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Nissner und Raffl sichern Österreichs Klassenerhalt

 

IIHF - WM 2022 (Finnland/HG) Showdown in der neu konzipierten futuristischen Nokia Arena von Tampere: Österreich und Großbritannien bestritten heute Abend das Entscheidungsspiel um den Verbleib in der Top-Division unter den besten 16 der Welt. Während der Alpenrepublik bereits ein Zähler reichen würde, mussten die Briten unbedingt nach 60 Minuten siegen, um das Abstiegsgespenst zu verbannen. Die Briten schafften dieses Kunststück bereits zwei Mal in den letzten Jahren. Es war somit alles angerichtet für ein spannendes Match. Wer würde heute für das Wunder sorgen getreu dem Motto dieser WM? 

 

 

jubel at 2022 guntis

(Fotoquelle Guntis Lazdäns)

 

 


Bisher gab es vier Begegnungen zwischen diesen Teams, wovon die Briten nur einmal im Jahr 1935 erfolgreich blieben. Die letzte Partie entschied Österreich mit zehn zu null für sich, von solchen klaren Verhältnissen war heute sicher nicht auszugehen. Schließlich setzte sich am Ende Team Österreich gegen hartnäckige Briten durch, die seit 2019 in der A-Gruppe mitspielten aber nun den harten Gang in die Zweitklassigkeit antreten mussten. Dank eines furiosen Schlussdrittels drehte die Alpenrepublik noch die Partie, die lange von den Briten bestimmt wurde. Nissner und Raffl mit jeweils drei entscheidenden Punkten.

 

Großbritannien verpasste es in der Begegnung gegen Lettland, was Zählbares zu holen, führten sie doch schon mit zwei Toren, bevor ihnen letztlich noch der Schneid abgekauft wurde. Kapitän Richardson absolvierte heute sein 100. Länderspiel. Jonathan Phillips avancierte mit 111 Länderspielen zum Rekordspieler.

 

Österreich wollte sein überraschend gutes Turnier als Nachrücker mit einem Erfolgserlebnis beenden und auch im nächsten Jahr erstklassig bleiben. Demzufolge wollten sie ganz klar auf Sieg spielen, denn auf ein Remis nach regulärer Spielzeit zu schielen, war viel zu unsicher und könnte nach hinten losgehen. Zu diesem Zweck wirkte heute der wichtige Heinrich wieder mit.

 

Couragierte Briten bereiten Österreich viele Probleme und gehen in Führung

 

Beide Fanlager waren bereit für dieses Endspiel und Österreich startete gleich mal furios in die Partie. Auch die Briten schlossen schnell und gefährlich ab, d.h. unterschätzen sollte man sie nicht aus Sicht der Österreicher. Dowd verzog nur knapp, das war sehenswert genauso wie das Solo von Perlini. Großbritannien übernahm nun das Kommando, und Hook hatte die nächste Chance. Kasper und Haudum scheiterten im Doppelpack am britischen Keeper. Lake schaffte es im Powerplay nicht, an Starkbaum vorbeizukommen, der gleich nochmals grandios parierte.

 

Die Briten zogen ein prächtiges Überzahlspiel auf, fanden aber immer ihren Meister im bärenstarken österreichischen Goalie. Auch im 2 auf 1 war Starkbaum nicht zu überwinden. Aktivposten Perlini zauberte einen tollen Rückhandschuss aus dem Hut und die Briten hatten mehr vom Spiel gegen eine sehr passive Alpenrepublik, die in der 19. Spielminute dann doch den Gegentreffer hinnehmen mussten. Torschütze war Myers im Nachschuss. Nun war Österreich gefordert, mehr zu investieren gegen den drohenden Abstieg.

 

Schnelles zweites britisches Tor

 

Wie würde Österreich mit diesem Rückstand umgehen? Das Team um Headcoach Bader musste aggressiver agieren und selbst den Ton auf dem Eis angeben. Ganz im Gegenteil erhöhte Großbritannien sogar auf zwei zu null. Die Refs bemühten den Videobeweis, der jedoch keine Kickbewegung untermauerte und bestätigten die On Ice Entscheidung. Dowd markierte in der 22. Spielminute den Treffer. Das war ein früher weiterer Nackenschlag für die Alpenrepublik, die geschockt wirkte. Wie würde die Reaktion aussehen?

 

Zunächst verhinderte Starkbaum den dritten Treffer gegen den quirligen Myers. Es kam nun auf die Routiniers wie Lebler oder den Youngster Kasper an, welche die nötigen Akzente setzen müssten. Starkbaum packte dann erneut einen Monster Save aus und bewahrte seine Farben vor dem null zu drei. 2019 stieg Österreich zuletzt ab, während die Briten seit diesem Jahr im Konzert der Großen dabei sind.

