romain Loeffel den Puck in der Zone und legte auf Thürkauf, der bisher gute Chancen verzeichnete und mit einem platzierten Schuss aus der Mitte zum ersten Treffer eines Schweizers traf, der in der National League engagiert ist. In der 50. Minute war das Powerplay der Schweiz erstmals nicht erfolgreich.

 

Mit vier von fünf Erfolgreichen ergab dies aber trotzdem eine formidable Quote von 80%. Der Treffer kam zehn Sekunden nach Ablauf der fünften Strafe zustande. Marco Miranda trug sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. In der 58. Minute sorgte Christoph Bertschy mit einem schön herausgespielten Tor für das Schlussresultat von 7:0.

 

Nino Niederreiter: "Es war ein guter Start aber wir haben sicher noch ein grosses Potential nach oben. Wir wissen, dass wir für die nächsten Spiele noch besser und abgeklärter werden müssen. Für mich ist es eine grosse Ehre, das 'C' auf der Brust zu tragen. Es hätten aber auch viele andere im Team, die das tragen könnten."

 

Denis Malgin: "Wir konnten nicht 100% geben, hatten teilweise schwere Beine. Wir können sicher noch mehr geben. Heute war es kein schlechter Auftritt. Es ist eine andere Eisgrösse und ich denke da braucht es noch ein, zwei Spiele bis die Räume gefüllt sind."

 

Nati-Trainer Patrick Fischer: "Das Spiel machte mir persönlich auch etwas Sorgen. Wir wollten den Spielern etwas frei geben, waren von letzten Donnerstag bis heute nicht auf dem Eis. Das war eine lange Zeit. Darum bin ich froh, haben wir das Spiel sauber über die Runden gebracht. Wir wussten, dass wir qualitativ die bessere Mannschaft waren, versuchten von Beginn weg geradlinig zu spielen. Bis zum zweiten Drittel ist uns das ziemlich gut gelungen. Kompliment an die Mannschaft. Ich bin froh, hat das Powerplay und Penalty Killing gut funktioniert."

 

Riga, Samstag, 13. Mai 2023
Schweiz - Slowenien 7:0 (2:0|1:0|4:0)

Tore:

1:0|13.|Denis Malgin (Kukan, Haas) PP1

2:0|14.|Janis Moser (Corvi, Herzog)

3:0|33.|Nino Niederreiter (Malgin, Haas) PP1

4:0|42.|Denis Malgin (Simion, Haas) PP1

5:0|44.|Calvin Thürkauf (Loeffel) PP1

6:0|51.|Marco Miranda (Richard, Bertschy)

7:0|58.|Christoph Bertschy (Thürkauf) 


Zuschauer: 3'260

Best Player of the game:
Schweiz: Denis Malgin
Slowenien: Nik Simsic

 

 


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(Foto: Tomi Hänninen) 

 

In der Tampere Deck Arena trafen Frankreich und Österreich zum Auftakt der Gruppe A aufeinander. Von den letzten fünf Begegnungen mit dem heutigen Gegner konnte Frankreich lediglich das Match bei der WM 2018 in Dänemark für sich entscheiden, was durchaus ein gutes Omen für dieses Spiel sein könnte.

 

Frankreich gestaltete von seinen letzten fünf Testspielen drei erfolgreich. Mit Charles Bertrand, Anthony Rech und Sacha Treille hatte Headcoach Philippe Bozon drei zentrale Dreh- und Angelspieler in seinen Reihen. Österreich ärgerte im Rahmen seiner Vorbereitungsphase die eine oder andere Top Nation und war gerüstet für das Turnier. Ihr junges Top Talent David Reinbacher sollte der Defensive die nötige Stabilität verleihen und ein starker Salzburger Block mit Raffl, Schneider und Nissner für Torgefahr sorgen.

