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Frankfurt deklassiert Ravensburg im ersten Finalspiel mit 7:0 – Maginot mit 3 Punkte Spiel

 

DEL2 (Frankfurt/HG) In der Eissporthalle zu Frankfurt empfingen die dort heimischen Löwen zum Finalspiel Nummer 1 die Ravensburg Towers. Beide Kontrahenten meisterten sowohl das Viertelfinale als auch das Halbfinale sehr souverän: während die Hessen sogar zwei Mal mit einem Sweep aufwarteten, mussten die Towerstars vom Bodensee lediglich eine Niederlage gegen Bad Nauheim einstecken. Tabellenerster gegen Tabellendritten der Hauptrunde – für Hochspannung war jedenfalls gesorgt im Kampf um die DEL 2 Meisterkrone 2022 und die Ermittlung des nächsten sportlichen Aufsteigers in die PENNY DEL.

 

 

 

frankfurt jubel imago

(Foto: Imago-Images)

 


Schließlich legten die Frankfurter Löwen in Spiel 1 auch dank eines Doppelpacks von Maginot vor, der ein 3 Punkte Spiel absolvierte. Frankfurt siegte deutlich mit 7 zu 0, doch es war nur der erste Schritt zur Meisterschaft, denn nur der Sieg und nicht das Ergebnis zählt am Ende des Tages. Am Ostermontag ging es in Ravensburg weiter mit Spiel 2.

 

Frankfurt ging als Favorit in diese Finalserie, zumal die Löwen auch die Hauptrunde als Ligaprimus abgeschlossen hatten. Andererseits verloren die Frankfurter alle 4 Begegnungen gegen den heutigen Gegner. Bisher „sweepten“ sich die Frankfurter sowohl durch das Viertelfinale gegen Freiburg mit 21 Treffern als auch im Halbfinale gegen Heilbronn mit beachtlichen 23 geschossenen Toren. Die Offensivpower stellte sich bisher als extrem erfolgreich dar und auf dieses Pfund setzten die Löwen auch im Finale. Dylan Wruck war vielen Fans sicher noch aus seiner Zeit in Iserlohn bekannt und Sonnenburg als auch Mitchell waren ebenso prominente und DEL erprobte Akteure im Line Up.

 

Ravensburg bezwang Bad Nauheim (HF) dank 16 Treffer in 5 Matches und siegte gegen Crimmitschau (VF) mit 15 Toren in 4 Spielen, ebenfalls eine bemerkenswerte Ausbeute. Die Towerstars hatten mit Bettauer, Nick Latta und Mayer auch einige ehemalige DEL geeichte Recken in ihren Reihen und bauten auf deren Expertise, um gegen die Löwen aus Frankfurt bestehen zu können. Ravensburg setzte auf seine vier Siege mit satten 11 Punkten in der Hauptrunde gegen die Frankfurter Löwen und wollte da nahtlos ansetzen.

 

Beide Goalies in Top Form, dann trifft Maginot doppelt für Frankfurt

 

Vor dem Puck Einwurf intonierte, wie es üblich in einem Finale ist, die Nationalhymne. Es war eine stimmungsvolle Atmosphäre im ausverkauften Stadion mit einer tollen Choreographie der Gastgeber.

Ravensburg prüfte gleich mal den Frankfurter Goalie und auf der Gegenseite flutschte ein Schuss von Sykora nur knapp am Gehäuse vorbei. Die Gäste versteckten sich nicht und hatten in Person von MacDonald eine erste große Torgelegenheit, die von Hildebrand zunichte gemacht wurde. Top Scorer Herr auf Seiten der Towerstars war schon früh ein Aktivposten, der immer wieder Akzente setzte und gefährlich vor Hildebrand auftauchte.

 

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Match mit leichten Vorteilen für Ravensburg. Breitkreuz versuchte es dann mal aus der Distanz und Sykora setzte sich sogar gegen 4 Gegenspieler durch. Gäste Keeper Langmann war dann mehr im Fokus des Geschehens. Nach einem Konter konnte der Ravensburger nur durch ein Foul gebremst werden und die Gäste kamen zu ihrem ersten Powerplay, das sie gekonnt aufzogen, doch das Penalty Killing der Löwen war sehenswert.

