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Gastgeber Finnland realisiert 13. WM-Finale - 4. Titel zum Greifen nah

 

IIHF - WM 2022 (Finnland/HG) In der ausverkauften Tampere Nokia Arena empfing der Gastgeber Finnland die US-Boys zum ersten Halbfinale des heutigen Tages. Finnland war der Favorit in diesem Match, doch gegen eine amerikanische Mannschaft, die sich in einem Turnier gewöhnlich erst finden muss, war immer höchste Konzentration gefragt.

 

 

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(Fotoquelle: Carola Fabrizia Semino)

 

 


 

Finnland kegelte die Slowakei raus, während die USA überraschenderweise deutlich gegen die in der Vorrunde makellosen Schweizer siegreich waren. Finnland wollte unbedingt ins Finale einziehen und seinen vierten Titel nach Hause holen. Team USA konnte bislang noch nie gegen Finnland in einem Halbfinale gewinnen.

 

Schließlich rang Gastgeber Finnland in einem hochklassigen Match bärenstarke Amerikaner denkbar knapp mit 4 zu 3 nieder und zog zum 13. Mal in ein WM-Finale ein. Am morgigen Sonntag wollte Headcoach Jalonen mit seinen Protagonisten zum vierten Mal den Titel holen. Jungspund Heiskanen zeigte ein drei Punkte Spiel.

 

Das finnische Team hatte nur eine Veränderung im Line-Up mit Vatanen anstelle von Seppala. Erfolgscoach Jalonen vertraute auch heute wieder auf seine Ikone und Gallionsfigur Anttila, den Filigrantechniker Granlund und den Triple Gold Club Anwärter Filippula. Die finnische Nummer 51 und Kapitän wäre erst der drittälteste Spieler nach Datsyuk und Fetisov, dem diese Ehrung zuteil kommen könnte. Konnte Suomi auch dem enormen Druck vor eigenem Publikum und den hohen Erwartungen im ganzen Land standhalten?

 

Das Team USA bestach erst im Viertelfinale gegen die hoch gehandelten Eidgenossen und verdiente sich das Halbfinale gegen die starken Finnen. Headcoach Quinn standen nur vier etatmäßige Verteidiger zur Verfügung, deshalb wurden Lafferty und Barber in die Defender Position beordert, um letztlich drei komplette Reihen zur Verfügung zu haben. Mittlerweile agierte die amerikanische Mannschaft als kompakte Einheit, wobei ihr Mega Star Seth Jones die meiste Eiszeit verzeichnete.

 

Schock durch frühe USA Führung, später finnischer Ausgleich

 

Traumstart für die US-Boys, denn nach nur 64 Sekunden ging die USA dank eines abgefälschten Schlägers von Schmidt früh in Führung. Dies war bereits die fünfte im Turnier und dies war ein Party Crasher für die Fans, die aber sofort ihr Team wieder nach vorne peitschten. Nach einem überharten Check an die Bande vom Strafbanksünder Watson agierte Suomi im Powerplay, bislang eine dominierende Disziplin bei den Skandinaviern. Beinahe hätte der Traumpass auf Filippula sein Ziel gefunden.

 

Jeder Check wurde konsequent zu Ende gefahren und vom Publikum gefeiert und die Hausherren übernahmen peu á peu das Heft auf dem Eis. Nichtsdestotrotz blieb die USA mit punktuellen Nadelstichen brandgefährlich. Lammikko scheitert gleich zwei Mal hintereinander und Farrell ebenso auf der Gegenseite. Dank der Eishoheit belohnten sich die Finnen in der 17. Spielminute durch Heiskanen, der schon U18 Champion war, mit dem verdienten Ausgleich. Es war ein toller Treffer des erst 22-jährigen, der mit der Rückhand das Tor erzwang, als er grandios durch den Slot kurvte. Leistungsgerecht trennte man sich remis im ersten Drittel nach jeweils einem Verteidiger Treffer.

