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Weltmeister Kanada folgt Gastgeber Finnland ins Finale dank einer souveränen Leistung gegen Tschechien

 

IIHF - WM 2022 (Finnland/HG) In der Tampere Nokia Arena fand heute Abend erneut ein Eishockey Leckerbissen statt, der Klassiker zwischen dem amtierenden Weltmeister Kanada und dem 12-fachen Champion Tschechien. Während die Ahornblätter nach einem fast aussichtslosen Rückstand gegen Schweden noch zurückkamen und in einem Eishockeykrimi doch noch siegten, mühten sich die Tschechen in dieses Halbfinale auch dank ihrer beiden Superstars Pastrnak und Cervenka sowie ihres effektiven Powerplays. Die letzte Medaille holte Tschechien 2012 und es war höchste Zeit für eine neue Erfolgsstory. Kanada, das mit dem zweitjüngsten Team antrat, harmonierte stetig besser im Laufe des Turniers und zeigte eine furiose Aufholjagd gegen die Defensivkünstler aus Schweden.

 

 

canada halbf cze2022

 

(Foto: Carola-Fabrizia Semino)

 


 

Schließlich demonstrierten die Kanadier ein ausgezeichnetes Match und zwangen nach Rückstand Tschechien erneut in die Knie. Es war bereits der siebte Erfolg in Serie für die Ahornblätter gegen den heutigen Gegner und der neunte in zehn Begegnungen. Tschechien vergab zu viele klare Gelegenheiten, insbesondere im ersten Drittel. Der amtierende Champion wartete nun zum dritten Mal hintereinander auf Finnland. Mit einem Endspielsieg könnte Kanada der alleinige Rekordweltmeister werden.

      

Kanada absolvierte eine durchwachsene Vorrunde und demonstrierte eindrucksvoll im Viertelfinale gegen die Tre Kronor, was alles in ihnen steckt. Hitchcock hätte diese KO-Partie nicht spannender inszenieren können, das Team um Headcoach Julien schien schon fast aussichtlos im Hintertreffen zu sein bei einem drei Tore Rückstand, doch eiserner Wille und ein Kämpferherz bewerkstelligten noch das Erreichen der Verlängerung, wo sie eine Strafzeit eiskalt und schnell zum Sieg ummünzten. Kanada konnte mit der Titelverteidigung an Russland vorbeiziehen, was Goldmedaillen anging.

 

Die tschechische Mannschaft schonte sich im letzten Gruppenspiel noch, um ausgerechnet den Kanadiern im Viertelfinale aus dem Weg zu gehen, doch letzten Endes trafen sie doch aufeinander, nur eine Runde später. Nun galt es für das Team um Headcoach Jalonen, die richtige Dosis an finnischer Struktur und osteuropäischer Spielfreude zu finden, um dieses ins Rollen kommende kanadische Team zu bezwingen. Die Nation war nach der viel zu langen Durststrecke hungrig nach einer Medaille, am besten gleich den Titel.

 

Wieder später Ausgleich der Kanadier nach früher tschechischer Führung

 

Tschechien hatte mit dem Erreichen des Halbfinals das Minimalziel zumindest erreicht. Nun galt es endlich wieder ein Endspiel zu realisieren. Kanada kam besser aus der Kabine und Vejmelka durfte sofort seine Qualitäten beweisen. Tschechien verlegte sich auf pfeilschnelle Konter und Cervenka erwies sich als genialer Passspieler vor dem Slot. Das Team um Jalonen war nun vier Minuten lang im Powerplay, vertändelte jedoch gleich mal die ersten beiden Minuten davon wirkungslos. Die Aufstellung wurde zwar nicht gefunden, so probierte es Krejci mal unorthodox mit einem Direktschuss, der unhaltbar hinter Driedger einschlug. Es war bereits der neunte Überzahltreffer für Tschechien, die dann erneut in numerischer Überlegenheit agierten. Hronek hatte den zweiten Treffer auf dem Schläger, er wollte ihn volley einnetzen. Aller guten Dinge waren drei in Überzahl: Krejcis Abschluss ging vorbei und der Aufbau lief inzwischen weitaus flüssiger. Die Ahornblätter nahmen bislang zu viele Strafen und Hertls Solo wurde dann eine Beute vom famosen Driedger. Kanada ließ nicht locker und Cozens netzte die Scheibe zum Ausgleich in der 20. Spielminute ein. Leistungsgerecht ging es mit einem Remis in die erste Pause.