 

Das Schlägermaterial litt bei den Hausherren sichtlich, schon 2 Spielgeräte gingen zu Bruch. Frankfurt tat sich schwer, dem Gegner sein eigenes Spiel aufzuzwingen und entsprechend Druck aufzubauen. Die Towerstars verkauften sich in der Höhle der Löwen ausgezeichnet und verdienten sich bisher ein torloses Remis.

 

Doch in der 18. Spielminute klingelte es zum ersten Mal hinter dem bärenstarken Langmann, als Maginot erfolgreich einnetzte. Und es dauerte nur 55 Sekunden, bevor Maginot seinen Doppelpack schnürte. Das war ein Nackenschlag für Ravensburg, die eigentlich auf Augenhöhe agierten. Davon mussten sie sich erst mal erholen, doch sie erarbeiteten sich kurz danach eine gute Möglichkeit.

 

Mitchell: „Wir haben lange auf das Finale gewartet, haben uns hart vorbereitet und sind froh heute spielen zu können. Die Pause haben wir genutzt vorher zum Fußballspielen, mehr können wir nicht machen. Wir sind langsam ins Spiel gekommen, Jake (Hildebrand) hatte tolle Saves, Maginot mit 2 Kracher. Das Spiel ist sehr ausgeglichen, sehr eng, man hat wenig Zeit und Platz, es ist sehr kämpferisch. Wir geben alles, es ist das Finale.“

 

Special Team der Löwen funktioniert und Frankfurt nimmt 4 Tore Vorsprung mit

 

Im zweiten Drittel hatte N. Latta per Direktabnahme gleich eine große Chance, doch er verzog. Ravensburg legte einen Zahn zu und war erpicht, den schnellen Anschluss herzustellen in dieser rasanten Begegnung. Die Towerstars zogen aus allen Richtungen ab, doch Hildebrand ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Mitchells Solo konnte Breitkreuz am Ende nicht verwerten. Die Scheibe ging an den Pfosten und trudelte dann hinter Langmanns Trikot am Tor vorbei. Die beiden Protagonisten verstanden sich sehr gut auf dem glatten Parkett. Nun hatte Frankfurt wieder das Momentum auf seiner Seite und Wruck wirbelte gehörig in der Ravensburger Zone. Die Intensität nahm zu in diesem Finale, das nun ruppiger wurde.

 

Jetzt waren wieder die Special Teams gefragt auf Seiten der Löwen im Powerplay: Vendanes Schuss wurde eine sichere Beute von Langmann. Die Hausherren kamen sehr schnell in die Aufstellung und Vendane markierte in der 28. Spielminute mit seinem satten Distanzschuss den dritten Frankfurter Treffer des heutigen Abends. Schon das erste Überzahlspiel wurde erfolgreich genutzt.

 

Verbale Auseinandersetzungen waren nun auch an der Tagesordnung. Es fanden sich mit Herr und Mitchell zwei Streithähne, die sich dann in der Kühlbox beruhigen sollten. Einen 2 auf 1 Konter konnten die Gäste nicht ummünzen, denn Hildebrand war der lachende Dritte. Dann gab es eine Strafe gegen die Gastgeber wegen Spielverzögerung, was die Fans gar nicht verstanden und deshalb, ganz nach Frankfurter Tradition Gummi Hühner auf das Eis warfen, die dann erst aufgesammelt wurden, bevor es weiterging. Die brenzlige Unterzahlsituation überstand Frankfurt recht souverän.

 

Dimitriev bediente dann Mitchell, der nur um Haaresbreite vorbeizog. Unmittelbar danach erhöhte in der 34. Spielminute Schwartz auf 4 zu 0. Maginot leistete den Assist und hatte damit schon 3 Scorerpunkte ergattert. War dies bereits die Vorentscheidung in diesem Match? Ravensburg gab sich keinesfalls auf, sondern suchte sein Heil in der Offensive, kam aber an Hildebrand nicht vorbei. Ravensburg nutzte beste Chancen nicht, da hatten die Löwen großes Glück, denn MacDonald schaffte es nicht, den Puck über die Linie zu bugsieren.

 

Letztlich verdoppelte Frankfurt den Vorsprung und Ravensburg haderte mit seinen guten Gelegenheiten.

