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Feuer in der Halle – kein Feuer im Spiel Deutschland gegen Dänemark

 

IIHF - WM 2022 (Finnland/HG) In der Helsinki Ice Hall trafen Team Deutschland und die Mannschaft aus Dänemark zum vierten Vorrundenspiel der Gruppe A aufeinander. Deutschland könnte sich mit einem Sieg weiter auf den Playoff Plätzen festsetzen und seinen direkten Kontrahenten um Rang 4 auf Distanz halten. Es war heute für beide Teams ein richtungsweisendes Spiel, konnte sich doch der Sieger schon ernsthafte Gedanken über das Viertelfinale machen. In den bisher acht Begegnungen gegeneinander gab es lediglich 3 Erfolgsstorys für Deutschland; die Dänen erwiesen sich stets als unangenehmer Gegner. Schließlich besiegte in einem von Taktik geprägten Spiel die deutsche Mannschaft dank Michaelis Powerplay Treffer Dänemark. Keeper Grubauer holte sich den Shutout.

 

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(Fotoquelle Carola Fabrizia Semino)   Matchwinner Michaelis

 

 


Team Deutschland fuhr einen hart umkämpften Arbeitssieg gegen Frankreich vor zwei Tagen ein und wollte heute Nachmittag gegen die Dänen den dritten Erfolg hintereinander verbuchen, um weiter fleißig für den angestrebten Viertelfinaleinzug zu punkten. NHL Crack Stützle konnte nach seinem unglücklichen Check nicht mit von der Partei sein und wurde geschont. Seine Absenz war jedenfalls ein herber Verlust für das Team. Auf die frische Energie der nachnominierten Reichel und Gawanke konnte Söderholm heute noch nicht zurückgreifen. Karachun, der eine Top Vorbereitung absolvierte, agierte in der 3. Formation, Fischbuch spielte in der 2.  und Michaelis rutschte in die 1. Reihe hoch.

 

Dänemark startete diese WM mit einem Kantersieg gegen Kasachstan, musste dann jedoch eine herbe zu Null Pleite gegen die Schweiz einstecken, bevor das Team denkbar knapp gegen Italien gewann. Im Team waren alte Bekannte aus der DEL mit dabei wie der Goalie Dahm, der ehemalige Krefelder Jensen Abo, Storm vom ERC Ingolstadt oder Nielsen, der mit fast 1000 NHL Spielen aufwartete und seine Karriere beenden wird. Auf deren reichhaltige Erfahrung und hohe Motivation, gegen einige ihrer Teamkollegen hier anzutreten, bauten die Nordländer um Coach Ehlers heute, der jedoch auf Lauridsen verzichten musste.

 

Beide Teams auf Augenhöhe, wenig Chancen auf beiden Seiten

 

Aufgrund eines Feueralarms begann diese Begegnung mit 100 Minuten Verspätung. Das DEB Team trat heute wieder mit dem ausgeruhten Grubauer auf der Goalie Position an nach seinem nervenaufreibenden Match gegen die Slowakei. Man war gespannt, wie die Protagonisten diese unerwartete Verzögerung wegsteckten. Insbesondere Torhüter sind bekanntlich im Eishockey sehr speziell, was ihre Vorbereitung angeht. Vielleicht hatte hier Grubauer mehr Expertise.  Karachun, der zu den Top Torschützen im Team gilt, feierte heute sein WM-Debut.

 

Die ersten fünf Minuten waren recht ausgeglichen und es wurde schnell klar, dass es heute eine schwierige Partie werden würde, in der Geduld ein wichtiger Faktor war. Der quirlige Wissmann schloss ab, scheiterte jedoch. Die Dänen verhielten sich sehr aufmerksam in ihrer Rückwärtsbewegung und hielten die Deutschen von Dahm weitgehend fern. Die Nordländer praktizierten ein 1-4-1 System, wobei fast immer 4 Akteure an der blauen Linie warteten. Der 108 kg schwere Hüne Bau mit seiner Spielfreude war mit seiner Rückennummer 50 gut zu erkennen.

