Entstehungsgeschichte Dresden

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ESC Eislöwen Dresden

Geschichte :

Schon sehr frühzeitig, noch in der Übergangszeit vom Bandy zum Eishockey, nahm im Jahr 1909 mit dem akademischen Sportclub Dresden eine Dresdner Mannschaft an einem Turnier zur deutschen Eishockeymeisterschaft teil. Unter der Flagge von Blau-Weiß Dresden gewann man 1934 erstmalig die Sachsenmeisterschaft und nahm an der Endrunde zur deutschen Eishockeymeisterschaft in Schierke teil. Die damaligen Gegner hießen VfL Rastenburg, Bobclub Erfurt, Berliner HC und der Berliner EV. Ein zweites Mal erreicht man 1938 die Endrunde zur deutschen Eishockeymeisterschaft. Anfang der 50iger Jahre gewinnt die BSG KWV Dresden den ersten ausgespielten Titel des Sachsenmeisters nach dem Zweiten Weltkrieg. In den folgenden Jahren ist die BSG Einheit Dresden-Süd, ab 1955 die HSG Wissenschaft Dresden die dominierenden Mannschaft in Dresden. Nach dem Oberligaabstieg 1953 wird in der ersten DDR-Liga und ein Jahr später in der 2. DDR-Liga gespielt. Im Dezember 1960 wird das Kunsteisstadion an der Hamburger Straße eingeweiht. Besonderer Höhepunkt in der Dresdner Eishockeygeschichte sind dort die 1963, 1966 und 1969 stattfindenden Länderspieler der DDR-Nationalmannschaft gegen Kanada und 1962 und 1965 gegen den damaligen Weltmeister UdSSR. Dabei war das Freiluftstadion mit jeweils 10.000 Zuschauern restlos ausverkauft.

 

1964 schafft der SC Einheit Dresden den Wiederaufstieg in die DDR-Oberliga. Der Beschluss der DDR-Sportführung, 1970 das Eishockey in den Sportclubs mit Ausnahme der Spitzenklubs SC Dynamo Berlin und der SG Dynamo Weißwasser aufzulösen, ruft in Dresden große Empörung hervor. So wird dann auch die neue Eissporthalle an der Pieschener Allee ohne Eishockey eingeweiht. Über zwei Jahrzehnte ist eine leistungssportliche Entwicklung in Dresden nicht mehr möglich. Doch dank der alten Haudegen bleibt das Eishockey in Dresden erhalten. Nach langer Suche findet man in der BSG Kraftverkehr Dresden eine neue Heimstätte. Erst Ende des Jahres 1982 gibt es wieder ein offizielles Spiel der BSG Kraftverkehr Dresden. Die Teilnahmen am Spielbetrieb der DDR-Ligen folgen. Die politischen Veränderungen in Deutschland im Jahr 1989/1990 ermöglichten es, dass die BSG Kraftverkehr Dresden, nunmehr in die ESC Eislöwen Dresden, umbenannt, genau 60 Jahre nach dem ersten Titel, im Jahr 1994 erneut Sachsenmeister wird.

 

Weitere Titel folgen 1995, 1998 und 1999. Zwischenzeitlich spielten die Eislöwen Dresden jeweils ein Jahr in der vierten Spielklasse des Nachbarn Tschechien und in der Regionalliga Nordost. Zu einem besonderen aufeinandertreffen kommt es im Jahr 1998, als die DEL-Allstars zu einem Allstar-Game in der Elbestadt gastierten. Im Frühjahr 1999 ist erstmals seit den 50iger Jahren wieder ein Meisterschaftsspiel in Dresden ausverkauft. Es geht um den Aufstieg in die 2. Eishockeybundesliga-Süd, den die Dresdner Eislöwen als Sachsenmeister jedoch knapp verpassten. Aufgrund zahlreicher Lizenzverweigerungen rückt man im Sommer 2000 dennoch als sportlich qualifizierter erster Nachrücker in den Ligen Bereich des Deutschen-Eishockey-Bundes e.V. auf. Kurz danach wird der Profispielbetrieb wird aus dem Hauptverein ausgegliedert und in die Dresdner Eislöwen Betriebsgesellschaft mbH unbenannt.

 

Im Jahr 2000 hatte man dann auch in Dresden mit ersten wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, die sich im Jahr 2002 noch weiter verschärften. Die Zukunft des Dresdner Eishockeys hing am seidenen Faden. Die Dresdner Eislöwen gingen in den nächsten zwei Spielzeiten in der Oberliga-Nord an den Start, gefolgt von einem Jahr in der gesamtdeutschen Oberliga. Im Jahr 2005 stiegen die Dresdner Eislöwen als deutscher Oberligameister nach einer 3:4-Niederlage und einem 5:3-Penaltysieg gegen den EHC München zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die 2. Eishockeybundesliga auf, die man im darauffolgenden Jahr sportlich halten konnte. Mittlerweile hat sich das Dresdner Eishockey in der 2.Eishockeybundesliga etabliert.




