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Pressegespräch vom 13.12.2021 beim EV Landshut: Vorstellung von Heiko Vogler als neuer Headcoach

 

DEL2 (Landshut/HG) Eishockey-online.com war zu Gast beim Pressegespräch am 13.12.2021 in der Fanatec Arena. Gesprächspartner waren neben Heiko Vogler als neuer Cheftrainer auch EVL-Spielbetrieb-GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke und der sportliche Leiter, Axel Kammerer.

Es gab einen informativen und spannenden Austausch zu vielen Fragen rund um den neuen Headcoach beim EV Landshut, Heiko Vogler.

 

 

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(Fotoquelle: EV Landshut/Christian Fölsner) Heiko Vogler als neuer Headcoach beim EVL

 


Wie kam es letztlich zum Trainerwechsel? Was war ausschlaggebend für die Zusage seitens der Organisation des EV Landshut?

 

Hantschke: „Unser Wunsch war es, jemanden zu finden, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und auch deutsch spricht. Dies hatte sich anfangs bei den Kandidaten nicht herauskristallisiert. Heiko passt zu uns, weil er das Herz und den Spirit mitbringt, was nötig ist für diesen Job. Er strahlt auch die Energie aus dank seinem jungen Alter. Heiko hat unserem Anforderungsprofil exakt entsprochen.“

 

Kammerer: „Wir kennen uns schon länger, er war immer schon ein harter Gegner, v.a. die Art und Weise, wie er spielen ließ, hat mir imponiert. Seine Arbeitsweise hat dann den Ausschlag gegeben. Er kann die Spieler begeistern, er ist ein ‚Menschenfänger‘ und weist auch die fachliche Qualifikation auf. Er hat sich sehr gut weiterentwickelt und er ist gut ausgebildet auch dank seiner Zeit in Augsburg, wo er auch den Nachwuchs geleitet hat. Er war auch in der Profiabteilung, hat viele Besprechungen begleitet, hat klare Ideen und Vorstellungen und das allerwichtigste ist, dass er diese auch umsetzt. Wir bedanken uns auch sehr beim AEV, dass sie ihm keine Steine in den Weg gelegt haben für diese neue Herausforderung.“

 

Vogler: „Es ist nicht so einfach als deutscher Trainer in diesem Business, wo eher die ältere Generation solche Positionen bekommt. Meine zwei Jahre in Augsburg waren sehr wertvoll, von Tuomie, Stewart und Pederson habe ich sehr viel gelernt. Arbeit schlägt Talent, das ist meine Devise, man darf nicht alles schönreden. Wir müssen der Realität gemeinsam ins Auge blicken, d.h. jeder einzelne muss seine Hausaufgaben machen, jeder muss seinen Auftrag erfüllen, dann bin ich überzeugt, dass der EVL wieder in die Spur zurückkehrt. Alderson fällt leider ca. 8 Wochen aus, das ist ein Schlag ins Gesicht, aber Rückschläge muss man hinnehmen, d.h. nun müssen alle anderen noch mehr zusammenrücken. Der deutsche Markt gibt derzeit nicht viel her an neuen Spielern; es muss auch jemand sein, der uns hilft, der unsere Mitspieler besser macht.“

 

Wie werden Sie als moderner Trainer ihre Vorbildfunktion ausüben? Was erwarten Sie von Ihren Spielern ganz konkret?

Vogler: „Auf Augenhöhe begegnen und respektvoll miteinander umgehen, das ist wichtig. Alles was man tut mit 100 % tun und auch mit Leidenschaft. Dann kann ich mich über etwas freuen am Ende. Ich lebe dies vor, das ist mein eigener Anspruch. Ich möchte selbst auch erfolgreich sein. Man muss hart arbeiten, um Erfolg zu haben, das ist mein Wunsch, mein Credo und das fordere ich auch von den Spielern.“

 

Erleben wir einen neuen EVL?

Vogler: „Wir wollen attraktives Eishockey spielen. Primär müssen wir die Fehlerquote minimieren, wir müssen die Ursachen analysieren. Jeder kriegt seine spezielle Aufgabe, jeder muss seine Rolle akzeptieren, wir werden kein Freestyle spielen. Wenn dies der Fall ist, dann kommen wir auch schnell wieder auf die Siegerstraße.“

 

Werden die Ihnen bereits bekannten Akteure wie Holzmann und Gill eine Sonderrolle bekommen?

