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Löwen Frankfurt mit erstem Match-Puck: 1:0 Sieg nach Verlängerung über Ravensburg – Krake Hildebrand mit zweitem Shutout in der Finalserie

 

DEL2 (Frankfurt/HG) In der Eissporthalle zu Frankfurt gastierten die Ravensburg Towerstars zum dritten Showdown um den Titel in der DEL2. Die heimischen Löwen führten in dieser Serie bereits mit 2 zu 0 und könnten heute Abend einen Meilenstein zum anvisierten Aufstieg in die erste Liga setzen. Ravensburg hatte fest vor, keine zweite herbe Klatsche wie im Auftaktmatch zu kassieren, sondern den wichtigen ersten Sieg einzufahren, um den Titelkampf wieder spannend zu gestalten. Schließlich rang Frankfurt die aufopferungsvoll kämpfenden Ravensburger in der ersten Verlängerung hauchdünn mit 1 zu 0 nieder und ging in der Finalserie mit 3 zu 0 in Führung. Hildebrand mit seinem zweiten Shutout in der Serie.

 

 

 

frankfurt jubel imago 20042022

(Foto: Imago-Images)

 


Frankfurt holte sich mit einer starken Auswärtsleistung und effektiver Chancenverwertung den zweiten Sieg. Nun galt es sofort nachzulegen und den Grundstein zur Meisterschaft zu legen vor sicherlich wieder ausverkauftem Haus. Die Special Teams funktionierten bislang sehr gut und hatten wesentlichen Anteil am Sieg. Darauf und auf die hervorragende Verteidigungsarbeit setzte ihr Headcoach Subr. Auf die Krake Jake Hildebrand würde auch heute wieder viel Arbeit zukommen; bisher absolvierte der Goalie eine tolle Performance.

 

Ravensburg absolvierte ein sehr gutes Heimspiel vor zwei Tagen, haderte jedoch mit den zahlreichen Chancen. Es wäre durchaus mehr dring gewesen gegen die Löwen, doch deren bärenstarker Goalie Hildebrand ließ die Towerstars des Öfteren schier verzweifeln. Sarault und Zucker harmonierten in dieser Begegnung sehr gut; dies sollte auch heute ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sein. Außerdem mussten die Jungs von Headcoach Russell tunlichst von der Strafbank fernbleiben, da Frankfurt bisher ein höchst effizientes Powerplay aufzog.

 

Ravensburg hält gut dagegen, torlos nach erstem Drittel

 

Vor dem Puck Einwurf intonierte der Sänger und Songwriter Mika Setzer die deutsche Nationalhymne und heizte auf diese Weise schon mal richtig ein. Man durfte gespannt sein, wie Ravensburg heute in die Partie startete. Strodel verpasste vor Langmann nur knapp nach dem Querpass von Mieszkowski. Die Towerstars hatten sich viel vorgenommen, entsprechend dynamisch legten sie hier los.

 

Sykora und Wenzel kombinierten sich durch die Gäste Verteidigung, wurden dann aber abgedrängt. Maginot feuerte einen verdeckten Schuss ab, der jedoch sein Ziel verfehlte. Kurz danach probierte es der Doppeltorschütze aus Spiel 1 gleich nochmal, sein Schuss wurde aber dieses Mal gekonnt geblockt von Henriquez-Morales.

 

Die Checks wurden gut zu Ende gefahren und die Gäste betrieben ein gutes Forechecking in der Frankfurter Zone. Hildebrand parierte dann den Schuss von Dronia gegen die Laufrichtung und das erste Powerbreak stand an. Vandane umkurvte dann etliche Ravensburger wie Slalomstangen, blieb aber dann letztlich hängen. In den ersten 10 Minuten demonstrierten die Gäste ein gut strukturiertes Auswärtsspiel und waren am Gegenspieler viel näher dran. Diese Leistung machte definitiv Mut, diese Partie positiver zu gestalten im Vergleich zum Auftaktmatch.

 

Preto kam dann an Langmann nicht vorbei, weil der Keeper goldrichtig stand. Die Hausherren wiesen bisher ein Chancenplus auf. Der Gäste Goalie packte kurze Zeit später zum richtigen Zeitpunkt seine Fanghand aus, um den Rückstand zu verhindern. Auch Wruck fand in Langmann seinen Meister, der wie gewohnt souverän und sicher wirkte. Mieszkowski zog am linken Pfosten komplett frei ab, traf aber die Scheibe nicht ideal. Sykora scheiterte frei vor Langmann.

