DEL2 9. Spieltag - Niederlage für Frankfurt, (fast) keine Punkte für bayerische Teams

 

DEL2 (CD) Am 9. Spieltag der DEL2 Saison 2021/2022 gab es für die bayerischen Eishockeyclubs keinen Grund zum jubeln, lediglich Kaufbeuren konnte einen Zähler gewinnen, auch der Ligaprimus Frankfurt musste sich zu Hause den Roten Teufel aus Bad Nauheim geschlagen geben. Dresden, Heilbronn und Weißwasser konnten deutliche Erfolge einfahren.

 

 

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(Foto: Mario Wiedel)

 


Rote Teufel gewinnen Derby in Frankfurt mit einer starken Teamleistung

 

Welch ein wunderbarer Tag für den EC Bad Nauheim und seine vielen Anhänger: Kapitän Marc El-Sayed feiert nach exakt 300 Tagen Pause sein Comeback, und das ausgerechnet zum Hessen-Derby in Frankfurt. Die Roten Teufel, begleitet und angefeuert von rund 600 Fans, behalten nach großartigem Kampf verdient mit 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) die Oberhand. Damit feiert das Team von Trainer Harry Lange im vierten Auswärtsspiel der Saison den vierten Sieg. Die Löwen hingegen, die zuvor alle Begegnungen vor heimischer Kulisse souverän gewonnen hatten, kassieren die erste Heimniederlage.

 

„Das war ein unglaubliches Spiel meiner Mannschaft. Es war eine tolle Leistung“, lobte Lange. Dass ausgerechnet Taylor Vause den entscheidenden Treffer markierte, passte ins Bild. Der Vorlagen-König traf in Unterzahl in der 46. Minute zum entscheidenden 3:2 für die Rot-Weißen, die in der Endphase einer dramatischen Partie auch das nötige Quäntchen Glück hatten.

 

Der Spielfilm: Von der ersten Sekunde wurde klar, dass keiner in diesem brisanten Duell etwas zu verschenken hatte. Hessen-Derby, Tabellenplatz 1 gegen 3, ein echtes Spitzenspiel. Und genau so ging es auch los. Es waren keine 60 Sekunden gespielt, da hatte Jordan Hickmott die erste Möglichkeit für die Roten Teufel, doch die Löwen-Fans jubelten praktisch im Gegenzug. Nach 94 Sekunden schloss Verteidiger Max Faber für die Löwen aus der Distanz ab und traf perfekt in den Winkel.

 

Doch der EC Bad Nauheim, der erneut auf den angeschlagenen Christoph Körner verzichten musste, ließ sich von dem frühen Rückstand nicht beeindrucken und spielte durchaus beherzt nach vorne. Nach sieben Minuten durfte der prall gefüllte Gästeblock dann auch jubeln, als Jordan Hickmott einen Abpraller schnappte und clever über die Linie bugsierte. Im weiteren Verlauf wurde schnell klar, warum hier zwei Top-Teams aufeinander trafen. Das Tempo war hoch, es ging hin und her. Gegen Ende des ersten Abschnitts stand Felix Bick im Mittelpunkt, der zahlreiche Schüsse der stürmischen Frankfurter abwehrte.

 

Gleich zu Wiederbeginn des zweiten Abschnitts war abzusehen, dass die Partie nicht an Geschwindigkeit verlieren sollte. Frankfurt drängte, Bad Nauheim lauerte auf Konter. 23 Minuten waren gespielt, als Goldhelm Taylor Vause zu einem Solo ansetzte und abschloss. Der Schuss saß zwar nicht, aber Frankfurt Goalie Hildbrand konnte nur abtropfen lassen, so dass Fabian Herrmann die 2:1-Führung für die Roten Teufel erzwingen konnte.


Der Tabellenführer aus Frankfurt bestimmte fortan optisch das Spielgeschehen, aber der EC setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. Dennoch war der Dauerdruck der Frankfurter in der 29. Minute erfolgreich, als Pierre Preto mit einem trockenen Abschluss aus halblinker Position den Ausgleich besorgte.

 

Dann ging es zur Sache. Innerhalb von wenigen Minuten hatten Taylor Vause und Tristan Keck beste Möglichkeiten, beide scheiterten jedoch an Jake Hildebrand im Kasten der Löwen. Das nervenaufreibende Spiel ließ auch die Spieler nicht kalt, denn Marius Erk und Philipp Wachter lieferten sich in der 36. Minute einen Faustkampf. Beide mussten jeweils für sieben Minuten in die Kühlbox.

 

Das letzte Drittel, welch ein Krimi!  Es begann eigentlich optimal für die Hausherren. Huba Sekesi kassierte eine kleine Strafe. Frankfurt, das die beste Powerplay-Bilanz der Liga hat, formierte sich. Trainer Bo Subr schickte seine Top-Reihe auf das Eis, aber die ECN-Cracks warfen sich leidenschaftlich in die Schüsse, Felix Bick glänzte mit tollen Reflexen. Und dann kam sie, die alles entscheidende Szene:

 

Die Roten Teufel konnten sich aus dem Würgegriff der Frankfurter befreien. Taylor Vause startete durch, steuerte auf Hildebrand zu und traf diesmal cool zu 3:2 aus der Sicht des EC Bad Nauheim. Der erste Saisontreffer für den Spielmacher, die Fans flippten aus. Frankfurt warf danach alles nach vorne. Kevin Maginot traf die Latte. In Unterzahl tauchte Carson McMillan alleine vor Felix Bick auf, aber der Keeper spielte eine überragende Partie, hielt Puck und drei Punkte fest.


