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EBEL Kompakt: Red Bulls siegen erneut nicht nach 60 Minuten! - Wien, Bozen und Innsbruck erfolgreich! - Kellerkinder punkten!

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(EBEL-Kompakt) PM/EBEL/FM Am ersten Adventssonntag feierte der EC Red Bull Salzburg erneut einen Sieg beim HC Orli Znojmo. Auch Ljubljana siegte erneut! Spitzenreiter Wien sicherte sich einen ungefährdeten Dreier in Graz, während Linz in Bozen dramatisch verlor.

 

 

Dem HC TWK Innsbruck "Die Haie" gelang am Sonntag im Westderby gegen den Dornbirner Eishockey Club der dritte Sieg in Folge. Nach zweimaliger Aufholjagd der Bulldogs hatten am Schluss die Tiroler mit 3:2 die Nase vorne.

 

 

In einem temporeichen ersten Spielabschnitt spielten beide Mannschaften aus einer gesicherten Abwehr heraus und ließen kaum Chancen der Gegner zu. Das einzige Tor in diesem ersten Drittel gelang den Hausherren im Powerplay. Nach einem schönen Zuspiel von John Lammers stand Hunter Bishop (8./pp) genau richtig und brachte die Scheibe aus kurzer Distanz an Florian Hardy vorbei ins Tor.

 

Die Bulldogs kamen dann spritziger aus der Kabine und plötzlich ging Jamie Arniel (21.) auf der Seite durch und zog einfach ab - der Puck landete im langen Eck und Andy Chiodo war zum ersten Mal in dieser Partie bezwungen. Doch die Freude über den Ausgleich währte nicht alle - erneut im Powerplay schlugen die Haie zu. Und wieder war John Lammers der Assistgeber. Diesmal bediente er Jason DeSantis (24./pp) ideal, der die Hartgummischeibe zur 2:1-Führung im DEC-Gehäuse unterbringen konnte. Die Bulldogs erhöhten nun den Druck vor dem Tor – mit der Pausensirene jubelten die Gäste aus dem Ländle zum zweiten Mal an diesem Abend. Kevin Schmidt passte auf Jamie Arniel (40.), der dem Haie-Torhüter mit einem satten Schuss aus dem Slot keine Chance ließ.

 

Nun wurde von beiden Teams noch mehr auf die Defensive geachtet und die meisten Angriffe bereits im Keim erstickt. Andrew Clark (46.) jedoch kam direkt vor Hardy ungehindert zum Schluss und versenkte die Scheibe im langen Eck. Die Bulldogs schossen nun aus allen Lagen und versuchten den Puck an Chiodo vorbeizubringen. Die Haie spielten den knappen Vorsprung clever über die Zeit und landeten somit einen weiteren Heimsieg.

 

 

Der EC-KAC verlor am Sonntag daheim gegen Fehervar AV19 mit 2:4. Die Klagenfurter egalisierten zwar einen Zwei-Tore-Rückstand durch den ersten Doppelpack von Matthew Neal, doch die Ungarn fanden passende Antworten.

 

 

Mit zwei Schüssen durch Jamie Lundmark und Thomas Koch wurde Feharvar AV19-Goalie Zoltan Hetenyi bereits in den ersten Sekunden des Spiels geprüft. Die Rotjacken verschliefen, im Vergleich zu den letzten Spielen, den Start nicht, zeigten Dominanz ab der neutralen Zone. Chris Owens zog die erste Strafe. Während der Klagenfurter Überzahl passierte Kevin Kapstad ein folgenschwerer Fehler. Andrew Sarauer bekam die Scheibe und schickte Justin Maylan auf die Reise. Maylan ließ bei der eins gegen null-Aktion Goalie Tomas Duba keine Chance. Der KAC hatte danach zwar wieder Einschussmöglichkeiten, die allesamt von Hetenyi zunichte gemacht wurden.

