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Landshut verliert nach Penalty Schießen mit 4:5 gegen Heilbronn

 

DEL2 (Landshut/HG) In der neuen Fanatec Arena empfing der dortige EV Landshut die Heilbronner Falken zum Duell. Die Klatsche gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn Freiburg zuhause schmerzte noch sehr. Nachdem eine Wiedergutmachung gegen Bayreuth wegen Spielverlegung nicht möglich war, sollte heute gegen die Falken ein Sieg her, die ihrerseits die Augen auf die Festigung der Top sechs gerichtet hatten.

 

Schließlich unterlagen tapfer kämpfende Landshuter gegen die Heilbronner Falken am Ende unglücklich mit 4 zu 5 nach Penaltyschießen. Im Mittelabschnitt drehten die Falken die Partie komplett, bevor Landshut in regulärer Spielzeit dank starkem Finish noch zum Ausgleich kam.

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(Fotoquelle Stadt Landshut, Christine Vincon)

 


Landshut versprach sich nach den zuletzt 3 Heimpleiten endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis. Nachdem man nun schon länger im Tabellenkeller feststeckte, wollten die Dreihelme Städter schleunigst 3 eminent wichtige Punkte einfahren. Aufgrund der aktuellen Corona Situation im Team konnte man in den Wochen zuvor auch nur mit einer Rumpftruppe auflaufen. Zumindest Marco Pfleger kehrte ins Team zurück, während Schwarz und Holzmann weiterhin fehlten und auch Hult nicht in der Aufstellung auftauchte.

 

Heilbronn kassierte etwas überraschend gegen Selb, den Träger der roten Laterne, eine nicht eingeplante Niederlage und sicherte sich gegen den Tabellenführer Bad Nauheim zumindest einen Zähler nach Verlängerung. Mit Jeremy Williams führten die Falken den ehemaligen Top Scorer des DEL Clubs Straubing im Line Up, der mit seiner reichhaltigen Erfahrung ihr Schlüsselspieler war. Die Expertise vom früheren Iserlohner Lautenschlager war auch nicht zu unterschätzen.

 

Landshut zeigt sich stark verbessert und schlägt zweimal zu

 

Headcoach Kammerer hoffte heute auf den ‚jetzt erst recht‘ Anspruch seiner zuletzt arg gebeutelten Jungs und hoffte auf einen Neustart. Zu Beginn setzten die Hausherren gleich mal einen Anfangsakzent, doch die Falken erarbeiteten sich den ersten gefährlichen Abschluss nach 40 Sekunden. Heilbronn war die ersten Minuten optisch tonangebend und ließ die Landshuter nicht recht zur Entfaltung kommen.  Gill verbuchte danach eine gute Chance, scheiterte aber mit seinem Schuss am Gäste Keeper.

 

Nach gut 5 Minuten agierte Heilbronn im Powerplay, was aber nur knapp 60 Sekunden währte, denn zu viel Akteure auf dem Eis resultierte in einer unnötigen Bankstrafe, welche ihr Top Stürmer Williams in der Kühlbox verbrachte. Kaum komplett, hätten die Gastgeber einen Konter geschickter ausspielen müssen. Der EVL war noch auf der Suche nach dem roten Faden in seinem Spiel, zu zerfahren blieben die bisherigen Aktionen. Heilbronn präsentierte sich die erste Hälfte des ersten Abschnitts als strukturierter und kompakter.

 

Nach dem Powerbreak nistete sich der EVL kurzzeitig in der Gästezone ein und schon klingelte es in der 10. Spielminute, als Brückner einen Distanzschuss zur Führung verwertete unter gütiger Mithilfe des Heilbronner Goalies, dem die Scheibe durch die Hosenträger rutschte.

 

Dieses Erfolgserlebnis verlieh den Hausherren Flügel und sie waren nun präsenter auf dem Eis, was sie auch im nächsten Powerplay demonstrierten und dabei gute Gelegenheiten produzierten. Nichtsdestotrotz mussten sie bei numerischer Überlegenheit stets auf der Hut vor Shorthandern sein, zu viele schlechte Erfahrungen sammelten sie in den letzten Partien. Jedenfalls sah dieses Überzahlspiel schon recht gut aus und machte Mut. Weihager scheiterte dann bei einer 2 auf 1 Konstellation mit seinem Schuss.

