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U18 WM 2022 - Schweden besiegt Deutschland am Ende deutlich mit 7:1 – Lekkerimaki mit einem 5 Punkte Match

 

IIHF - U18 WM 2022 (Landshut/HG) In der Erdgas Schwaben Arena zu Kaufbeuren standen sich Team Schweden und die DEB Auswahl zum Viertelfinalduell gegenüber. Schweden zog bislang nur gegen Lettland den Kürzeren, während Deutschland drei Hauptrundenniederlagen einstecken musste. Nun ging es wieder bei Null los und mit der nötigen Fan Unterstützung war durchaus eine Überraschung möglich gegen die Tre Kronor, auch wenn auf dem Papier wohl keine Chance bestand.

Schließlich hatte Schweden am Ende klar mit 7 zu 1 die Nase vorn und zieht hochverdient ins Halbfinale ein. Deutschland verkaufte sich gut und hätte den einen oder anderen Treffer verdient gehabt.

 

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(Fotoquelle Reinhard Elsner)

 

 


Die Schweden waren, dank eines Erfolges gegen den ewigen Rivalen Finnland, Hauptrundenerster ihrer Gruppe und gingen demzufolge als Favorit in dieses Viertelfinale gegen den Gastgeber, der heute sein erstes Match im Allgäu absolvieren musste. Die Tre Kronor wollten nach der Bronzemedaille vom letzten Jahr bei dieser WM definitiv nach Gold streben. Dank ihrer talentierten Truppe war Headcoach Havelid mehr als zuversichtlich für dieses Unterfangen. Zuerst galt es, heute gegen Deutschland zu bestehen.

 

Das Team Deutschland zahlte in der Vorrunde viel Lehrgeld gegen die USA und Kanada, wohingegen im Auftaktmatch gegen die Tschechei die Partie lange Zeit vom Ergebnis her offen gestaltet wurde. Mit ihren beiden starken Goalies Wolf und Dietl wollte das DEB Team ein Wörtchen mitreden im Duell gegen die hoch gehandelten Skandinavier. Der junge Elias konnte heute wieder mit von der Partie sein, ein wichtiger Faktor im deutschen Spiel.

 

Schwedens Powerplay beeindruckt

 

Das DEB Team lief heute in hellen Jerseys auf und sah sich sofort druckvollen schwedischen Angriffen gegenüber. Nach 50 Sekunden gab es dann gleich zwei Hinausstellungen gegen Deutschland kurz hintereinander. Insbesondere die zweite Strafe war denkbar unnötig, da diese wegen Spielverzögerung ausgesprochen wurde. Im 5 gegen 3 kombinierten sich die Schweden die Scheibe recht passabel zu, doch Wolf fischte alles raus, was ging, doch letztlich ist es dann doch passiert. In der 3. Spielminute verwandelte Havelid M. souverän zur Führung.

 

Von der Strafbank sollte sich das Team um Headcoach Dück tunlichst fernhalten, das war schon mal die erste Lektion. Schweden war nun oben auf und bewegte die Scheibe flüssig und gekonnt durch die Reihen. Schlittschuhläuferisch war es eine Augenweide, den jungen schwedischen Talenten zuzuschauen. Nach einem genialen Aufbaupass aus der eigenen Zone gelang Born der zweite Treffer für die Tre Kronor.

 

Danach fing sich die deutsche Mannschaft ein wenig und kam selbst in den Genuss ihres ersten Powerplays: es gelang zwar schnell in die Formation zu kommen, doch Schweden blockte gut und machte die Passwege effektiv zu. Die nächste Überzahlgelegenheit ließ nicht lange auf sich warten und eine gute Chance vereitelte der aufmerksame Goalie Havelid.

