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Landshut bezwingt Freiburg mit 2:1 in einem umkämpften Match

 

DEL2 (Landshut/HG) In der Fanatec Arena empfing der EV Landshut den EHC Freiburg zu einem richtungsweisenden Match: Siebter gegen Neunten laut dem aktuell relevanten Punktequotienten. Die Breisgauer setzten sich auf den Pre-Playoff Rängen fest, während beim EVL die Formkurve nach den jüngsten Erfolgserlebnissen ganz klar nach oben zeigte. Die Drei Helme Städter schienen inzwischen die Tabelle von unten her aufzurollen, was auch am Trainerwechsel festzumachen war. Gegen den direkten Konkurrenten aus Freiburg sollte es eine packende Partie werden. Schließlich setzte sich der EV Landshut in einem spannenden Match am Ende verdient mit 2 zu 1 durch. Beide Goalies verdienten sich die Note 1 in dieser physisch intensiven Begegnung.

 

 

landshut jubel rot 2022 elsner reinhard

 

(Foto: Elsner Reinhard)

 


Landshut demonstrierte seine Heimstärke in den letzten Wochen, auch wenn die Partie gegen die favorisierten Frankfurter und gegen Bayreuth verloren gingen. Gegen die Oberfranken nahm man am Freitag erfolgreich Revanche. Die Neuverpflichtung des Coaches Heiko Vogler machte sich von Anfang an bezahlt und führte den Traditionsclub schnell aus dem Tabellenkeller heraus in Regionen, welche die Landshuter aufgrund ihrer Kaderbesetzung fest im Auge hatten und definitiv ihren Ansprüchen genügte. 

 

Freiburg wies zwei Spiele weniger auf als die heutigen Gastgeber. Die Breisgauer wollten ihren Platz unter den besten 10 der Liga weiter festigen und die aufstrebenden Landshuter auf Distanz halten. Mit ihrem Top Scorer McLellan waren sie hochmotiviert für diese schwere Aufgabe.

 

Hohe Physis im Spiel mit Chancenplus für Landshut

 

Heute wollten die Jungs von Headcoach Vogler ihre Heimbilanz weiter aufbessern, die sie in der Liga nur auf Platz 13 wiederfindet; auswärts nimmt der EVL einen beachtlichen Rang 5 aktuell ein. Nun galt es, auch hier wieder eine Balance zu finden und dafür bot sich der heutige Gegner mustergültig an, wollten die Landshuter ihren Kontrahenten auf Tuchfühlung und weiter Anschluss an die Top 6 halten.

 

Den ersten Abschluss verbuchten die Wölfe in der ersten Minute und der EVL setzte im Gegenzug ebenfalls den ersten Akzent. Freiburgs Top Scorer McLellan durchquerte gleich mal die gesamte Eisfläche, bevor er an Pätzold scheiterte. Dann nistete sich der EVL in der Gästezone ein, konnte aber aus der Drangphase kein Kapital schlagen. Harte und faire Checks wurden auch schon gefahren, es ging heute um einiges, dann führte ein unnötiger Stockcheck zur ersten Landshuter Unterzahl. Die Gastgeber standen sehr gut in der Verteidigung und überstanden diese brenzlige Situation recht souverän.

 

Beide Goalies parierten bravourös, Landshut verbuchte bisher ein Chancenplus in den ersten 10 Minuten. Vor dem ersten Powerbreak rettete der EVL Keeper in höchster Not bei einem Alleingang eines Freiburgers. Im 4 gegen 4 ging es dann weiter, als zwei Streithähne in die Kühlbox mussten. Schwarz tankte sich dann elegant durch die Gäste Defensive, fand aber in Goalie Cerveny seinen Meister. Die Wölfe tauchten nun auch öfter vor Pätzold auf, der die nötige Ruhe ausstrahlte.

 

Mertens hatte die Führung auf seinem Schläger, doch der Puck fand nicht sein Ziel. Auf der Gegenseite verfehlte die Scheibe nur knapp das Gehäuse der Hausherren, die sich gegen Ende des ersten Abschnitts mehr gefährlichen Vorstößen gegenübersahen als ihnen lieb war. Landshut verzeichnete dann zwei exzellente Chancen und feuerte aus allen Lagen auf das Gehäuse von Cerveny, der nun richtig warmgeschossen war. Der EVL hatte bisher die besseren Einschussmöglichkeiten. 

Letztlich trennte man sich mit einem Remis in die erste Pause. Es entwickelte sich ein sehr kampfbetontes und abwechslungsreiches Match.

 

Freiburger Führung schnell egalisiert

 

Im zweiten Drittel durften die Hausherren gleich mal im Powerplay ran, eine Disziplin, die bislang noch ausbaufähig war. Es war ein ansehnliches Überzahlspiel des EVL mit guten Gelegenheiten. Dann waren die Gäste wieder komplett und fanden sich dann selbst in numerischer Überlegenheit, die sie recht zügig in Person von Bruckmann zur Führung ummünzten. Die 25. Spielminute war grad angebrochen. Dieser Vorsprung hielt jedoch nicht lange, denn kurze Zeit später in der 26. Spielminute senkte sich ein Gewaltschuss von Holzmann unhaltbar hinter Cerveny ins Netz zum verdienten Ausgleich.