 

Zaubertor durch Manninen, erstes Gegentor für Finnland im Mittelabschnitt, Rückkehrer Vatanen trifft

 

Finnland befand sich noch in Unterzahl, was bisher im Turnier makellos überstanden wurde; auch dieses 16. Penalty Killing war erfolgreich, Chapeau für diese weiterhin Bestand habende 100 % Quote! Seth Jones sammelte bereits wieder im ersten Drittel sagenhafte 10 Minuten Eiszeit, konnte jedoch auch nicht die Führung von Suomi in Unterzahl verhindern. Manninen zauberte den Schuss in der 25. Spielminute perfekt ins Tor. Der Torschütze wies im Turnier eine famose 25%ige Schussquote auf. Die USA blieben dran und Harvard Student Farrell markierte in der 27. Spielminute den erneuten Ausgleich, der aber nicht lange währte, denn Rückkehrer Vatanen besorgte drei Minuten danach die nächste Führung für Suomi. Der Hüne Anttila, der gestern 37 Jahre alt wurde, war fast einschussbereit. Finnland drehte mal wieder eine Partie zu seinen Gunsten.

 

Armias Fernschuss landet wie am Schnürchen gezogen im Netz, Gaudette lässt USA hoffen

 

Team USA konnte auf seine tolle Bully Statistik im Mitteldrittel bauen, musste aber erstmal eine kritische Unterzahl meistern. Eigentlich war die Strafe gerade abgelaufen und Lettiere verließ die Sünderbank, doch dann fand der Distanzschuss von Armia durch die Beine eines US-Boys seinen Weg in der 46. Spielminute ins Netz. Swayman hatte kaum Sicht und im direkten Gegenstoß wäre beinahe der Anschlusstreffer bejubelt worden, doch Keeper Olkinuora rettete in höchster Not nachdem die Scheibe zuvor unorthodox abprallte. Nun schwappte die La Ola Welle durch das weite Rund, die Stimmung war natürlich prächtig bei diesem Spielstand. Anttila wollte sich ein nachträgliches Geschenk machen, doch Swayman parierte.

 

Die US-Boys drängten vehement und waren nahe dran am dritten Tor, nur fehlte ihnen das Scheibenglück bzw. die Lücke im finnischen Abwehrbollwerk. Coach Quinn würde sicher bald den Goalie ziehen, was drei Minuten vor Schluss erfolgte. All in gehen und auf das Miracle hoffen, welches das Maskottchen verkörpert. Finnlands bester Bullyspieler der WM, Bjorninen, sollte dies verhindern. Doch der Schachzug der Amis war von Erfolg gekrönt, denn Gaudette veredelte eine direkte Passstafette zum Anschluss. Spannung pur zum Ende hin, es war noch alles möglich in dieser dramatischen Schlussphase. Finnland schaffte dem Druck standzuhalten und zog als erstes Team in das morgige Finale ein. Die USA musste weiter auf die nächste Goldmedaille nach Lake Placid warten.

 

 

Samstag, 28. Mai 2022

Finnland – USA 4:3 (1:1|2:1|1:1)


Tore:

0:1 |02| Schmidt (Peeke, Tynan)

1:1 |17| Heiskanen (Pesonen, Armia)

2:1 |25| Manninen (Lehtonen, Hartikainen) PP1

2:2 |27| Farrell (Meyers, Jones)

3:2 |30| Vatanen (Pesonen, Heiskanen)

4:2 |46| Armia (Heiskanen, Vatanen)

4:3 |58| Gaudette (Boldy, Tynan)


Zuschauer: 11.055

Best Player of the game:
Finnland: Heiskanen
USA: Jones     

 

Best Player of the tournament/Finnland: Olkinuora, Lehtonen, Manninen

Best Player of the tournament(USA:  Jones, Gaudette, Swayman

 

Hauptschiedsrichter:  Nord (SWE)  / Öhlund (SWE)

 

Aufstellung:

 

Finnland: Olkinuora, Lehtonen, Hietanen, Granlund, Manninen, Hartikainen, Heiskanen, Pokka, Sallinen, Filippula, Rajala, Friman, Vatanen, Armia, Lammikko, Pesonen, Lindell, Ohtamaa, Anttila, Bjorninen, Maenalanen.

 

USA: Swayman, Jones, Hughes, Boldy, Hartman, Galchenyuk, Peeke, Schmidt, Bellows, Tynan, Gaudette, Barber, Lafferty, Kuhlman, Meyers, Farrell, Watson, Lettieri, Hayden.

 

 


 



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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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