 

 

Die Ungarn spielten unauffällig, aber fehlerlos. Die Angriffe der Klagenfurter wurden souverän geblockt. Das 2:0 für Fehervar fiel nach einem Tumult vor dem KAC-Tor. Maylan, der das 1:0 erzielte, servierte diesmal für Thomas Beauregard, der die Spieleransammlung vor dem Tor zu einem Schuss nutzte und traf. Christopher Bodo hatte beinahe die nächste eins gegen null-Chance für Fehervar. Er konnte nur mit Mühe und einer Strafe gegen Thomas Hundertpfund gestoppt werden. Nach Ablauf der Strafe hatte Hundertpfund den Anschlusstreffer am Schläger. Hetenyi war wieder zur Stelle.

 

 

Der Anschlusstreffer für die Rotjacken gelang im letzten Abschnitt Matthew Neal. Sein Schuss war halbhoch platziert aufs kurze Eck. Hetenyi, bis zu dem Zeitpunkt fehlerlos, ließ aufgrund eines Stellungsfehlers den Schuss passieren. Nur wenige Sekunden später traf Stefan Geier nur die Querstange. Der KAC roch Lunte und erhöhte den Druck. Als Lundmark auf Höhe der Torlinie auf Hetenyi schoss, konnte dieser die Scheibe nicht fest halten. Diesen Moment nutzte der von hinten heranfahrende Neal mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend aus. Der Gegenschlag der Ungarn ließ nicht lange auf sich warten. Andrew Sarauer sorgte für die erneute Führung Fehervars. In der Schlussphase kassierten Lundmark und Krisztian Szabo-Pal je zwei Strafminuten. Der KAC nahm zusätzlich Duba aus dem Tor. 13 Sekunden vor Spielende traf Janos Vas ins leere Gehäuse zum 4:2-Endstand für Fehervar.

 

 

HDD Olimpija Ljubljana feierte am Sonntag das nächste Erfolgserlebnis. Nur zwei Tage nach dem Sieg über Fehervar gewannen die Slowenen auch das Heimspiel gegen den EC VSV mit 4:3 nach Verlängerung.

 

 

Das Spiel am Tivoli nahm schnell Fahrt auf und beide Mannschaften stellten ihre eisläuferischen Qualitäten unter Beweis. Die Defensivreihen zeigten sich zudem sehr diszipliniert, weshalb Chancen Mangelware waren. Chris Langkow vergab für die Hausherren die beste Möglichkeit, auf der gegenüberliegenden Seite verfehlte Jan Urbas sein Ziel. Insgesamt musste Olivier Roy öfter eingreifen als sein Kollege Jeff Frazee und nach 15 Minuten kassierte der VSV-Schlussmann auch den ersten Gegentreffer: Bostjan Groznik traf mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie, seinem überhaupt erst zweiten Tor in der Erste Bank Eishockey Liga, zur Führung.

 

Im zweiten Abschnitt bemühten sich die Villacher um den Ausgleich, doch die Verteidigung der grünen Drachen verrichtete gute Arbeit. In der 27. Minute scheiterte Jan Urbas zuerst an der Latte, dann stellte der Slowene im Adler-Trikot doch auf 1:1. Die Antwort der Hausherren folgte aber nur 38 Sekunden später, als Miha Zajc die Führung wiederherstellte. Mit dem 2:1 ging es dann auch in die zweite Pause.

 

Die Kärntner waren zu Beginn des dritten Drittels die bessere Mannschaft und wurden nach 46 Minuten doppelt belohnt: Zuerst glich Christof Kromp, der nach seiner Sperre wieder auflaufen durfte, per Abpraller aus und nur 72 Sekunden später drehte Daniel Nageler die Partie. Olimpija-Coach Bojan Zajc nahm sofort ein Timeout und brachte seine Mannschaft wieder auf Kurs. Die Drachen machten nun wieder Druck und obwohl Roy gegen Kristjan Cepon noch retten konnte, zappelte der Rebound von Gilbert Gabor im Netz – 3:3! Als Urbas sieben Minuten vor dem Ende in die Kühlbox musste, vergab Ales Music die große Chance auf den Sieg in regulärer Spielzeit. In der Overtime hatten beide Mannschaften die Entscheidung am Schläger, am Ende wurde Chris Langkow nach 65 Minuten zum umjubelten Helden.

