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Frankfurt siegt in Ravensburg mit 1:3 und geht in der Finalserie mit 2:0 in Front – Schwartz Doppeltorschütze

 

DEL2 (Ravensburg/HG) In der Eissporthalle Ravensburg, der CHG Arena empfingen die dortig heimischen Towerstars die Löwen Frankfurt zum Finalspiel Nummer 2 der DEL2. Frankfurt entschied die Auftaktpartie deutlich für sich und lag in der Serie damit mit 1 zu 0 in Front. Ravensburg bekam heute Abend die Chance, den Serienausgleich herzustellen und die Spannung in diesem Finale aufrechtzuerhalten. Schließlich bezwangen die Löwen Frankfurt die Towerstars Ravensburg in deren Stadion mit 1 zu 3 auch dank zweier Treffer von Schwartz.

 

 

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(Foto: Imago-Images)

 


Ravensburg schüttelte sich kurz nach der Klatsche in Spiel 1 bei den Hessen und hatte heute fest vor, ein anderes Gesicht vor heimischem Publikum und ausverkaufter Halle zu zeigen. Insbesondere wollen die Towerstars um Coach Russell endlich so richtig in dieses Finale reinkommen und mit dem DEL Akteur Henriquez-Morales vom Förderlizenzpartner Ingolstadt hatten sie einen Kracher in ihrem Line-Up, der die nötige Dynamik aufs Eis zaubern sollte.

 

Frankfurt ging in einem furiosen ersten Match als eindeutiger Sieger vom Eis und zerlegte förmlich die Towerstars aus Ravensburg in heimischer vollbesetzter Halle. Letztlich zählt nur der Sieg in einer solchen Serie, das Torverhältnis ist dabei sekundär. Nichtsdestotrotz reisten die Löwen mit großem Selbstbewusstsein an und wollten gleich nachlegen. Headcoach Subr konnte auf den fast identischen Kader vom Ostersamstag zurückgreifen.

 

3 Powerplay Tore und 1 zu 2 Führung für die Löwen

 

Vor dem Puck Einwurf wurde üblicherweise wieder die deutsche Nationalhymne zum Besten gegeben, was perfekt zur grandiosen Stadionatmosphäre passte. Den ersten Schuss gaben die Gäste ab, bevor die Hausherren sich zwei gute Möglichkeiten erspielten. Die Towerstars waren on Fire und legten los wie die Feuerwehr. Das Außennetz wurde schon mal touchiert und die physische Härte war jetzt schon erkennbar, was nun zum ersten Powerplay für die Gäste führte. Diese Strafe im Offensivdrittel war durchaus vermeidbar. Ravensburg verteidigte im 1 -1 -3 System, konnte jedoch dem Gegentreffer durch Schwartz in der 5. Spielminute nichts entgegensetzen. Die Löwen positionierten geschickt 2 Mann vor dem Gehäuse und hatten mit dieser Taktik gleich Erfolg.

 

Mit dem Vorsprung im Rücken agierte Frankfurt noch stabiler und Ravensburg versuchte eine schnelle Antwort zu geben. Bei eigenem Powerplay gerieten die Hausherren dann in einen Konter, was viel Unmut auf Seiten der Löwen hervorrief, da hier ein klares Foul begangen wurde, was auch die Kommentatoren so sahen. Es roch hier klar nach einem Penalty, der aber nicht gepfiffen wurde, wodurch Headcoach Subr in Rage geriet, was durchaus nachvollziehbar war.

 

Stattdessen markierten die Gastgeber in Person von Sarault in der 9. Spielminute den Ausgleich. Frankfurt war darüber nicht amused, zumal ja vorher keine Strafe gegeben wurde. Die Emotionen kochten nun hoch und die Atmosphäre war aufgeheizt. Top Scorer Herr marschierte dann auf Hildebrand los, doch der Löwen Goalie hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, weil er zu sehr zögerte beim Herauslaufen.