 

Die Falken übten gegen Ende des ersten Abschnitts noch mal mächtig Druck auf Pätzold aus, blieben jedoch erfolglos, auch weil der EVL Keeper keine Rebounds zuließ. In der 19. Spielminute erhöhten die Hausherren nach einem Konter durch Mühlbauer sogar auf 2 zu 0. Auch bei diesem Gegentreffer machte Mnich im Tor der Gäste eine unglückliche Figur.

 

Letztlich verabschiedete man sich in einer gutklassigen Begegnung mit einem zwei Tore Vorsprung zugunsten des EV Landshut, der ein starkes erstes Drittel absolvierte und aus seinen wenigen Chancen was Gutes zauberte. Die heimischen Fans dankten es ihren Protagonisten lautstark.

 

Heilbronn schockt den EVL mit drei Treffern

 

Im zweiten Drittel hatte der EVL sofort wieder zwei dicke Chancen auf dem Schläger, nur das Feintuning fehlte noch. Die Checks wurden ordentlich zu Ende gefahren. Es ging nun munter rauf und runter mit Gelegenheiten hüben wie drüben. Nach einem 2 auf 1 Konter konnte der Landshuter Stürmer gerade noch unfair gestoppt werden, was das dritte Powerplay nach sich zog, welches die Gastgeber anfangs gut aufzogen und auch brandgefährlich wirkten. Goalie Mnich konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen.

 

Der EV Landshut schaffte es mittlerweile sehr gut, sich aus der Umklammerung der Falken immer wieder strukturiert zu befreien und selbst ansprechende Gegenangriffe einzuleiten. Die Partie wurde nun zusehends ruppiger, es stand heute viel auf dem Spiel. Die Gastgeber erspielten sich ein Chancenplus im Mittelabschnitt und deckten den Falken Keeper ordentlich mit Distanzschüssen ein.

 

Auf der anderen Seite strahlte Pätzold bei den nun selteneren Heilbronner Vorstößen die nötige Ruhe aus. In der 32. Spielminute wurde der bis dato bärenstarke Pätzold durch seinen Backup Pertuch nur kurzfristig ersetzt, weil Dimitri sich einen Moment lang auf der eigenen Bank aufhielt und dies laut den Statuten zu einem Wechsel führt. Die Fans waren wohl ob dieser Aktion etwas irritiert, konnten aber gleich wieder durchatmen, als ihre etatmäßige Nummer 1 zurückkehrte.

 

Den Anschlusstreffer der Falken konnte Pätzold jedoch nicht verhindern, als in der 24. Spielminute Preto einnetzte. Dies stellte den Spielverlauf etwas auf den Kopf, denn Landshut war bisher tonangebend. Nach dem Schock konnten die Hausherren einen Alleingang nicht nutzen und dann rettete das Gestänge für die Gäste. Es war nun ein verrücktes Match, denn nach diesen hochkarätigen Gelegenheiten, welche der EVL liegenließ, glich Heilbronn in der 27. Spielminute tatsächlich aus. Torschütze war Kirsch, der von Preto assistiert wurde. 

 

Bevor der Ausgleich Tatsache wurde, prüften die Schiedsrichter noch nachträglich, ob eventuell der vorherige Pfostenknaller doch ins Tor ging; dies war schnell geklärt und Kirsch durfte sich nun ganz offiziell freuen. Im Falle eines Landshuter Treffers hätte natürlich der Ausgleich nicht gegolten.

 

Und es kam noch schlimmer für die Hausherren, die in der 39. Spielminute erstmalig in Rückstand gerieten, als Blackwater seinen Schuss veredelte. Die Gastgeber mussten sich trotz einer couragierten Leistung im zweiten Drittel nur vorwerfen lassen, mit ihren zahlreichen Top Chancen mehr als fahrlässig umzugehen. Andererseits verwertete Heilbronn dieses Mal seine überschaubaren Gelegenheiten eiskalt.

 

Spannender Schlussakkord mit spätem Happy End für Heilbronn

 

Im Schlussabschnitt mussten die Hausherren wieder zu ihrer sehenswerten Performance zurückfinden und zügig das Remis herstellen, um nicht mit leeren Händen dazustehen. Hier hatte Heilbronn was dagegen, die sich gut durch die Landshuter Zone kombinierten. Dann kullerte der Puck vor Pätzold am Tor vorbei, ohne einen Abnehmer zu finden. Pätzold war weiterhin der Turm in der Schlacht und bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand.