 

Die Begegnung blieb körperbetont und es ging munter hin und her mit vielen guten Vorstößen auf beiden Seiten. Landshut zeigte einen flüssigen strukturierten Spielaufbau, musste jedoch stets auf der Hut sein vor den Gegenstößen der Breisgauer, die sich nun ganz viel Druck seitens der Gastgeber ausgesetzt sahen. Pätzolds Schoner hielt seine Farben dann im Spiel. Es gab kaum Unterbrechungen in diesem rasanten Match. Ein dynamischer Alleingang von Cerny in der letzten Minute des zweiten Abschnitts wurde eine Beute von Pätzold.

 

Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die Kabine und es versprach eine spannende Schlussphase zu werden.

 

Gill wird zum Matchwinner

 

Im Schlussabschnitt mussten die Landshuter erst mal eine höchst knifflige Situation überstehen, denn Schwarz musste wegen eines Bandenchecks für 5 Minuten in die Kühlbox. Das war nun eine Mammutaufgabe für seine Teamkollegen, hier schadlos zu bleiben. Das war nun für die Breisgauer die große Gelegenheit, das Spiel zu ihren Gunsten zu gestalten. Einziger Vorteil für den EVL war die kurze Bande zum Wechseln für viele frische Kräfte.

Die ersten drei Minuten verpufften zur Freude der Gastgeber, die mit Pätzold einen grandiosen Keeper in ihren Reihen hatten. Dank Leidenschaft und eisernem Willen gelang es tatsächlich diesen Kraftakt schadlos zu meistern. Dieses starke Penalty Killing sollte dem EVL Mut machen für die restlichen 15 Minuten.

 

Zunächst rettete Landshuts Keeper wieder gegen Cerny, dann vergab Hult bei seinem Solo, doch der bärenstarke Cerveny ließ sich nicht überwinden und in der 48. Spielminute bewahrte der Pfosten den EVL vor dem erneuten Rückstand. Nach dem Powerbreak agierten die Hausherren in Überzahl. Sie waren sofort in der Formation, doch Cerveny packte seinen Fanghandschuh perfekt heraus. Der Goalie der Wölfe war ein sicherer Rückhalt seiner Farben, doch dann hatte auch er das Glück des Tüchtigen, als ihm der Puck über den Schoner kullerte, doch noch nicht ins Netz.

 

Das holte dann kurz danach in der 50. Spielminute Gill nach, der die Scheibe aus spitzem Winkel ins Gehäuse lupfte.

 

Langsam begann die Crunchtime in der Fanatec Arena. Die Gäste aus dem Breisgau würden sicher bald volles Risiko gehen müssen. Die Wölfe verstärkten deutlich ihren Druck und bündelten ihre letzten Kräfte. Der EV Landshut verlegte sich nun auf Konter, die brandgefährlich ausgespielt wurden. Eine weitere Strafzeit der Gäste spielte ganz klar in ihre Karten 4 Minuten vor dem Ende, um die Uhr runterlaufen zu lassen oder den Deckel drauf zu machen. Dann waren die Hausherren für eine halbe Minute gar mit zwei Mann mehr auf dem Eis.

 

Es reichte noch nicht, Freiburg checkte aggressiv vor, es blieb ihnen nichts anderes übrig, denn die Sekunden verrannen gnadenlos.

Kaum komplett erarbeiteten sich die Gäste 15 Sekunden vor der Sirene das erhoffte Bully vor Pätzold. Alles oder nichts hieß nun die Devise der Breisgauer. Es half nichts mehr, denn der Dreier bleib in Landshut, der sich weiter kontinuierlich nach oben arbeitete.

 

Landshut empfängt am 15.2. die Heilbronner Falken und Freiburg gastiert am gleichen Abend in Kaufbeuren.

 

45. Spieltag 13.02.2022

EV Landshut – EHC Freiburg 2:1 (0:0|1:1|1:0)

 

Tore:

0:1 |25| Bruckmann (Pokorny) PP1

1:1 |26| Holzmann (Forster, Hult)

2:1 |50| Gill (Holzmann, Forster) PP1

 

Haupt-Schiedsrichter:  Flad / Holzer

 

Zuschauer: 1.592

 

Aufstellung:

 

Landshut: Pätzold, Alderson, Bruch, Brückner, Dotzler, Forster M., Gill, Holzmann, Hult, Klein, Kornelli, Kronthaler, Martens, Pfleger, Schwarz, Valenti, Weihager.

 

Freiburg: Cerveny, Billich, Brauner, Bruckmann, Cerny, Danner, Feist, Finlay, Kaisler, Kiefersauer, Kurz, Linsenmaier, Makutsky, McLellan, Pageau, Pokorny, Trinkberger, Wittfoth.

 


 
 



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