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Deutschland zeigt beste Turnierleistung, verliert aber gegen starke Finnen und scheidet aus

 

IIHF - U20 WM 2022 (Kanada/HG) In der Rogers Place Arena zu Edmonton kam es heute zum Aufeinandertreffen des fünffachen Champions Finnland und Deutschland. Während die Skandinavier als Bronzemedaillengewinner 2021 stets zu den Turnierfavoriten gehören, war es für die DEB Auswahl eine tolle Leistung, die Hauptrunde als Dritter abzuschließen. Zwei Siege gegen Österreich und die Schweiz bedeuteten die Teilnahme an der KO-Runde, im letzten Match gegen die hoch gehandelten Schweden zog man nur knapp den Kürzeren. Das finnische Team war wohl noch stärker einzuschätzen als die Tre Kronor.

 

Schließlich setzte sich der Favorit aus Skandinavien am Ende mit 5 zu 2 durch, nachdem die deutsche Mannschaft lange Zeit Paroli bot und ihre beste Performance bei dieser U20-WM ablieferte.

 

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(Fotoquelle IIHF)   Hart umkämpfte Partie zwischen Finnland und Deutschland

 

 


Das Team Finnland zählte immer zu den weltbesten Mannschaften und schloss die Hauptrunde souverän als Tabellenzweiter hinter dem hohen Favoriten Kanada ab, gegen den sie als einziges unterlag. Dank ihres erst 18-jährigen herausragenden Stürmers Kemell hatten sie ein Juwel in ihren Reihen, der den Unterscheid machen konnte. Mit bereits neun Punkten lag Kemell, der in der ersten Runde gedraftet wurde, punktgleich mit seinem Sturmkollegen Raty auf Platz zwei der Scorerliste hinter dem alles überragenden Kanadier McTavish.

 

Die deutsche Auswahl absolvierte bisher eine hervorragende WM im Mutterland des Eishockeys und verdiente sich den Einzug unter die besten acht Nationen redlich.  Der 20-jährige Alexander Blank verbuchte bereits 3 Tore und 1 Assist Punkt auf seinem Konto und der Top Stürmer besiegte die österreichische Auswahl fast im Alleingang mit seinem Hattrick im Mittelabschnitt. Vielleicht schaffte die Mannschaft um Headcoach Tobias Abstreiter sogar die Sensation und setzte sich gegen Suomi am Ende durch. Es wäre für Deutschland in seiner Historie das erste Mal, ins Halbfinale einzuziehen. Mit Szuber hatte man auch einen NHL Draft in den eigenen Reihen, der an 163. Stelle für die Arizona Coyotes gezogen wurde.

 

Geniestreich und bärenstarkes Powerplay sorgen für finnische Führung, Rossmy verkürzte

 

Headcoach Abstreiter gab heute Bugl die Chance im Tor, der bisher eine Save Percentage von über 90 % aufweist. Die ersten Minuten absolvierte die DEB Auswahl mutig, und zeigte keinerlei Respekt vor den großen Namen von Suomi. In der 4. Spielminute demonstrierte Finnland seine ganze Klasse und ging nach einer genialen Pass Stafette durch Simontaival in Führung. Der sehenswerte Aufbau ging schon in deren eigenen Zone los und zog sich wie an einer Schnur gezogen bis vor Bugl, der klassisch ausgetanzt wurde. Die zweite Reihe der Finnen hatte für den ersten Treffer gesorgt.

 

Deutschland wirkte nur kurz geschockt und spielte weiter munter und druckvoll nach vorne. Nach dem Powerbreak kam Finnland zum ersten Powerplay. Dank ihrer herausragenden Quote von 56,2 % bedeutete dies höchste Gefahr. Im Penalty Killing war noch Luft nach oben für die DEB Auswahl. Sofort gelang die Aufstellung und die Pässe kamen messerscharf auf das Schlägerblatt; es war eine Augenweide, den Finnen zuzuschauen, die sich in beeindruckender Art und Weise kombinierten. Dann war es passiert in der 12. Spielminute, als Hirvonen direkt vor Bugl einnetzen konnte. Ihre individuelle Qualität machte bisher den Unterschied.