 

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Der EC Red Bull Salzburg musste am Sonntag zum sechsten Mal in Folge in die Overtime. Das Spiel beim HC Orli Znojmo wurde gar erst im Shootout entschieden, wo Raphael Herburger den vierten Salzburger Sieg in Folge in Tschechien fixierte.


Beide Teams suchten ihr Glück gleich von Anfang an in der Offensive, die Fans sahen ein temporeiches Spiel zwischen zwei eisläuferisch starken Mannschaften. Dabei vergaßen die Akteure auch nicht auf die Defensivaufgaben, weshalb es im ersten Abschnitt nur zwei echte Chance gab. In der neunten Minute parierte Znojmo-Goalie Marek Schwarz einen Duncan-Schuss mit den Schonern und eine Minute später konnte sich auch sein Gegenüber Luka Gracnar auszeichnen: Der Red Bulls-Schlussmann reagierte gegen den freien Jan Seda schnell und richtig.

 

Nach Wiederbeginn behielt das Spiel mit einem Unterschied seine Charakteristik: Nachdem in den ersten 20 Minuten keine Strafe ausgesprochen wurde, machte Peter Pucher früh im Mitteldrittel den Anfang. Die beste Möglichkeit fanden die Red Bulls nach 30 Minuten vor, doch Radek Cip lenkte einen Flood-Schuss gerade noch neben das Tor. Kurz darauf durchbrach Bobby Raymond mit einem Schlagschuss vom Punkt die Torsperre. Die Antwort der Tschechen folgte knapp vier Minuten später: Tomas Plihal verwertete ein Cip-Zuspiel aus kurzer Distanz durch die Schoner des Salzburger Goalies.

 

Plihal war es auch, der die erste große Chance im dritten Abschnitt vergab – diesmal behielt Gracnar die Oberhand. Auf der anderen Seite scheiterte Matthias Trattnig an der Latte. Nachdem beide Torhüter ihren Kasten in den letzten 20 Minuten sauber hielten, ging es in eine dramatische Verlängerung. Brett Olson hatte die Entscheidung am Schläger, Schwarz rettete jedoch im Spagat. Für Znojmo verpasste David Bartos bei einem 2 auf 1-Konter den entscheidenden Treffer. Somit musste das Shootout entscheiden und hier sicherte Raphael Herburger den Gästen den Extrapunkt.

 

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Die UPC Vienna Capitals holten sich am Sonntag mit einem 2:0-Erfolg bei den Moser Medical Graz99ers die Tabellenführung in der Erste Bank Eishockey Liga zurück. Torhüter David Kickert hielt dabei das erste Wiener Shutout dieser Saison fest.

 

 

Bereits nach 19 Sekunden musste Graz-Goalie Sebastian Dahm erstmals zupacken, die Anfangsphase verlief insgesamt aber eher verhalten. So brachte auch das erste Powerplay der 99ers nichts ein. Die erste gute Chance der Gastgeber resultierte aus einem Konter, Evan Brophey konnte eine 3 auf 1-Situation nach Zusevics-Pass aber nicht verwerten. Auf der Gegenseite scheiterte Jamie Fraser aus ähnlicher Position. Nach zehn Minuten übernahmen die Hausherren das Kommando und bestimmten das Tempo. Doch weder zwei weitere Überzahlsituationen noch ein „Bauerntrick“ von Daniel Woger, als die Stange für Caps-Schlussmann David Kickert rettete, brachten aus Grazer Sicht den erwünschten Erfolg.

 

Nach Wiederbeginn kamen beide Seiten zu Möglichkeiten, wobei die Wiener nun vor allem eisläuferisch überlegen waren. Dies zwang die Steirer nach 28 Minuten zur ersten Strafe und im Gegensatz zu den Hausherren schlugen die Wiener daraus auch Kapital: Nach einem McKiernan-Schuss beförderte MacGregor Sharp den Puck ins leere Tor. Die Gäste waren auch in weiterer Folge am Drücker, konnten die Führung aber auch in zwei weiteren Powerplays nicht ausbauen – Rotter vergab die beste Chance vor Dahm. Die Grazer kamen nur mehr zu wenigen Konterchancen und gingen mit einem 0:1 in die zweite Pause.