 

24 Sekunden vor der Sirene musste Ravensburg eine vermeidbare Bankstrafe einstecken wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Somit starteten die Löwen mit einem Powerplay in den Mittelabschnitt. Im ersten Drittel sahen die begeisterten Zuschauer eine ausgeglichene Begegnung.

 

Moser: „Yes, it is awesome to be back again. Honestly, we are doing well and it is good to be part on the ice. I am feeling better shift by shift. The match is pretty even, they came out hard, we need to play the same way and capitalize our powerplay. We have to play fast in their end and use our four rows.

 

Hart umkämpfte Partie, in der Ravensburg ein unangenehmer Gegner war

 

Im zweiten Drittel durften die Gastgeber noch 1,37 Minuten in Überzahl agieren. Letztlich zeigten die Oberschwaben ein gutes Penalty Killing und hielten sich schadlos. Danach demonstrierten die Gäste eine kleine Druckphase ohne den abschließenden Erfolg, weil Goldhelm Herr die Scheibe nicht perfekt kontrollieren konnte. Jetzt war wieder Langmann im Fokus, der gleich zweimal hintereinander auf der Hut war. Das Match wurde munterer und es hätte schon auf beiden Seiten ein Tor fallen können.

 

Brunes Rückhandschlenzer visierte den Pfosten an. Das war Glück für die Löwen und Keeper Hildebrand. Die Towerstars schafften es mittlerweile öfters, die Frankfurter nicht aus deren Zone herauskommen zu lassen. Urplötzlich wurde Sykora komplett im Slot vergessen, doch er hatte kein Fortune, auch weil Langmann sich nicht früh bewegte. Die Towerstars wirkten sehr gefestigt, waren die aktivere Mannschaft und schnürten die Löwen immer wieder hinten ein.

 

Es war das erwartet schwere Spiel aus Sicht der Löwen, die keinesfalls mit einem analogen Spielverlauf wie in Spiel 1 rechnen konnten. Sarault und Herr prüften hintereinander die Krake Hildebrand. Ravensburg war gefühlt dem Führungstreffer etwas näher. Strodels Versuch wurde mit der Stockhand abgewehrt.

 

Es ging rauf und runter mit Chancen hüben wie drüben. Ein Treffer lag in der Luft und jetzt kam Ravensburg in den Genuss eines Powerplays, weil Schwartz in der Kühlbox Platz nehmen musste. Ihren bisher einzigen Treffer in dieser Finalserie erzielten die Towerstars in Überzahl, hatten kurz eine Schrecksekunde, als Langmann sich kurz verschätzte. Die Gäste zogen ein solides Powerplay auf, doch immer wieder befreiten sich die Löwen. Nach überstandener Strafe scheiterte zuerst Schwartz und im Gegenzug blieb Herr glücklos gegen Hildebrand.

 

Die Partie wurde offener und Wrucks famoses Solo blieb bei Langmann hängen. Beinahe hätte es ein 2 auf 1 für die Gastgeber gegeben, doch in letzter Sekunde war ein Schläger dazwischen für den Passweg. Schwartz genialer Rückhandpass auf Strodel wurde von Pfaffenguts Spielgerät entschärft. Wrucks Schuss Sekunden vor der Sirene fand genauso wenig sein Ziel.

 

Auch dieser Mittelabschnitt endete torlos, doch Ravensburg demonstrierte ein starkes Auswärtsspiel und hätte sich die Führung durchaus verdient gehabt.

 

Dronia: „The first match was not our style, in the 2nd match we played really well. Today it is open, both teams keep a good structure, both have a good defense and good goalies. We hope to find some ways to win in order to stay in the series.“

 

Dramatik pur, Chancen im Minutentakt auf beiden Seiten, 1. Verlängerung steht an

 

Im Schlussabschnitt war vom Ergebnis her für Hochspannung gesorgt. Es war bis dato ein Spiel auf sehr hohem Niveau und beide Mannschaften erwiesen sich als sehr diszipliniert. Welchem der beiden auf Augenhöhe agierenden Teams würde der erste Fehler unterlaufen? Es kam nun auf ein gut durchdachtes, schlau umgesetztes Eishockey an, in dem möglichst keine Strafen gezogen wurden.

 

Die Löwen spielten nun wieder auf ihre Fankurve, was sie sicher beflügelte. Faber und Sykora verbuchten die ersten beiden guten Gelegenheiten. Die Löwen drängten und der One Timer wurde von Langmann pariert. Ketterer warf sich dann heroisch in den Schuss von Schwartz und die Fans wurden lauter. Auf der Gegenseite blieb Hildebrand zweimal Sieger. Beide Goalies erwiesen sich immer mehr als Turm in der Schlacht. Langmann ließ in bewährter Manier wenig Rebounds zu. Sykora war nun on Fire und wollte unbedingt sein Tor.