 

Nun durfte Deutschland in Überzahl ran; das war die Chance, wieder heranzukommen. Samanski hatte gleich zweimal die Gelegenheit, zu verkürzen. Wenn das Team um Abstreiter hier was reißen wollte, dann musste solch eine numerische Überlegenheit was einbringen. Tatsächlich klappte es kurz vor Ablauf der Strafe in Person von Rossmy in der 13. Spielminute. Dieser Treffer wurde toll herausgespielt und war wichtig für den Spielverlauf und die Moral.

 

Jetzt war wieder Gefahr in Verzug beim zweiten Powerplay der Finnen, die sich wiederum schlafwandlerisch sicher durch die deutsche Verteidigungszone passten und dabei ihren zweiten Pfostentreffer markierten. Nichtsdestotrotz nutzte Suomi dank eines Distanzschusses von Jarventie in der 15. Spielminute ihr Überzahlspiel erneut eiskalt. 100 % Erfolgsquote sprach Bände! Das deutsche Team musste unbedingt von der Strafbank fernbleiben, das war eine wesentliche Erkenntnis.

 

Mit einem klaren Vorsprung ging der Favorit aus Finnland hochverdient in die erste Pause, auch dank seiner gnadenlos effizienten Special Teams. Deutschland verkaufte sich gut, es war ein temporeiches Match auf hohem Niveau mit einem relativ ausgeglichenen Torschussverhältnis.

 

Rossmy mit heutigem Doppelpack

 

Im zweiten Drittel war für Spannung gesorgt, denn ein zwei Tore Rückstand bedeutete im Eishockey noch wenig. Es war weiterhin ein rasantes Match und Deutschland versteckte sich nicht, warum auch? Blank agierte sehenswert nach vorne mit viel Zug zum Tor, scheiterte aber am finnischen Goalie. Es war hochinteressant zu verfolgen, dass ein Spieler wie Lambert „nur“ in der vierten finnischen Formation auflief. Nach gut 6 Minuten hatte Deutschland sogar mehr Schüsse auf seinem Konto. Das Team wirkte sehr harmonisch und untermauerte seine bislang tolle Leistung in diesem Turnier.

 

Dann galt es wieder aufmerksam zu sein beim dritten finnischen Powerplay, das sie gewohnt furios aufzogen und brillante Zuspiele auf das Eis zauberten. Supertalent Kemell war dabei ein emsiger Aktivposten, doch dieses Mal überstand die DEB Auswahl diese Konstellation. Gegen diese hochkarätig besetzte finnische Mannschaft lieferte Deutschland bislang eine bemerkenswerte Partie. Leonhardt und Blank wirbelten dann gehörig durcheinander vor dem finnischen Goalie.

 

Die Begegnung nahm nun an Physis zu und die Checks wurden ordentlich zu Ende gefahren. Die DEB Auswahl verzeichnete sogar ein Chancenplus und optimierte sein Unterzahlspiel. Ein Schuss, der hinter dem Bugls Gehäuse von der Bande seltsam abprallte und dann unorthodox zurücksprang auf dessen Maske hätte durchaus brenzlig werden können.

 

Drei Minuten vor Drittelende stand das nächste Powerplay für Deutschland an, der ideale Zeitpunkt, um nochmals auf die Anzeigetafel zu kommen und im Schlussabschnitt für Dramatik zu sorgen. Gesagt, getan, denn Rossmy schnürte seinen heutigen Doppelpack mit einem kreativen genialen Rückhandschlenzer. Das war ein Sahnehäubchen des agilen Stürmers.

 

Nach einem sehr guten Mitteldrittel bei klarem positiven Torschussverhältnis zugunsten von Deutschland war die DEB Auswahl nun obenauf und hatte das Momentum auf seiner Seite. Diese Top Leistung versprach viel Leidenschaft für den letzten Abschnitt.

 

Jarventie mit einem 4 Punkte Match, Special Teams überragend bei Suomi

 

Mal schauen, ob Suomi ins Grübeln kam ob der tollen Vorstellung der deutschen Mannschaft, welche im zweiten Drittel tonangebend war.  Bislang ließ das Team von Tobi Abstreiter nur 12 Schüsse der Finnen zu, das war aller Ehren wert! Noch ein wenig Riechsalz und los ging es mit dem Schlussabschnitt. Dann bremste ein unnötiger Puck über die Bande den Vorwärtsgang der deutschen Mannschaft etwas aus; ausgerechnet dem Doppeltorschützen Rossmy passierte dieses Missgeschick. Suomi agierte mit etwas Wut im Bauch und wollte unbedingt nachlegen. Das deutsche Team stellte sich nun wesentlich besser auf die finnischen Vorstöße ein und demonstrierte ein bärenstarkes Penalty Killing. Goalie Bugl strahlte die nötige Ruhe aus und bewahrte seine Vorderleute vor Schlimmerem.