 

Mittlerweile konnte das DEB Team die Begegnung etwas ausgeglichener gestalten und sich auch mal öfters in der schwedischen Zone aufhalten. Physisch waren die Tre Kronor überlegen, die nun wieder einen Mann mehr auf dem Eis agierten, weil Bettahar in der Kühlbox Platz nehmen musste wegen eines Crosschecks. 28 Sekunden vor der Drittelsirene klingelte es erneut im deutschen Gehäuse, denn Almgren versenkte die Scheibe unhaltbar hinter Wolf.

 

Mit einem klaren 3 Tore Vorsprung ging Schweden hochverdient in die erste Pause, auch dank seiner Special Teams, welche hocheffizient wirkten.

 

Ausgeglichenes zweites Drittel mit deutschem Anschlusstor

 

Das zweite Drittel durfte Deutschland nach gut einer Minute im Powerplay starten: dieses Überzahlspiel machte einen wesentlich besseren Eindruck und es sprangen auch ein paar Gelegenheiten heraus. Doch dann musste Lutz wegen Stockschlags auf die Strafbank, Chance dahin. Kurze Zeit später krümmte sich die Nummer 22, Gaidel auf dem Boden und das Spiel wurde etwas spät unterbrochen. Hoffentlich ist ihm nichts Schlimmeres passiert.

 

Im Mittelabschnitt präsentierte sich das deutsche Team bissiger und stemmte sich nach Kräften dagegen. Nur wollte der Puck nicht hinter die Linie des schwedischen Keepers. Auf der Gegenseite rettete das Gestänge für Wolf beim nächsten Powerplay der Tre Kronor. Dieses Mal hielt sich Deutschland schadlos und ließ im zweiten Drittel noch keinen weiteren Gegentreffer zu. Leider ging die Tür zur Strafbank erneut auf und ein deutscher Akteur musste dort Platz nehmen. Diese Undiszipliniertheiten durfte sich die DEB Auswahl nicht zu häufig leisten, weil es viel Kraft kostete und die Schweden in dieser Disziplin herausragend waren. Die Jungs um Coach Dück überstanden auch diese brenzlige Situation und dann war ein weiteres Mal das Eisen im Weg zum vierten schwedischen Tor.

 

Im nächsten Powerplay rotierte die Scheibe wie am Schnürchen der Schweden und folgerichtig markierte Ohgren in der 32. Spielminute das 4 zu 0 für den hohen Favoriten. Vier Hinausstellungen nacheinander im Mittelabschnitt waren einfach des Guten zu viel für das DEB Team und konnten nicht wirkungslos bleiben.

 

Dann endlich durften die Fans jubeln, denn in der 36. Spielminute markierte Hauf den ersten Treffer für seine Nationalfarben. Das Publikum war nun hellwach und der nächste Angriff wurde brandgefährlich vorgetragen, leider ohne Erfolg. Vielleicht war dies ja die Initialzündung für das deutsche Team und es könnte noch mehr gehen.  Die Deutschen befreiten sich nun öfters von der schwedischen Umklammerung und starteten vielversprechende Vorstöße.

 

Nach einem guten Mitteldrittel bei ausgeglichenem Torschussverhältnis hielt Schweden den drei Tore Vorsprung, doch Deutschland kam einmal auf die Anzeigetafel. Diese Leistung versprach viel Leidenschaft und Spannung für den Schlussabschnitt.

 

Schweden legte noch drei Treffer nach

 

Die DEB Auswahl bekam nach gut einer Minute im Schlussabschnitt ein 5-minütiges Powerplay zugesprochen aufgrund einer großen Strafe gegen einen schwedischen Spieler wegen Bandencheck. Das war nun eine perfekte Möglichkeit, ergebnistechnisch noch näher heranzukommen. Die DEB Auswahl durfte dann sogar im 5 gegen 3 agieren. Deutschland probierte es aus allen Lagen, doch an Havelid schien kein Vorbeikommen möglich. Mit Glück und Geschick verteidigten die drei Schweden diese für sie höchstbrenzlige Konstellation.