 

Nun war Frankfurt wieder in Überzahl unterwegs, was ja schon einmal geklappt hatte, und auch dieses Mal blieben die Löwen erfolgreich mit einem Nachschuss durch Mitchell in der 14. Spielminute. Langmann war schon gut warmgeschossen in diesem ersten Drittel. Ravensburg leistete sich in der neutralen Zone viele unnötige Puckverluste, was deren Anspannung offenbarte. MacDonald vergab dann vielversprechend vor Hildebrand, der auch schon auf Betriebstemperatur war. Nach einem Getümmel vor ihm lagen dann die Nerven blank und Handgreiflichkeiten waren vorprogrammiert.

 

Im 4 gegen 4 gab es die nächste hochkarätige Gelegenheit für die Hausherren. Es ging hoch her vor Hildebrand und dann wurde das leere Tor nicht getroffen, als der Goalie seinen Schläger verlor. Auf der Gegenseite scheiterte McMillan am rechten Schoner von Langmann und die letzten 30 Sekunden gehörten den Hausherren.

 

Mayer: „Es ist ein sehr schnelles und gutes Spiel. Wir müssen die Kleinigkeiten gut machen, weiterkämpfen. Super Stimmung und weiter so.“

 

Frankfurt im Mittelabschnitt dominant, der torlos verlief

 

Im zweiten Drittel packte Hildebrand einen Monster Save aus und vermied den Ausgleich. Beide Mannschaften schenkten sich weiter nicht viel und es ging packend so weiter wie im ersten Abschnitt, so dass beide Goalies im Mittelpunkt blieben. Frankfurt wirkte im Spielaufbau reifer und sicherer. Zucker und Sarault hatten im 2 auf 1 die große Chance auf den Ausgleich, doch der Schuss kam zu zentral auf das Gehäuse. Hildebrand bügelte dann einen Fauxpas seiner Vorderleute hinter seinem Gehäuse gerade noch aus.

 

Es war fast keine Zeit zum Verschnaufen und es gab nahezu keine längere Unterbrechung; das erste Icing verzeichnete man recht spät im Mitteldrittel. Schwartz erwies sich als Aktivposten bei den Löwen auch dank seiner körperlichen Präsenz.

 

Doppeltorschütze vom Samstag versuchte sich dann im Distanzschuss, doch dies war kein Problem für Langmann. Frankfurt erhöhte nach dem Powerbreak den Druck, auch weil die Hausherren zu viele Bullys verloren: ohne Scheibenbesitz keine Entlastung bzw. eigene Angriffsbemühungen, eine Eishockey Weisheit. Henriquez-Morales prüfte Hildebrand mit seinem satten Schuss, doch dieser begrub im Nachfassen die Scheibe sicher unter sich.

 

Die Löwen zogen das Tempo merklich an und Ravensburg war gefordert, sich nicht allzu sehr hinten reindrängen zu lassen. Die Löwen wollten ihre gut vorgetragenen Angriffe nun veredeln und davonziehen. Die Gäste hatten inzwischen das optische Übergewicht erlangt und auch die Bully Statistik deutlich angeführt. Obwohl im Mittelabschnitt keine Treffer fielen, war die hauchdünne Führung für Frankfurt mehr als verdient.

 

Faber: „Wir sind dominant, haben viele Chancen. Ravensburg steht sehr tief und blockt viele Schüsse. Wir müssen noch härter arbeiten, Ravensburg steht nicht umsonst im Finale, heute ist ein ganz anderes Spiel. Wir wollen noch ein, zwei Tore schießen.“

 

Dramatik im Schlussabschnitt, Schwartz setzt den Deckel drauf mit dem Empty Net Goal

 

Im Schlussabschnitt mussten die Hausherren weiterhin dem knappen Rückstand hinterherlaufen und definitiv mehr investieren, um den Serienausgleich zu bewerkstelligen. Interessante Randnotiz: falls es heute noch zu strittigen Torraum Szenen kommen sollte, gäbe es zur Auflösung keine Übertorkamera, da diese nicht zur Verfügung stand.