 

Wie würde Kammerers Mannschaft die Wende im Mitteldrittel verarbeiten? Nun galt es dranzubleiben, was aber beinahe schief ging, denn die Falken verbuchten nun auch ihren Pfostentreffer. Das war Glück für den EVL, der eine Reaktion zeigen musste, denn es blieben nur noch 12 Minuten auf der Uhr, die gnadenlos herunterlief.

 

Zu allem Ungemach verwandelten die Heilbronner in der 50. Spielminute einen Konter durch Blackwater zum 2 zu 4. Jetzt schien es eine Mission impossible für Landshut zu werden, aber im darauffolgenden Powerplay wäre nun die Gelegenheit zur wichtigen Antwort und dies nutzten die Hausherren auch aus. Pfleger fasste sich ein Herz und setzte die Scheibe unhaltbar in die Maschen. Das war das Fanal für die Schlussoffensive, es war noch genügend Eishockey zu spielen am heutigen Abend.

 

Die Hausherren agierten nun wieder zielstrebiger und übten viel Druck auf Goalie Mnich aus, der jedoch davon unbeeindruckt blieb. Auf der Gegenseite musste Pätzold sein ganzes Können aufbieten, um nicht nochmals bezwungen zu werden. Die Gastgeber vergaben auch zum Ende hin beste Gelegenheiten und 2 Minuten vor Schluss nahm Kammerer die Auszeit.

 

Ohne eigenem Goalie schafften die Landshuter das Unmögliche und glichen die Partie wieder aus zum 4 zu 4: Vielumjubelter Torschütze war in der 59. Spielminute erneut der erfahrene Pfleger. In den letzten Sekunden einer brisanten Begegnung ging es heiß her und Pätzold musste noch mal eingreifen, bevor die Overtime begann. Immerhin war nach einem späten Kraftakt schon mal ein wertvoller Punkt gesichert, Balsam für die Landshuter Eishockey Seele. Die Gastgeber hätten jedoch insgesamt bei besserer Chancenverwertung mehr verdient gehabt am heutigen Abend.

 

Im interessanten 3 gegen 3 Modus war für Spannung gesorgt, hatten doch gerade die Techniker ihren Spaß. Dieses bewährte Format versprach viel Unruhe und Dramatik. Beide Teams hätten hier schon für die Entscheidung sorgen können, was dann im ultimativen Shutout stattfinden sollte. Für die Fans gab es das volle Programm, insbesondere weil es wohl die letzte Begegnung vor Publikum war.

 

Da kein Landshuter Schütze erfolgreich war und nur Kirsch für dessen Farben traf, ging der Zusatzpunkt nach Heilbronn.

Letztlich machte sich der EVL das Leben oft selbst schwer, nahm aber immerhin einen eminent wichtigen Zähler mit und konnte auf der heute gezeigten Leistung aufbauen.

Landshut reist am 5.12. zu den Kassel Huskies und Heilbronn empfängt Kaufbeuren.

 

19. Spieltag 03.12.2021

EV Landshut – Heilbronner Falken 4:5 n.P. (2:0|0:3|2:1|0:0|0:1)

 

Tore:

1:0 |10| Brückner (Mühlbauer, Kronthaler)

2:0 |19| Mühlbauer (Pfleger, Weihager)

2:1 |24| Preto (Kirsch, Lambacher)

2:2 |27| Kirsch (Preto, Della Rovere)

2:3 |39| Blackwater (Lautenschlager)

2:4 |50| Blackwater (Lautenschlager)

3:4 |52| Pfleger (Weihager, Alderson) PP1

4:4 |59| Pfleger (Weihager, Forster)

4:5 |65| Kirsch PEN

 

Zuschauer: 780  

 

Schiedsrichter:  Gossmann / Haupt

 

Aufstellung:

 

Landshut: Pätzold, Alderson, Bassler, Bruch, Brückner, Dersch, Dotzler, Elsberger, Forster M., Gill, Kronthaler, Martens, Mühlbauer, Pfleger, Serikow, Weihager.

 

Heilbronn: Mnich; Blackwater, Della Rovere, Dunham, Fabricius, Fern, Heim, Kirsch, Lambacher, Lautenschlager, Mapes, Maschmeyer, Morrison, Obu, Preto, Thiel, Volkmann, Williams.

 


 
 



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