Die Chancen der Schweizer Teams an der Champions Hockey League

 

Champions Hockey League (RB) Nur noch zwei Tage und dann beginnt endlich die neue Champions Hockey League-Season. Die Gründe für die Absage im letzten Jahr und der Blick in die Zukunft lieferte uns der CEO Martin Baumann höchstpersönlich (hier nachlesen). Wir legen heute den Fokus auf die Schweizer Vertreter EV Zug, HC Lugano, ZSC Lions, Lausanne HC sowie Fribourg-Gottéron und geben Prognosen zu den einzelnen Teams ab.

 

CHL EBB EVZ18 City Press
(Foto: City-Press)

 


 

Mit fünf Vertretern aus der National League ist die Schweiz hinter Schweden an der am Donnerstag startenden Champions Hockey League am Grössten vertreten. Die Chance auf ein Weiterkommen haben einige Vereine. Angefangen beim EV Zug, der letzte Saison nach 1998 nach langem Warten und zwei Finalniederlagen gegen den SC Bern, zum zweiten Mal in der Geschichte den langersehnten Meisterpokal in den Händen halten durfte, trifft in der Gruppe D auf den schwedischen Vertreter Rögle Ängelholm, Sonderjyske Vojens aus Dänemark und Red Bull München aus Deutschland.

 

Für Headcoach Dan Tangnes ist es eine Rückkehr nach Rögle, trainierte er dort sämtliche Stufen von den Junioren bis zu den Profis. Mit Rögle als letztjähriger Finalteilnehmer der SHL wartet ein harter Gegner auf die Zuger. München wurde Zweiter der letztjährigen Süd-Gruppe, scheiterte aber bereits im Playoff-Viertelfinale. Nichtsdestotrotz kann München auf eine erfolgreiche Teilnahme an der CHL zurückblicken, als es die Mannschaft von Don Jackson bereits einmal bis ins Finale schaffte. Die Zuger haben sich auf die kommende Saison nach dem Weggang des Top-Stürmers Grégory Hofmann in die NHL durchaus verstärkt. Aus der KHL kam Anton Lander und vom HC Ambri-Piotta Marco Müller für die Offensive. In der Defensive verstärkten sich die Innerschweizer mit Niklas Hansson aus Rögle und Christian Djoos von den Detroit Red Wings. Der EV Zug hat durchaus reelle Chancen und die Qualität, die Gruppe D auf Platz eins oder zwei abzuschliessen.

 

Auch der HC Lugano will in der Champions Hockey League für Glanzmomente sorgen. Mit dem neuen kanadischen Cheftrainer Chris McSorley an der Bande gehen die Bianconeri nach drei Jahren wieder im europäischen Club-Wettbewerb aufs Eis. Dabei treffen sie in der Gruppe E zuerst zuhause auf die Top-Shots Växjö Lakers (Meister SHL) und Tappara Tampere (Viertplatzierter der Liiga). Nach den skandinavischen Begegnungen duelliert sich der HC Lugano dann mit dem amtierenden deutschen Meister Eisbären Berlin um ein Weiterkommen in die K.O.-Phase. Wenn die Star-Offensive des HC Lugano im richtigen Moment für Spektakel sorgt, liegt ein Weiterkommen durchaus drin. Wenn der Sturm Schwächen zeigt, wird das Unterfangen CHL für Chris McSorleys Mannschaft schwierig. Für Unterhaltung an der Bande ist mit Chris McSorley aber auf jeden Fall gesorgt!

 

Die ZSC Lions aus Zürich treffen in der Gruppe B auf den aktuellen Rekordtitelhalter Frölunda HC, IFK Helsinki und BK Mladá Boleslav aus Tschechien. Frölunda HC ist zwar das Chelsea oder das Bayern München des europäischen Eishockeys, wie Martin Baumann im Interview sagte, aber dennoch erreichte Frölunda in der Meisterschaft nur den siebten Platz und schied bereits im Viertelfinale aus. Das könnte die einmalige Chance für die ZSC Lions und IFK Helsinki sein. Letzterer sorgte in der finnischen Liiga mit dem zweiten Platz und 1.92 Punkten pro Spiel für eine starke Leistung. Nicht zu unterschätzen ist der BK Mladá Boleslav aus der Tschechei. Auch wenn es das erste CHL-Abenteuer für Boleslav ist, so sind die neuen Teams meist sehr hungrig und können für grosse Überraschungen sorgen. Die Lions verfügen mit Sven Andrighetto einen starken Knipser und mit Yannick Weber einen Verteidiger mit reichlich NHL-Erfahrung. Zudem konnte Justin Azevedo von Ak Bars Kazan verpflichtet werden, der den ZSC-Sturm noch einmal besser besetzen wird. Wir glauben daran und orakeln, dass die ZSC Lions gegen den Frölunda HC oder IFK Helsinki die Überraschung gelingt und in die nächste Runde einzieht.