 

Bettauer: „Wir hatten unsere Chancen, Frankfurt ist die bessere Mannschaft. Wir müssen zusammenbleiben, es ist noch nicht vorbei. Wir kämpfen, haben noch eine Chance im letzten Drittel.“

 

Youngster Vogt erhöht, McNeills Hammer von der blauen Linie und Wenzels Abfälscher gestalten das Match noch deutlicher

 

Im Schlussabschnitt galt es für die Löwen, dran zu bleiben und den Game Plan weiter zu verfolgen, um sich nicht unnötig in die Bredouille zu begeben und die Gäste herankommen zu lassen. Die Towerstars probierten vieles und wollten sofort das Kommando übernehmen, doch die Hausherren warfen sich in die Schüsse und blockten so einiges weg.

 

In der 46. Spielminute wurde es nun noch deutlicher, denn ihr Youngster Vogt traf zum 5 zu 0, als er goldrichtig im Slot stand, um die Scheibe über die Linie zu stupsen. Dieser deutliche Spielstand spiegelte nicht den Spielverlauf wider, denn Ravensburg war lange Zeit ebenbürtig und hätte sich schon längst einen Treffer verdient gehabt. Vielleicht trug das nächste Powerplay dazu bei, doch Hexer Hildebrand war nicht zu überwinden. Ravensburg versucht wirklich alles, doch die Defensive der Löwen hielt dem Ansturm stand.

 

Beim 4 gegen 3 Powerplay zimmerte McNeill den Puck in der 51. Spielminute rechts oben in den Winkel, unhaltbar für Langmann, der einem schon etwas leidtun konnte, denn er hielt was zu halten war. Es war der erste Playoff Treffer des Torschützen. Und es kam noch schlimmer für den Keeper und seinen Mitstreitern, denn in der 54. Spielminute war es Wenzel, der vor dem Tor gekonnt abfälschte.

 

Das Match war längst schon entschieden, jetzt ging es vornehmlich nur noch um den Shutout für Hildebrand und Ergebniskosmetik seitens der Ravensburger. In ihrem nächsten Powerplay hatten sie dazu die Gelegenheit, doch der Löwen Goalie ließ auch keinen Rebound zu. Die letzten 3 Minuten waren nun nur noch Schaulaufen für die Fans und der Versuch, Jake Hildebrand die Null und seinen ersten Shutput in den Playoffs zu schenken. Dieses Sahnehäubchen wurde auch noch realisiert und Frankfurt ging mit 1 zu 0 in der Finalserie in Front. Alle bisherigen Hauptrundenspiele waren schon längst Vergangenheit und Makulatur, jetzt begann eine neue Zeitrechnung im Finale.

 

Preto: „Wir wollten von Anfang an da sein, denen unter die Haut gehen. Wir rechnen nicht mit Ergebnissen, nur der Sieg zählt. Anfang des ersten Drittels waren beide noch etwas vorsichtig. Das Team funktioniert, das ist die Hauptsache. 3 Siege, das ist alles, was zählt.“

 

Playoff Finalrunde Spiel 1 am 16.04.2022

Löwen Frankfurt – Ravensburg Towerstars 7:0 (2:0|2:0|3:0)

 

Tore:

1:0 |18| Maginot (Breitkreuz, Mitchell)

2:0 |18| Maginot (Wruck, Vandane)

3:0 |28| Vendane (Mitchell, Wruck) PP1

4:0 |34| Schwartz (Maginot, Dimitriev)

5:0 |46| Vogt (Schwartz, Sonnenburg)

6:0 |51| McNeill (Sykora, McMillan) PP1

7:0 |54| Wenzel (Sonnenburg, McMillan)

 

Zuschauer:  6.770 (ausverkauft)

 

Haupt-Schiedsrichter:  Bauer / Kannengießer

 

Aufstellung:

 

Frankfurt: Hildebrand; Breitkreuz, Dimitriev, Erk, Faber, Freis, Maginot, McMillan, McNeill, Mieszkowski, Mitchell, Preto, Schwartz, Sonnenburg, Strodel, Sykora, Vandane, Vogt, Wenzel, Wruck.

 

Ravensburg: Langmann; Bettauer, Czarnik, Dietz, Dosch, Dronia, Eichinger, Herr, Hessler, Hlozek, Ketterer, Latta L., Latta N., MacDonald, Mayer, Pfaffengut, Saakyan, Sarault, Sezemsky, Zucker.


 
 



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