 

Coach Roger Bader hatte auch dieses Mal wieder mit der Kultlegende Arno Del Curto einen erfahrenen Assistenten an seiner Seite und entschied sich für Henrik Neubauer von den Zeller Eisbären, die in der zweiten Alps Hockey Liga spielen. Beide Mannschaften setzten von Beginn an auf ihre Offensivkräfte und agierten im Vorwärtsgang.

 

Die Spielanlage der Alpenländer erwies sich bisher als reifer und sehr gut strukturiert. Zum Ende des ersten Drittels agierten die Franzosen fast 45 Sekunden lang mit zwei Mann mehr auf dem Eis und konnten 31 Sekunden vor der Sirene tatsächlich bei einfacher numerischer Überlegenheit durch Tim Bozon in Führung gehen.

 

Österreich war zwar das bessere Team im ersten Drittel, musste aber den Rückstand hinnehmen. Wie würde die Reaktion ausfallen? Les Bleus wollten nachlegen und beschäftigten Keeper David Kickert mit ihren brandgefährlichen Kontern und Top Chancen dank ihrer effektiven öffnenden Diagonalpässe. Österreich legte dann einen starken langen Shift aufs Eis mit Mehrfachgelegenheiten.

 

Defensiv zeigte sich Frankreich als eine kompakte Einheit. In Unterzahl verpasste es Österreich, in Person von Ganahl den Ausgleich herzustellen. Der Mittelabschnitt gehörte den Franzosen, die weitaus besser in die Partie kamen und weiterhin dank ihres Special Teams in Front lagen.

 

Im Schlussabschnitt war es erneut Ganahl, der nicht genug Druck hinter den Schuss bekam und verfehlte. Ganahl war nun on Fire, denn er scheiterte zum dritten Mal an Keeper Ylönen. Wegen einer Matchstrafe gegen Texier hatte Österreich nun die große Möglichkeit, mindestens auf Remis zu stellen, doch die Alpenrepublik tat sich schwer in die Aufstellung zu gelangen.  

So verrannen die Sekunden, doch in der 47. Spielminute war es dann doch passiert, denn der Kapitän Thomas Raffl ging mit gutem Beispiel voran und markierte den Ausgleich dank eines genialen finalen Zuspiels. Bis zehn Minuten vor Schluss gab es keinen einzigen Torschuss seitens der Franzosen und Österreich war klar tonangebend. Marco Rossi verbuchte dann eine Doppelchance und Österreich jubelte vermeintlich zum zweiten Mal, doch Ylönen hatte was dagegen.

 

Frankreich musste nun ohne ihren Lenker Texier auskommen und hatte Probleme, gut dagegenzuhalten. Österreich war dem Siegtreffer weitaus näher und die Franzosen verzeichneten knapp zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene ihren ersten Torschuss im letzten Drittel. Knapp 90 Sekunden vor dem Ende kam Frankreich noch in den Genuss eines Powerplays, das sogar zu einer doppelten Überzahl führte: mehr Dramatik ging nicht und Österreich rettete sich in die Verlängerung, wo sie noch für gute 20 Sekunden mit zwei Mann weniger auskommen mussten.

 

Beim 4 auf 3 markierte Sacha Treille nach nur 39 Sekunden in der Overtime den Siegtreffer. Österreich verpasste es im Schlussabschnitt mehr zu holen als nur diesen einen Zähler.

 

Tampere, Samstag, 13. Mai 2023
Frankreich - Österreich 2:1 n.V. (1:0|0:1|0:0|1:0)

Tore:

1:0|20.|Tim Bozon (Claireaux, Chakiachvili) PP1

1:1|47.|Thomas Raffl (Schneider, Rossi) PP1

2:1|61.| Sacha Treille (Bozon,Chakiachvili) PP1


Zuschauer: 7'626

Best Player of the game:
Frankreich: Ylönen (GC)
Österreich: Raffl

 

 



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The International Ice Hockey Federation (IIHF; French: Fédération internationale de hockey sur glace; German: Internationale Eishockey-Föderation) is a worldwide governing body for ice hockey and in-line hockey. It is based in Zurich, Switzerland, and has 81 member countries.

 

 

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