 

 

Zudem konnte das Dresdner Eishockey den Stempel der „grauen Maus“ ablegen und sich somit zu einem angesehenen Eishockeyclub in der 2.Eishockeybundesliga entwickeln. Der Aufschwung des Dresdner Eishockeys bekam jedoch nach der Spielzeit 2006/07 einen herben Dämpfer. Als Tabellenelfter verpasste man die Play-Offs und musste ausgerechnet gegen den Lokalrivalen aus Weißwasser in die Play-Downs, und eben ausgerechnet die Lausitzer schickten die Dresdner Eislöwen in nervenaufreibenden und spannenden 6 Spielen nach nur einem Jahr in die 2.Eishockeybundesliga wieder zurück in die Oberliga, aus derer die Sachsen nach nur einem Jahr wieder in die 2.Eishockeybundesliga zurückkehrten. Es folgte nach Abschluss der Spielzeit 2009/10 das vollständige Chaos im Bereich der ESBG-Oberliga-Nord, wobei die Eislöwen Dresden nicht betroffen waren, da sich der EHC Eisbären Juniors vom Spielbetrieb der Oberliga-Nord zurückzog und als Folge eine Kettenreaktion mit etlichen Rückzügen diverser Nordoberligisten (Halle, Rostock, ECC Preußen Berlin) und somit zur vollständigen Auflösung der ESBG-Oberliga-Nord führte.

 

Nutznießer davon war lediglich der 2.Ligist der ESC Eislöwen Dresden, die die Zeichen der Zeit erkannten, denn kurz nach dem offiziellen Bekanntwerden das sich der EHC Eisbären Juniors vom Spielbetrieb der ESGB-Oberliga-Nord zurück zog, sicherte sich der ESC Eislöwen Dresden durch einen Kooperationsvertrag mit dem Stammverein EHC Eisbären Berlin etliche Talente des EHC Eisbären Juniors Berlin und stattete diese mit einer entsprechenden DEL-Förderlizenz aus, so dass auch auf diesem „glücklichen“ Umstand auch endlich die bereits lang anvisierte Kaderverjüngung vollstatten gezogen werden konnte. Davon ungeachtet blieben jedoch auch die nicht unerheblichen finanziellen Sorgen in Dresden. Schon während des Lizensierungsverfahren für die Spielzeit 2009/2010 wurden erhebliche finanzielle Löcher in der Wirtschaftlichkeit der Eislöwen bekannt. Dennoch verpflichteten die Dresdner kräftig weiter namhafte Spieler, obwohl die Spiellizenz für die 2.Eishockeybundesliga bereits zu diesem Zeitpunkt erheblich gefährdet war. Letztendlich musste die Stadtverwaltung dem ESC Eislöwen Dresden einen kräftigen finanziellen Zuschuss überweisen, damit der Spielbetrieb der 2.Eishockeybundesliga 2009/2010 sichergestellt werden konnte., so dass der ESC Eislöwen Dresden mit „Hängen und Würgen“ die Spiellizenz für die 2.Eishockeybundeslifa 2009/2010 durch die ESBG erhielt.

 

Dennoch bereits vor Beginn der Spielzeit 2009/2010 wurde öffentlich, dass der ESC Eislöwen Dresden wohl offensichtlich beim Lizenzsierungsverfahren die erheblichen finanziellen Probleme gegenüber der ESBG verschwiegen hatten, und beim Lizensierungsverfahren geschönte Zahlen vorgelegt hatte. Dennoch verpflichteten die Dresdner weiter hochkarätige Spieler. Letztendlich zog die ESBG die Reißleine und verhängte gegen die Dresdner drastische Strafen. Dem ESC Eislöwen Dresden wurden noch vor Beginn der Spielzeit 2009/2010 8 Punkte abgezogen. Zudem mussten die Eislöwen Dresden pro erkämpften Punkt eine Strafe vom 60.250 Euro bezahlen. Viele andere Teams der 2.Eishockeybundesliga protestierten gegen diese Entscheidung aufgrund von Wettbewerbsverzerrung. Dennoch schafften die Sachsen den Klassenverbleib in der 2.Eishockeybundesliga. Es wurde jedoch in Sachsen klar, dass es in Sachen Lizensierungsverfahren für die 2.Eishockeybudesligaspielzeit 2010/11 erhebliche Probleme wegen eines fehlenden Sanierungskonzepts geben würde. Um das Eishockey in Sachsens Landeshauptstadt jedoch nicht zu gefährden stundete die Stadt Dresden den Eislöwen ein Großteil der Schulden, so dass die Sachen vorerst auch weiterhin für die 2.Eishockeybundesliga planen durften. Am 09.01.2016 bekam die sächsische Metropole einen besonderen Leckerbissen. In einem sogenannten "DEL2-Wintergame", was erstmalig so in der DEL2 ausgetragen wurde, fanden sich 31.853 Zuschauer (zum damaligen Zeitpunkt Platz 4 der zuschauerreichsten Eishockeyspiele in Europa) im Dresdner "Dynamo-Fußball-Stadion" zum Derby gegen die Lausitzer Füchse Weisswasser ein, was man letztendlich mit 4:3nV für sich entscheiden konnte. Mit diesem zu diesem Zeitpunkt einmaligen Spiel in der zweithöchsten Spielklasse in Deutschland, ähnlich wie in der NHL oder DEL ausgetragene Spiel, konnte man vorranglich auch Werbung für den DEL-Standort Dresden sowie auch die DEL2 machen.

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