 

Schade, denn hier hätte die Mannschaft sich wirklich weiter belohnen können und die Partie noch enger zu gestalten. Kaum wieder komplett übernahmen die Tre Kronor wieder das Geschehen auf dem Eis und erspielten sich sofort etliche hochkarätige Möglichkeiten. Goalie Wolf war jedoch auf dem Posten und entschärfte so manche dicke Chance. Mit Distanzschüssen war er nicht zu beeindrucken.

 

So langsam merkte man wohl auch den Kräfteverzehr beim deutschen Team und die Moral für eine nötige Aufholjagd schien nach dem wirkungslosen langen Powerplay zu schwinden.

 

Nach einem Scheibenverlust der Schweden schaffte es das DEB Team im 3 auf 1 Konter nicht, den Puck zielführend zu verwandeln, denn der Schuss war zu zentral angesetzt und für den Goalie relativ leichte Beute. Danach gab es erneut Powerplay für die Tre Kronor und in dem schlug Schweden in der 55. Spielminute wieder eiskalt zu in Person von Havelid M. Damit war die Begegnung endgültig entschieden und lediglich 44 Sekunden später schlug es erneut hinter Wolf ein, denn Stenberg netzte zum halben Dutzend ein.

 

Dank eines weiteren Powerplays verbuchte der quirlige Lekkerimaki in der 58. Spielminute seinen heutigen ersten eigenen Treffer, nachdem er schon 4 Assists auf seinem Habenkonto hatte.

Schließlich schlug Team Schweden den deutschen Gastgeber am Ende deutlich mit 7 zu 1 und zog in das Halbfinale der U18 WM ein. Team Deutschland präsentierte sich mit einem soliden Auftritt und war vor allem im Mittelabschnitt ebenbürtig, versäumte es aber, den einen oder anderen Treffer zu markieren.

 

Die Ehrung für das DEB Team bekam der Torschütze Hauf, bei Team Schweden verdiente sich diese Auszeichnung ihr Goalie Havelid. Als beste deutsche Spieler des Turniers wurden Wolf, Tropmann und Kechter ausgezeichnet.

 

IIHF_U18 2022, Viertelfinale 28.04.2022

Schweden - Deutschland 7:1 (3:0|1:1|3:0)

 

Tore:

1:0 |03| Havelid M. (Lekkerimaki) PP2

2:0 |08| Born (Odelius)  

3:0 |20| Almgren (Ohgren, Lekkerimaki) PP1

4:0 |34| Ohgren (Lekkerimaki, Ostlund) PP1

4:1 |36| Hauf (Krening)

5:1 |56| Havelid M. (Lekkerimaki, Ostlund) PP1

6:1 |56| Stenberg (Good Bogg, Havelid M.)

7:1 |58| Lekkerimaki (Ostlund, Havelid M.) PP1

 

1. Drittel Statistik:      18:6 Schüsse, 14:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6

2. Drittel Statistik:      10:10 Schüsse, 16:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:8

3. Drittel Statistik:      18:13 Schüsse, 13:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 27:4

 

Haupt-Schiedsrichter: Palkovi (HUN) /Sindel (CZE)

 

Aufstellung:

 

Schweden:Havelid H., Havelid M., Norén, Lekkerimaki, Ohgren, Östlund, Salomonsson, Good Bogg, Pettersson O., Hemstrom, Bystedt, Odelius, Pettersson E., Wagner, Almgren, Stenberg, Lindstein, Born, Rundslatt, Suzdalev, Tell.

 

Deutschland:Wolf, Hübner, Bettahar, Oswald, Lutz, Kechter, Tropmann, Kauhanen, Krening, Hauf, Elias, Reich, Braun, Assavolyuk, Gaidel, Rollinger, Weber, Sinn, Hördler, Michel, Saffran.

 

 

 


 



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The International Ice Hockey Federation (IIHF; French: Fédération internationale de hockey sur glace; German: Internationale Eishockey-Föderation) is a worldwide governing body for ice hockey and in-line hockey. It is based in Zurich, Switzerland, and has 81 member countries.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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