 

In den ersten beiden Minuten des Schlussabschnitts bäumten sich die Steirer wieder auf und forderten den Wienern wieder alles ab. Doch gerade in dieser Phase unterlief ein Fehlpass im Aufbau und Kelsey Tessier (44.) stellte per Rebound auf 2:0. Von diesem erneuten Rückschlag erholten sich die 99ers nicht mehr. Wien dominierte hingegen das Geschehen und ließ nur mehr eine gute Chance zu, als Markus Pirmann alleine vor Kickert scheiterte. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende nahmen die Steirer den Goalie vom Eis, ein Torerfolg war ihnen an diesem Nachmittag aber nicht vergönnt. Die Wiener bejubelten den ersten Shutout-Erfolg in dieser Saison und holten die Tabellenführung zurück.

 

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Der HCB Südtirol Alperia kam am Sonntag nach 1:4-Rückstand noch zu einem 5:4-Heimsieg über den EHC LIWEST Black Wings Linz. Mit drei Toren innerhalb von nicht einmal acht Minuten gelang den Südtirolern das Comeback, am Ende bejubelten sie im dritten Saisonduell mit den Oberösterreichern den ersten Erfolg.

 

 

Die Foxes erwischten einen Auftakt nach Maß, als eine wunderschöne Kombination zwischen Oleksuk, Frigo und Brodie Reid nach nur 26 Sekunden die Führung einbrachte. Die Linzer zeigten sich dann einmal mehr als Spezialisten im Powerplay. Viermal konnte Melichercik retten, beim fünften Versuch fälschte Potulny einen Schuss von Broda aber unhaltbar ab. Die Gäste machten Dampf und Bozens Goalie stand mehrmals im Mittelpunkt, war dann aber bei zwei Versuchen der Linzer im Pech. Bei einem Schuss von Brett McLean (9.) prallte die Scheibe von seiner Fanghand ins eigene Tor, beim zweiten Mal rutschte die Scheibe zwischen seinen Schonern im Zeitlupentempo ins Tor und abermals durfte Potulny (12.) jubeln. Der HCB Südtirol nahm nun das Spiel in die Hand und erarbeitete sich mehrere gute Tormöglichkeiten. Fast wäre auch noch vor der Sirene der zweite Treffer für die Foxes gefallen, die Scheibe blieb aber vor der Torlinie liegen.

 

Das zweite Drittel begann gleich mit einem Schock für die Bozner, als den Linzern nach einem Verteidigungsfehler durch DaSilva der vierte Treffer gelang. Das Spiel schien bereits entschieden, da setzte der HCB zu einem wahren Sturmlauf an. Zuerst erzielte Marco Insam (23./pp) mit einem satten Schuss in die Kreuzecke das zweite Tor und im Anschluss Nick Palmieri (28./pp) per Rebound – der erste Schuss kam vom überragenden Metropolit – den Anschlusstreffer. Nach weiteren drei Minuten schoss Vallerand den von knapp 3.800 Fans vielumjubelten und verdienten Ausgleichstreffer. Beim Stand von 4:4 ging es dann auch in die Pause.

 

Im Schlussabschnitt gaben erneut die Südtiroler den Ton an. Es dauerte allerdings bis sieben Minuten vor Spielende, bis Denny Kearney in Überzahl die Fans erlöste. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient und die Foxes schaukelten den Vorsprung ohne größere Probleme über die Runden. Denn auch mit einem sechsten Feldspieler wurden die Gäste nicht mehr gefährlich und mussten sich im dritten Saisonduell mit dem HCB erstmals geschlagen geben.

 

 

Artikel: EBEL HP / Mathias Funk

Fotoservice: Red Bull GEPA / Martina Bednar / Bernd Stefan

 

 

 

 


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