 

Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend, die Intensität war nicht vergleichbar mit den beiden letzten Partien. Vielleicht war man noch in der Findungsphase nach dem späten Beginn und die Automatismen mussten erst noch justiert werden. Plachtas gut gedachter Pass auf seinen neuen Sturmpartner Michaelis wurde gerade noch unterbunden. Dann visierte Seider den Pfosten an, das war die bisher beste deutsche Gelegenheit. Noebels verpasst kurz vor der Drittelsirene nur knapp.

 

Headcoach Ehlers, der auch bekannt war als Meister der Defensive, behielt mit seiner Taktik bislang recht. Es wurden verhältnismäßig wenig Torschüsse verzeichnet für ein WM-Spiel, welches fair und auf Augenhöhe geführt wurde.

 

Moritz Müller: „Es war sicher nicht die gewohnte Vorbereitung vor einem Match, aber wir sind Profis und müssen alles ausblenden und uns auf das wichtige konzentrieren.  Mental hat uns das nicht so sehr beschäftigt. Das Spiel ist von Taktik geprägt, sehr abwartend. Wir sind zufrieden, dass die Scheibe gut gehalten wurde, aber wir könnten die Scheibe schneller in deren Zone bringen, damit die Stürmer einen besseren Job machen können.“

 

Michaelis bricht den Bann im Powerplay

 

Bisher gab es noch keine Strafen und die Anspielstationen vor dem Tor waren weiterhin schwer zu finden. Im 2 auf 1 fischte der abgeklärte Grubauer, der seinen 10. WM-Einsatz und 24. Länderspiel feierte, den Puck cool herunter. Die Physis nahm merklich zu und dann war der Außenpfosten im Weg für Kastner. Im ersten Powerplay verteidigte Dänemark geschickt und Noebels traf ebenfalls das Gestänge. Das DEB Team agierte mittlerweile zielstrebiger und zwingender, musste aber den Konter von Ehlers abwehren und auch der drohende Rebound wurde unterbunden.

 

Ehliz entpuppte sich als Aktivposten, seine Chance und der Nachschuss von Michaelis waren sehenswert. Im ersten Unterzahl zwang Deutschland die Dänen oft ins Abseits hielt sich souverän schadlos. Die Partie wurde zusehends offener und Grubauer musste gegen den emsigen Ehlers erneut eingreifen. Bislang stimmte die Zuordnung bei der deutschen Mannschaft, es fehlten nur noch die Tore. Vielleicht klappte es im zweiten Powerplay für das deutsche Team. Gesagt getan, in der 33. Spielminute hielt Michaelis seine Kelle rein nach einem tollen Pass von Noebels. Die special teams schlugen nun zu und machten den Unterschied bisher.

 

Die deutsche Mannschaft hatte nun Oberwasser und übte viel Druck in der dänischen Zone aus, teilweise schnürten sie die Dänen länger ein, doch nun waren sie erneut in Unterzahl und der lange Bau positionierte sich vor Grubauer. Zuvor wollte Storm den Tip in umsetzen. Die Jungs von Söderholm nahmen gekonnt die Passbahnen der Dänen weg, blockten gut die Schüsse und dank ihres aktiven Penalty Killing gewährten sie Dänemark keinerlei Torschüsse. Die hauchdünne Führung war leistungsgerecht.