 

Der Lausanne HC überzeugte letzte Saison vor allem mit namhaften und hochdotierten Transfers, die in der Regular Season auch für den Unterschied sorgen konnten. Doch in den Playoffs kam der teuer bezahlte Kader ins Wanken und man schied bereits im Playoff Viertelfinale aus. Für Manager Peter Svoboda eine Tragödie. Die Zeit von Trainer-Ikone Craig MacTavish in Lausanne endete nach nur einer Saison unversöhnlich. In der Gruppe C der CHL warten als Gegner Lukko Rauma, Adler Mannheim und Cardiff Devils. Hier geht der Autor davon aus, dass sich Lausanne dank den Verpflichtungen von Jiri Sekac, Phil Varone und Libor Hudacek im Sturm (alle spielten zuletzt in der KHL) das Achtelfinal-Ticket buchen wird. Im Tor verfügen die Waadtländer nach wie vor über den erfahrenen Tobias Stephan, der vergangene Saison eine Fangquote von fast 93 Prozent erreichte und damit ein sicherer Rückhalt sein wird.

 

Zu Guter letzt steht mit dem HC Fribourg-Gottéron der fünfte Vertreter als Teilnehmer der CHL fest. Die letzte Teilnahme liegt fünf Jahre zurück, als die Saanestädter erst im Halbfinale an Frölunda scheiterten. Der Kader hat sich im Vergleich zu letzter Saison kaum verändert. Einzig die Verpflichtung von Raphael Diaz - beim EV Zug als Captain Meister geworden - sorgte vor allem in Zuger Kreisen für grossen Gesprächsstoff. Da Diaz aber bereits 35 Jahre alt ist, wird der Kader für kommende Saison im Schnitt noch älter sein (durchschnittlich knapp 30 Jahre). Zudem warten auf Fribourg mit dem HC Ocelari Trinec, Slovan Bratislava und Leksands IF sehr starke Gegner in der Gruppe F. Im Vergleich zu den anderen Gruppen mit Schweizer Vertretern wird Fribourg-Gottéron eines der schwersten Lose haben und mit der fast unveränderten Mannschaft die Qualifikation für die K.O.-Runde trotz eines starken Reto Berra im Rücken wohl verpassen.

 

 



1200px Champions Hockey League logo.svg

Die Champions Hockey League wird seit dem Jahr 2014 als höchster Europokal-Wettbewerb im Eishockey ausgetragen. Es nehmen am Wettbewerb acht Gruppen a 4 Eishockey Teams teil. Die besten zwei Eishockey Mannschaften aus jeder Gruppe qualifizieren sich für die K.O. Phase im Hin- und Rückspielmodus. Das Finale wird in einem Spiel ausgetragen, den Heimvorteil erhält das bis dahin punktbeste Team.

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

 

 

 

Weitere Internationale Eishockey News

 

 

 

 

 

Eishockey News Center

wob deg i Cf5xt9D X3
18. September 2021

DEG torlos bei den Grizzlys

PENNY-DEL (Wolfsburg/PM) Die Düsseldorfer EG hat gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 0:2 (0:0; 0:1; 0:1) verloren. In einer engen Partie fehlte den… [weiterlesen]
leondraisaitl 2016 edmonton
14. September 2021

Legendäre Eishockey-Größen

Wenn die Kufenschuhe angeschnallt werden und der Puck über das Spielfeld saust, gucken immer mehr Deutsche zu. Obwohl Eishockey in der sportlich von… [weiterlesen]
 

Aktuelle Transfers

 

eishockey-online.com Shop

EOL SHOP 300x300 2018neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

neue online Casinos logo 300x100

Gäste online

Aktuell sind 747 Gäste online

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.