Vogler: „Ich werde jeden gleichbehandeln. Eine Sonderrolle gibt es nicht, wir sind ein Team. Mit Benedikt Brückner habe ich schon in Heilbronn gespielt, mit Martens eine Meisterschaft gewonnen, damals auch gegen Axel. Mit Heilbronn sind wir seinerzeit in die DEL2 aufgestiegen.“

 

Morgen kommt zum Auftakt gleich der Tabellenführer Frankfurt, ausgerechnet jetzt, oder doch grad zur rechten Zeit? Wie beurteilen Sie dies? Wie werden Sie die Spieler für Ihren ersten Auftritt morgen gegen den scheinbar übermächtigen Gegner einstellen?

Vogler: „Eine Tabelle lügt ja nicht. Frankfurt ist ein top Team, das ist unbenommen seit Jahren. Man soll Respekt, aber keine Angst haben. Wir können befreit aufspielen, das sage ich meinen Jungs auch. Alles was vorher war ist nun Vergangenheit. Wir müssen im hier und jetzt arbeiten, als Team auflaufen, füreinander kämpfen und fighten und schauen, dass wir dann ein erstes Erfolgserlebnis mit 3 Punkten feiern.“

 

Werden wir morgen schon die Handschrift von Heiko Vogler erkennen, was kann man im Training machen?

Vogler: „Der Spielplan ist sehr eng. Heute werde ich im Training die ersten Stellschrauben setzen, vor allem auf die Defensive achten, wo wir kompakter stehen müssen. Darauf lege ich den Fokus. In der Offensive gewinnst du ein Spiel, in der Defensive gewinnst du eine Meisterschaft. Letztlich müssen wir schauen, am Ende ein Tor mehr als der Gegner zu erzielen.

 

Wo wird Ihr Hauptaugenmerk liegen?

Vogler: „An was fehlt es? Ich möchte noch gar nicht urteilen, das steht mir jetzt noch gar nicht zu. Struktur ist mein Credo: hier fehlt es hie und da noch, das war beim letzten Spiel zu erkennen. Ich vergleiche dies immer mit einem Bauplan, durch den die Gefahr nicht so groß ist, dass ein Haus einstürzt. Letztlich muss sich dies jedoch über alle drei Zonen auf der Eisffläche erstrecken.“

 

Welchen Zeitraum geben Sie sich für den Bauplan?

Vogler: „Eine Eishockeysaison ist ein Marathon und mal ganz ehrlich: ich hatte bereits eine ähnliche Situation mit Sonthofen, als wir 10 Spiele am Stück verloren, dann aber am Ende im Halbfinale standen gegen Axel. Lieber habe ich das jetzt als am Ende der Saison. Es ist besser, am Ende der Spielzeit den Erfolg einzufahren. Zeitlicher Horizont: wir werden alles, wirklich alles dafür zu tun, um so schnell wie nur möglich zurück in die Erfolgsspur zu kommen.“

 

Der EVL spielt derzeit ohne Fans; ist das gut oder schlecht?

 

Vogler: „Ich liebe es mit Fans zu spielen, wir brauchen das natürlich, das hilft uns sehr. Wie das die Spieler finden, das weiß ich nicht. Ich sehe die Spieler heute zum ersten Mal. Für mich persönlich bedeutet das: die Fans sind derzeit frustriert, aber es hilft nicht, nun noch weiter draufzuschlagen. Ich habe heute schon die erste Stellschraube, an der ich ansetzen werde.“

 

Kammerer: „Ich war auch beim Spiel in Weißwasser: es ist trostlos, in so einem leeren Stadion zu spielen ohne Atmosphäre, das ist schlimm und furchtbar. Wir würden sehr, sehr gerne vor Publikum spielen. Es liegt aber auch uns, dies zu drehen. Ich habe Zeiten erlebt, wo die Stimmung grandios war. Wir müssen mit einer attraktiven Spielweise die Begeisterung wieder entfachen. Das kann auch sehr schnell wieder passieren, aber es braucht auch Zeit, weil wir im Kader extrem angeschlagen sind mit den Ausfällen von Holzmann und Schwarz. Nun kommt auch noch Alderson dazu. Auch die Kooperation mit Straubing ist derzeit schwierig, die Zeit ist halt momentan extrem schwer.“

 

Welche Strukturen müssen überdacht werden, auch in der Kabine?