 

Karachun: „Ja, es fühlt sich super an nach der langen Wartezeit, dass ich eine Chance von Söderholm bekam. Wir haben das Powerplay gut ausgenutzt. Wir haben top Spieler auf dem Eis, die ihre Klasse bewiesen haben. Mittunter wird das Powerplay heute wichtig. Wenn wir denen das Momentum nehmen und wenn wir im 5 gegen 5 so weiterspielen, sollte uns nichts mehr im Weg stehen.“

 

Deutschland holt sich dritten Sieg in Folge, Shutout für Grubauer

 

Im zweiten Drittel gab es eine klare Leistungssteigerung der deutschen Mannschaft und die Effizienz gab bisher den Ausschlag neben dem Geduldspiel gegen diese taktisch geprägten Dänen. Dieser hauchdünne Vorsprung gab noch keine endgültige Sicherheit, denn Lauridsen tauchte gefährlich vor Grubauer auf, der indes ruhig blieb. Der Debütant Wissmann sammelte fleißig Eiszeit. Die Dänen kamen nun besser aus der Kabine, weil ihnen nun bewusst wurde, wie wichtig diese heutige Partie ist. Sie spielten nun schneller, denn der direkte Vergleich könnte am Ende den Ausschlag geben.

 

Dann verpasste es Deutschland, den zweiten Treffer nachzulegen nach einem Gewühl vor Dahm, und Pföderl scheiterte am hellwachen dänischen Keeper. Die Nordländer schafften es nun auch, von hinten flinker rauszukommen. Dann brannte es lichterloh vor Grubauer, dessen Gehäuse kurz leer war, doch mit vereinten Kräften gelang es dem deutschen Team, diese brenzlige Situation zu meistern. Im direkten Gegenzug lag zwar die Scheibe im Tor, doch die Refs pfiffen ab als Ehliz schon jubelte, denn es war kein game of action. Zuvor hatten Ehl und Soramies beste Gelegenheiten, um das Ergebnis nach oben zu schrauben.

 

Ehlers gegen Grubauer, so lautete das Privatduell heute meistens, doch bislang war unser Goalie Meister seines Fachs. Es stand das dritte Powerplay für Deutschland an, blieb jedoch wirkungslos und Dänemark wurde stärker. Die Crunch Time der letzten fünf Minuten brach an. 

 

Nun kam es auf die berühmten Kleinigkeiten an: nah am Gegenspieler sein, Zuordnung halten und Zweikämpfe gewinnen. Eine Minute vor Schluss ging Dahm vom Eis. Grubauers Save 30 Sekunden vor Ende ohne Sicht war unglaublich wichtig und das DEB Team holte sich den dritten Sieg in Folge im Turnier. Für Grubauer war es der vierte Shutout in der Nationalmannschaft überhaupt.

 

 

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 (Fotoquelle Carola Fabrizia Semino)

 

 

Donnerstag, 19. Mai 2022
Deutschland - Dänemark 1:0 (0:0|1:0|0:0)

Tore:

1:0 |33| Michaelis (Noebels, Fischbuch) PP1

 

1. Drittel Statistik:      4:5 Schüsse, 8:4 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:      6:7 Schüsse, 12:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

3. Drittel Statistik:       3:6 Schüsse, 8:4 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

Best Player of the game:
Deutschland: Kastner
Dänemark: Dahm (GC)

 

Hauptschiedsrichter:  Heikkinen (FIN)  / Stano (SVK)

 

Zuschauer: 2570

 

Aufstellung:

 

Deutschland: Grubauer, Müller Mo., Seider, Ehliz, Michaelis, Plachta, Müller J., Holzer, Noebels, Pföderl, Fischbuch, Wagner, Wissmann, Schmölz, Loibl, Karachun, Bittner, Soramies, Kastner, Ehl.

 

Dänemark: Dahm, Lassen, Lauridsen M., Ehlers, Nielsen, Blichfeld, Kristensen, Jensen Aabo, Storm, Regin, Scheel, Larsen, Jensen N., Meyer, Bjorkstrand, Bau Hansen, Jensen M., Poulsen, Jakbosen, Asperup.

 


 



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The International Ice Hockey Federation (IIHF; French: Fédération internationale de hockey sur glace; German: Internationale Eishockey-Föderation) is a worldwide governing body for ice hockey and in-line hockey. It is based in Zurich, Switzerland, and has 81 member countries.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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