 

Hohe Effizienz der Kanadier bringt drei Tore Vorsprung binnen dreieinhalb Minuten

 

Nun begann das Paradedrittel der Ahornblätter im Turnier und genauso furios starteten sie auch. Der bisherige Playoff Charakter wurde beibehalten bei hoher Physis auf beiden Seiten. Im 5 gegen 5 agierte Kanada reifer und übten viel Druck aus. Dubois verfehlte und die Schulter des tschechischen Keepers war für Graves Endstation. Beide Headcoaches gaben ihrer vierten Reihe mehr Eiszeit und Defensive war großgeschrieben. Jetzt kamen die Kanadier zum ersten Mal in den Genuss einer Überzahl, die sie binnen 16 Sekunden sofort zur Führung nutzten. Lowry schweißte auf engstem Raum im Slot einen genialen Pass des Youngsters Johnson ein. Dies war ein traumhaftes Stickhandling des Torschützen und Superstar Pastrnaks unnötiges Foul wurde eiskalt bestraft. Gerade noch selbst aufgelegt, veredelte der quirlige Johnson nun selbst zum dritten Tor der Kanadier. Es vergingen nur 81 Sekunden nach dem vorherigen Treffer. Diesen Doppelschlag musste Tschechien erst mal verkraften, Kanada war nun on Fire und sehr effektiv. Auch im nächsten Powerplay schlug Kanada eiskalt und extrem schnell nach 20 Sekunden zu: Barzal hämmerte den Puck hoch oben in den Winkel. Der Mittelabschnitt war für die Tschechen zum Vergessen und der Titelverteidiger war klar auf Finalkurs. Tschechien vergab beste Chancen, wieder im Solo; solche hochkarätigen Gelegenheiten sollte Jalonens Team ummünzen. Auf der anderen Seite demonstrierte Kanada mittlerweile eine Leichtigkeit auf dem Eis und Vejmelka bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand.

 

Goalie Driedger als neuer Krake pariert auch einen Penalty, Kanada mit halbem Dutzend Treffer

 

Kanada setzte seine souveräne Leistung nahtlos fort im Schlussabschnitt und Sillinger schraubte in der 44. Spielminute das eh schon klare Ergebnis noch höher. Dieser Wirkungstreffer war wohl nun die endgültige Vorentscheidung. Nun bedurfte es schon ein großes Eishockeywunder seitens der Tschechen, denen nun ein Penalty zugesprochen wurde, der ebenso ohne Erfolg blieb. Es sollte wohl heute nicht sein für Tschechien; das Körperspiel ließ nach und die Moral neigte sich zu Ende. Man wollte sich aber auch nicht kampflos ergeben und war zumindest auf Ergebnisverbesserung aus. Nichtsdestotrotz war es kein Schaulaufen der Ahornblätter, die in Person von Cozens in der 53. Spielminute das halbe Dutzend vollmachten. Headcoach Jalonen nahm die Challenge und alle vier Referees beäugten die knifflige potentielle Abseitskonstellation lange, bevor sie das „gute Tor“ bestätigten. Dies führte zur Bankstrafe gegen Tschechien wegen Spielverzögerung. Kanada spulte das Match problemlos herunter und erwartete den Gastgeber zum Showdown am Sonntag. 

 

Samstag, 28. Mai 2022
Kanada - Tschechien 6:1 (1:1|3:0|2:0)

Tore:

0:1 |08| Krejci (Hronek, Cervenka) PP1

1:1 |20| Cozens (Dubois)

2:1 |28| Lowry (Johnson, Chabot) PP1

3:1 |29| Johnson (Mercer)  

4:1 |31| Barzal (Cozens, Batherson) PP1

5:1 |44| Sillinger (Anderson)

6:1 |53| Cozens (Batherson, Whitecloud)


Zuschauer: 9.047

Best Player of the game:
Kanada:      Driedger

Tschechien: Cernoch

 

Best Player of the tournament/Kanada:      Dubois, Cozens, Graves

Best Player of the tournament/Tschechien: Krejci, Cervenka, Vejmelka

 

Hauptschiedsrichter:  Heikkinen (FIN)  / Rekucki (USA)

 

Aufstellung:

 

Kanada: Driedger, Chabot, Graves, Cozens, Dubois, Batherson, Sanheim, Severson, Sillinger, Barzal, Anderson, Holden, Whitecloud, Comtois, Lowry, Roy, Mayo, Johnson, Mercer, Gregor.

 

Tschechien: Vejmelka, Hronek, Kempny, Pastrnak, Krejci, Cervenka, Kundratek, Scotka, Zohorna, Hertl, Blumel, Sklenicka, Simek, Vrana, Kampf, Smejkal, Jordan, Stransky, Cernoch, Flek.

 


 



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The International Ice Hockey Federation (IIHF; French: Fédération internationale de hockey sur glace; German: Internationale Eishockey-Föderation) is a worldwide governing body for ice hockey and in-line hockey. It is based in Zurich, Switzerland, and has 81 member countries.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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