 

Wieder ein aufregendes Gewühl vor Hildebrand, doch der Löwen Keeper bleib am Ende Sieger. Die Towerstars verstärkten die Bemühungen, was blieb ihnen auch anderes übrig! Goldhelmträger Herr verzog und das Publikum war da. Frankfurt zeigte sich auch bei den Blöcken sehr effektiv und übernahm nun ihrerseits wieder das Kommando vor Langmann. Mit dabei bei den Abschlüssen war der ehemalige Mannheimer Maginot.

 

McDonald nahm dann das Heft des Handelns in seine Hand und umkurvte das Gehäuse, fand aber nicht den finalen Abnehmer. Langmann parierte gegen Vandane bravourös. Die Zweikämpfe an der Bande waren sehenswert, jeder Zentimeter war hart umkämpft. Herr und Zucker prüften Hildebrand, der aber seinen Kasten sauber hielt und auch gegen Latta auf dem Posten war. Letzterer hatte dann erneut Pech bei seinem Versuch und er ließ nicht locker in seinen Bemühungen.

 

Jedes Team hatte so seine Phasen im Match und die letzten 10 Minuten brachen an. Sarault und Zucker wirbelten dann gehörig durch die Löwen Defensive und dann rettete der Pfosten für den Frankfurter Goalie. Beide Mannschaften blieben sehr diszipliniert, denn sie wussten, was Strafzeiten bedeuteten an diesem Abend. Die Gäste befreiten sich nun mehrfach mit Icings, was mehr Körner kostete.

 

Wruck und Maginot hatten die Vorentscheidung auf dem Schläger, blieben jedoch glücklos. 5 Minuten waren noch auf der Uhr: wann würde Headcoach Russell seinen Goalie ziehen für einen sechsten Feldspieler? Immer wieder hatte die Krake Hildebrand seine Arme auf der Scheibe. Es schien an dem Hexer kein Vorbeikommen zu geben. Es wurde hektischer zum Ende hin, kein Wunder.

 

Wenn es mal einen Rebound gab, was selten vorkam, war kein Spieler von Ravensburg zur Stelle. Dann gab es wieder einen Aufreger, als die Scheibe zuerst vor dem Slot entlangtrudelte und dann im zweiten Versuch nicht an Hildebrand vorbeigezirkelt werden konnte. Es war noch alles möglich für die tapfer kämpfenden Towerstars, die alles in die Waagschale warfen, was sie anzubieten hatten.

 

125 Sekunden ging Langmann vom Eis und Schwartz zielte zuerst zu ungenau für den Empty Netter, bekam dann aber unmittelbar danach erneut die Scheibe und versenkte sie nun eiskalt und problemlos zum 1 zu 3.

Frankfurt erwies sich im bisherigen Spielverlauf als sehr abgeklärt und sicherte sich verdient den zweiten Sieg in dieser Finalserie.

 

Playoff Finalrunde Spiel 2 am 18.04.2022

Ravensburg Towerstars - Löwen Frankfurt 1:3 (1:2|0:0|0:1)

 

Tore:

0:1 |05| Schwartz (McNeill, Dimitriev) PP1

1:1 |09| Sarault (Herr, Dronia) PP1

1:2 |14| Mitchell (Wruck, Vandane) PP1

1:3 |59| Schwartz (Strodel) EN

 

Haupt-Schiedsrichter:  Brill / Schütz

 

Aufstellung:

 

Ravensburg: Langmann; Bettauer, Brune, Czarnik, Dietz, Dosch, Dronia, Gnyp, Henriquez-Morales, Herr, Hessler, Ketterer, Latta N., MacDonald, Mayer, Pfaffengut, Saakyan, Sarault, Sezemsky, Zucker.

 

Frankfurt: Hildebrand; Breitkreuz, Dimitriev, Faber, Freis, Maginot, McMillan, McNeill, Mieszkowski, Mitchell, Moser, Preto, Schwartz, Sonnenburg, Strodel, Sykora, Vandane, Vogt, Wenzel, Wruck.

 


 
 



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