 

Es wurde aus allen Winkeln des Eises wurde geschossen und Frankfurt bekam sein zweites Powerplay zugesprochen. Es wurde hitzig vor Langmann, der aber die nötige Ruhe ausstrahlte. Das ansonsten so starke Überzahlspiel entwickelte noch nicht seine Dominanz wie in den beiden ersten beiden Begegnungen.

 

Die Towerstars blockten leidenschaftlich die Schüsse weg und hielten sich alle Optionen offen. Eine dicke Chance hatte McDonald auf seinem Schläger, doch er verzog. Mitchell konnte eine 2 auf 1 Konstellation nicht veredeln. So langsam begann die Crunchtime und die Dramatik war regelrecht zu spüren im weiten Rund.

 

Ein satter Schlagschuss von der blauen Linie war erneut keine Gefahr für die Krake Hildebrand, der gewohnt souverän seinen Kasten hütete. Es gab wenig Unterbrechungen in diesem rasanten Match. Vielleicht war das erste Tor heute Abend der goldene Treffer, denn es brachen die letzten 5 Minuten in diesem dritten Drittel an. Sollte es sogar die erste Verlängerung in dieser Serie geben?

 

Headcoach Russell nahm die Auszeit und wollte den perfekten Spielzug umsetzen, doch Hildebrand parierte und kurz danach konnte ein Aufbaufehler von Wruck nicht genutzt werden seitens der Gäste, die nun die letzten beiden Minuten im Frankfurter Drittel verbrachten. Somit ging es in die Overtime.

 

Faber der Matchwinner und Frankfurt erhöht in der Serie auf 3 zu 0

 

Würden beide Mannschaften weiterhin Vollgas geben oder galt es nun, bedächtiger zu werke zu gehen? Welcher Game Plan würde sich als effektiver erweisen? McNeill probierte es und wieder hatte Langmann was dagegen. Auf der Gegenseite zeigte Hildebrand einen gigantischen Fanghandsave bei Czarniks zentral abgezogenen Schuss. Dann Schrecksekunde für die Fans, als es fast ein 3 auf 1 vor Hildebrand gab, doch die Towerstars machten nichts daraus. Inzwischen haderten die Gäste wohl wieder mit ihren Top Gelegenheiten im gesamten Match. Langmann bewahrte dann seine Farben gegen Sykora vor dem Knockout.

 

Wegen Spielverzögerung wurde Ravensburg eine schmerzliche Strafe aufgebrummt und das Publikum wollte nun seine Helden nach vorne zum Siegtreffer peitschen. Es gab gleich ein Getümmel vor Langmann, doch ohne Schaden für die Gäste.  Gut eine Minute blieb noch für die numerische Überlegenheit und dann war es doch passiert: nach einem Schuss vor das Tor von Faber schlug die Scheibe unhaltbar für Langmann ein.. Ein durchaus glücklicher Treffer, doch die alte Eishockey Weisheit hat sich wieder mal bewahrheitet: „jede Scheibe zum Tor ist eine gute Scheibe“.

 

Somit gehen die Löwen Frankfurt im Finale mit 3 zu 0 Siegen in Front und haben den ersten Championship Match Puck am Freitag in Ravensburg.

 

Faber: „Es ist unglaublich, irgendwie ist das Ding reingegangen, ich habe einfach mal auf das Tor geschossen. Egal wir nehmen den Sieg mit.“

 

Playoff Finalrunde Spiel 3 am 20.04.2022

Löwen Frankfurt – Ravensburg Towerstars 1:0 n.V. (0:0|0:0|0:0|1:0)

 

Tore:

1:0 |66| Faber (Breitkreuz, Vandane) PP1

 

Zuschauer:  6.770 (ausverkauft)

 

Haupt-Schiedsrichter:  Apel / Klein

 

Aufstellung:

 

Frankfurt: Hildebrand; Breitkreuz, Dimitriev, Faber, Freis, Maginot, McMillan, McNeill, Mieszkowski, Mitchell, Moser, Preto, Schwartz, Sonnenburg, Strodel, Sykora, Vandane, Vogt, Wenzel, Wruck.

 

Ravensburg: Langmann; Bettauer, Brune, Czarnik, Dietz, Dosch, Dronia, Gnyp, Henriquez-Morales, Herr, Hessler, Ketterer, Latta N., MacDonald, Pfaffengut, Saakyan, Sarault, Sezemsky, Zucker.

 


 
 



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