 

Coach Russell, der demnächst die Augsburger Panther trainieren wird, stellte sein Team bisher perfekt ein, denn er gab seinen Jungs mit, nicht nervös zu sein, da es nur ein Eishockeyspiel sei. Die Briten spielten clever, vermieden bislang Strafzeiten und fokussierten die Disziplin. Auch Hook scheiterte an Starkbaum im Solo. Bei ihrem Keeper konnte sich Austria bedanken, sonst wäre wohl die Partie schon entschieden. Die Alpenrepublik kämpfte zwar, doch es fehlten die letzte Konsequenz und eine zündende Idee zur Überwindung des souveränen und ruhigen Bowns.

 

Österreich bäumt sich auf und gewinnt am Ende dank einem furiosen Schlussabschnitt

 

Je länger die Begegnung andauerte, desto mehr spielte dies den Briten in deren Karten. Sie waren aber gewarnt, denn auch gegen Lettland führten sie mit zwei Toren und gaben die Partei noch aus der Hand. Für Österreich ging es um alles und ihr Forechecking wurde intensiver. Bislang spielten sie zu fahrig und unkonzentriert. Gerne durfte es auch ein sogenanntes schmutziges Tor sein, um heranzukommen. Die Briten warfen sich heroisch in viele Schüsse und waren physisch präsenter. Ihre Wechsel wurden schneller, um Kräfte zu sparen für den Schlussabschnitt.

 

Konnte Österreich das schwache Unterzahl der Briten nutzen? Gesagt getan, in der 45. Spielminute markierte Wukovits mit seinem ersten Turniertor, den Anschlusstreffer. Jetzt benötigten die Österreicher nur noch ein Tor und sie würden oben bleiben. Die Briten blieben unbeeindruckt und in der 47. Spielminute stellte der emsige Neilson den alten zwei Tore Vorsprung wieder her. Dieses Mal war Starkbaum machtlos. Jetzt entwickelte sich eine torreiche Partie, denn Heinrich verkürzte erneut.

 

Es waren noch 12 Minuten auf der Uhr, genug Zeit für das so wichtige Remis, welches tatsächlich in der 52. Spielminute hergestellt wurde in Person von Nissner, dessen Freude keine Grenzen kannte. Es wurde nun noch dramatisch und jetzt waren die Briten in Zugzwang. Es war plötzlich ein Déjà-vu für Großbritannien nach der Lettland Pleite und die Sekunden liefen gnadenlos herunter.

 

Zu allem Ungemach für die Briten traf Raffl in der 59. Spielminute zum 4:3 für Österreich. Nun war es eine Mission impossible für Großbritannien, denn sie brauchten 2 Treffer. Schneider setzte noch den Deckel drauf ins leere Tor und die Alpenrepublik sichert sich im abschließenden Gruppenspiel den Klassenerhalt, ein gelungener Abschluss einer tollen WM. 

Für die Briten heißt es hingegen Bye-Bye aus der Top-Division. Großbritannien schaffte es wieder nicht, einen Vorsprung über die Zeit zu retten.

  

Montag, 23. Mai 2022

Österreich - Großbritannien 5:3 (0:1|0:1|5:1)

Tore:

0:1 |19| Myers (Perlini, Neilson) PP1

0:2 |22| Dowd (Neilson)

1:2 |45| Wukovits (Schneider, Raffl) PP1

1:3 |47| Neilson

2:3 |48| Heinrich (Haudum, Kasper)

3:3 |52| Nissner (Raffl)

4:3 |59| Raffl (Schneider, Nissner)

5:3 |60| Schneider (Heinrich, Nissner) EN


Best Player of the game:
Österreich: Nissner
Großbritannien: Neilson

 

Best 3 Players of the team:

Österreich:  Heinrich, Schneider, Nissner     

Großbritannien: Lake, Richardson, Perlini

 

Zuschauer: 3.321

 

Aufstellung:

 

Österreich: Starkbaum, Maier, Unterweger, Ganahl, Haudum, Kasper, Heinrich, Zündel, Schneider, Nissner, Raffl, Hackl, Wolf, Lebler, Wukovits, Huber, Wimmer, Kirchschlager, Schwinger, Achermann, Feldner.

 

Großbritannien: Whistle, Richardson, Tetlow, Perlini, Conway, Mosey, Phillips D., O’Connor, Dowd, Neilson, Lake, Jones, Ehrhardt, Hook, Myers, Phillips J., Batch, Ferrara, Davies, Lachowicz.

 


 



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The International Ice Hockey Federation (IIHF; French: Fédération internationale de hockey sur glace; German: Internationale Eishockey-Föderation) is a worldwide governing body for ice hockey and in-line hockey. It is based in Zurich, Switzerland, and has 81 member countries.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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