 

Eine Unterzahl zur Unzeit stand nun auf dem Programm zugunsten Finnlands: Bugl parierte mehrmals souverän, gab keine Rebounds her und hielt sein Team im Spiel. Nichtsdestotrotz war er in der 47. Spielminute gegen einen Gewaltschuss von Jarventie im Powerplay hoch in den Winkel machtlos. Es war schon sein dritter Punkt im heutigen Viertelfinale. Zu viele Strafen kosteten eine Menge Körner und brachten Suomi wieder mit zwei Toren in Front.

 

Die erwartete Souveränität des Turnierfavoriten Finnland ließ etwas zu wünschen übrig, doch sie mussten auf der Hut sein vor den gefährlichen Angriffen der DEB Auswahl, die nun langsam offensiver werden musste, um den zwei Tore Rückstand noch zu egalisieren. 

Das kongeniale Duo Hanelt und Rossmy sorgte für viel Unruhe und das deutsche Team war erneut in Unterzahl ca. 5 Minuten vor der Sirene. Finnland nutzte diese Überlegenheit und ging mit drei Treffern in Führung, das war wohl die Vorentscheidung. Torschütze war in der 56. Spielminute Maatta

 

Schade für die DEB Auswahl, die ein herausragendes Mitteldrittel zeigte, doch im letzten Drittel nicht mehr daran anknüpfen konnte und näher herankam. Eine 6 auf 4 Überzahl kurz vor Ende wurde solide gespielt, doch der finnische Goalie hielt seinen Kasten sauber. Es war ein hartes Stück Arbeit für Suomi, die vier ihrer fünf Tore im Powerplay markierten. Das Team um Headcoach Abstreiter konnte jedoch erhobenen Hauptes vom Eis geben, zeigte man doch heute die beste Turnierleistung gegen einen Top Favoriten der WM.

 

Die Ehrung für das DEB Team bekam der Torschütze Rossmy, bei Team Suomi verdiente sich diese Auszeichnung Jarventie. Als beste deutsche Spieler des Turniers wurden Glötzl, Blank und Bugl prämiert.

 

IIHF_U20 2022, Viertelfinale 17.08.2022

Finnland - Deutschland 5:2 (3:1|0:1|2:0)

 

Tore:

1:0 |04| Simontaival (Jarventie, Maatta)

2:0 |12| Hirvonen (Simontaival, Puutio) PP1

2:1 |13| Rossmy (Rutkowski, Leonhardt) PP1

3:1 |15| Jarventie (Heimosalmi, Kemell) PP1

3:2 |38| Rossmy (Hanelt, Münzenberger) PP1

4:2 |47| Jarventie (Helenius, Kapanen) PP1

5:2 |56| Maatta (Jarventie, Kemell) PP1

 

1. Drittel Statistik:      10:8 Schüsse, 9:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

2. Drittel Statistik:      2:9 Schüsse, 9:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:      10:4 Schüsse, 13:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:6

 

Haupt-Schiedsrichter: Bloski (CAN) / Kika (CZE)

 

Zuschauer: 448

 

Aufstellung:

 

Finnland: Merilainen, Rafkin, Niemela, Hirvonen, Raty, Kemell, Viro, Heimosalmi, Jarventie, Maatta, Simontaival, Jurmo, Puutio, Liukas, Kapanen, Vaisanen, Rajaniemi, Koivonen, Helenius, Lambert.

 

Deutschland: Bugl, Glötzl, Klein, Schweiger, Samanski, Volek, Szuber, Münzenberger, Eham, Leonhardt, Blank, Dziambor, Elten, Hanelt, Rossmy, Rutkowski, Geibel, Heigl N., Heigl T. Proske.

 

 


 



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The International Ice Hockey Federation (IIHF; French: Fédération internationale de hockey sur glace; German: Internationale Eishockey-Föderation) is a worldwide governing body for ice hockey and in-line hockey. It is based in Zurich, Switzerland, and has 81 member countries.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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