Vogler:Ich hatte schon eine Nachtschicht, ich bin gestern früher angereist aus Krefeld. Allein die Vorstellung eines Raums nur mit grauem Beton ist trist. Wenn ich da Farbe reinbringe, das bringt dann wieder Freude, vielleicht sogar ein Bild hinhängen, das den EVL wieder spiegelt. Es gibt Motivationssprüche, aber man muss das Rad nicht neu erfinden. Ein paar Veränderungen sind schon vollzogen, das ist schon mal ein erster Schritt. Bilder, Sprüche, Erinnerungen aufleben lassen, das sind wesentliche Aspekte. Wichtig ist, die richtige Arbeitseinstellung und Disziplin an den Tag zu legen.“

 

Angesichts der momentanen Verunsicherung und längeren Durststrecke: haben Sie schon mal über einen zusätzlichen Mentalcoach nachgedacht?

Vogler: „Ja, Augsburg hat mit Ulf Wallisch einen sehr guten Mentaltrainer, mit ihm habe ich mich schon ausgetauscht. Die Augsburger waren ja auch mal in einem Tief, das ist im Sport legitim. Ich habe mir Dinge rausgesaugt, wie und wo ich ansetzen kann und was ich nutzen kann. Alles spielt sich im Kopf ab, es ist eine mentale Sache. Wir müssen ehrlich zu uns sein, wir werden das alles heute Abend gemeinsam besprechen, wenn ich die Spieler zum ersten Mal treffe.“

 

Es gibt in diesem Zusammenhang auch das berühmte Versprechen von Jürgen Klopp in der BVB-Kabine.

Vogler: „Ich habe auch meinen Ansatz, den ich heute Abend mit den Spielern durchgehen werde: ich spreche hier gerne über die 6 Stäbe, denn es sind auch 6 Spieler auf dem Eis.  Darin liegt eine gewisse Symbolik: wenn alle 6 Spieler eng auf dem Eis stehen und füreinander als auch miteinander kämpfen, dann kann dich keiner brechen.“

 

Wie ist die Wahrnehmung aktuell beim EVL, was das ‚füreinander einstehen‘ angeht?

Vogler: „Doch, wir haben die letzten beiden Spiele beobachtet, die haben es schon gezeigt: Gegen Weißwasser haben wir unglücklich in der Overtime verloren, gegen Ravensburg am Freitagabend war gut, vor allem wenn man deren Match gegen Selb vergleicht, was eindeutig ausging. Man muss sich das Glück wieder erarbeiten, positiv vorausschauend denken, dann kommt alles zurück.“

 

Welchen Kader haben Sie morgen gegen Frankfurt am Start?

 

Vogler: „Wir hoffen, mit kompletten drei Reihen zu agieren, das ist mein Wunsch, dann sind wir glücklich.“

 

Kammerer: „Derzeit haben wir noch zwei wichtige verletzte Spieler mit Schwarz und Holzmann. Bei Schwarz müssen wir noch die ärztliche Abschlussuntersuchung abwarten und Holzmann kehrt heute zum Training auf das Eis zurück. Wir halten auch die Augen offen auf dem Markt, aber ein deutscher Spieler muss uns auch weiterhelfen. Momentan ist kein adäquater deutscher Spieler auf dem Markt. Die Idee gibt es schon länger, einen zu holen, aber es gibt kein Zeitfenster. Den internationalen Markt werden wir sofort betrachten, wenn sich das bestätigt mit Alderson. Bisher waren wir stets angeschlagen und haben arg dezimiert gegen Teams gespielt, die in der Regel mit voller Kapelle angetreten sind. Die Kooperation mit dem DEL Club Straubing ist momentan auch schwierig, denn die hatten auch Quarantäneprobleme und sie brauchen selbst drei junge Spieler für ihr Lineup.

Wir müssen schrittweise vorgehen und Heiko muss erst mal die Spieler richtig kennenlernen.“

 

Hantschke: „Es ist kein Geheimnis, es sind noch 2 Lizenzen offen, das macht man eh vor dem Hintergrund der Deadline. Wir müssen uns zusammensetzen und die sportliche Leitung wird letztlich entscheiden. Wir hoffen dann zumindest relativ kurzfristig besser aufgestellt zu sein über Weihnachten und Neujahr.“

 

 


 
 



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Weitere interessante Links:

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www.eishockey-deutschland.info - Informationen über alle Weltmeisterschaften und olympischen Spiele seit 1910.


 

 

 

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