Tore: 1:0 (01:34) Faber (Wruck, Schwartz), 1:1 (06:04) Hickmott (Reiter, Tomas Schmidt), 1:2 (22:19) Herrmann (Vause, Mick Köhler), 2:2 (28:20) Preto (Wruck, Faber), 2:3 (45:27) Vause (Stephan, Keck – 4:5).


Zuschauer: 6002.

 

(Bericht von EC Bad Nauheim)

 


 

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(Foto: Natascha Eymold)

 

 

Die Partien im Überblick:

 

Tölzer Löwen – Eispiraten Crimmitschau 2:4 (1:1, 0:3, 1:0)

Die Eispiraten Crimmitschau haben in die Erfolgsspur zurückgefunden. Das Team von Marian Bazany bezwang die Tölzer Löwen auf fremden Eis mit 4:2, durch Tore von Mathieu Lemay (9.), Luca Gläser (22.), Filip Reisnecker (27.) und Vincent Schlenker (33.). Auf Seiten der Löwen trafen Ian Brady (15.) und Thomas Merl (19.). Dank eines souveränen und kaltschnäuzigen Auftritts, halten die Westsachsen somit den zweiten Platz und können am Sonntag mit einem positiven Gefühl in ihr Spitzenspiel gegen Ligaprimus Frankfurt gehen.

 

 

EHC Freiburg – Heilbronner Falken 3:7 (1:1, 2:5, 0:1)

Waren die Heilbronner Falken an diesem Freitagabend in der „Echte Helden Arena“ tatsächlich „mehr als doppelt so gut“ wie der EHC, wie es der Endstand nahelegen mag? In Anbetracht der Tatsache, dass Freiburg zwischenzeitlich mit 3:1 in Führung lag, mag dieser Gedanke absurd erscheinen. Letztlich wurden die Falken jedoch für ihre starken Spielphasen und punktuell gezielten Angriffe belohnt. Knackpunkt des Spiels war ein Powerplay der Gäste, das in der 30. Minute begann und den ersten von gleich fünf Heilbronner Treffern im zweiten Drittel hervorbrachte, die aus der 3:1-Führung des EHC innerhalb von nur knapp sechs Minuten ein 3:6 machten.
 
Der EHC sah sich somit einem kaltschnäuzigen Gegner gegenüber, der u.a. durch einen Doppelschlag des Langzeit-Falken Justin Kirsch einen verdienten Erfolg im ersten von vier badisch-schwäbischen Duellen dieser Spielzeit einfuhr.

 

 

Dresdner Eislöwen – Selber Wölfe 6:2 (1:1, 3:0, 2:1)

Die Dresdner Eislöwen bleiben zu Hause ein Punktegarant in der DEL2. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Selb haben die Blau-Weißen am Freitagabend einen 6:2-Sieg eingefahren.

 

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wenn es heute etwas auszusetzen gibt, dann mal wieder unsere Chancenverwertung. Wir haben aber auf uns vertraut, dass wir unsere Chancen noch nutzen werden. Ich muss der Mannschaftein Kompliment machen. Wir haben über 60 Minuten druckvoll gespielt und hinten sehr wenig zugelassen.

 

 

Ravensburg Towerstars – EV Landshut 4:3 (3:1, 0:1, 1:1)

Landshut verschlief das erste Drittel, war vielleicht schon in Gedanken an das erste Heimspiel im neuen Stadion? Es stand nach zwanzig Minuten 3:1 für Ravensburg durch Tore von Fabian Dietz (8.), Charlie Sarault (10.) und Alexander Dosch (12.) und auf Seiten der Landshuter Yannik Valenti (20.). Jedoch zeigten die bayerischen Protagonisten eine starke Partie und konnten durch Julian Kornelli (28.) und Marco Pfleger (58.) die Partie ausgleichen. Kurz vor dem Ende setzte Wojciech Stachowiak (59.) den letzten Nadelstich zum 4:3 Erfolg für Ravensburg.

 

 

Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers 6:0 (1:0, 0:0, 5:0)

Nach dem sensationellen Erfolg über Frankfurt musste Bayreuth in Weiswasser einbe 0:6 Schlappe hinnehmen, dabei war die Begegnung über 40. Minuten spannend, erst im Schlussabschnitt wurden die Tigers durch Tore von Richard Mueller (42.), Arttu Rämö (49.), Clarke Breitkreuz (50.), Paul Reiner (57.) und Jens Baxmann (59.) überrollt.

 

Wir sind gut reingekommen und hatten in den ersten 5 –10 Minuten klare Chancen, die wir eigentlich machen müssen. Dann ist der Spielverlauf vielleicht ein anderer. Insgesamt waren wir heute ein bisschen, wie unser Bus –immer etwas spät. In der Defensivzone haben wir zu passiv und zu abwartend gespielt. So kann man auswärts nicht gewinnen und so geht der Sieg für Weißwasser, auch in dieser Höhe, in Ordnung“, analysierte Coach Petri Kujala die vorher abgelaufenen 60 Minuten kurz nach Beendigung dieser.

 

 

Kassel Huskies – ESV Kaufbeuren 4:3 (2:1, 0:2, 1:0, 1:0) n.V.

Zwei Minuten sind in der Verlängerung gespielt. Troy Rutkowski zieht über die rechte Seite vor das Tor und gibt nach innen. Dort steht Corey Trivino und drückt die Scheibe zum 4:3-Siegtreffer der Kassel Huskies über die Line. Die mit 2.447 Zuschauern gefüllte Kasseler Eissporthalle explodiert förmlich. Endlich gewinnen die Schlittenhunde das erste Spiel in ihrem „neuen“ Zuhause und beenden damit die Siegesserie der Kaufbeurer.

 

Die Torschützen: Jamie McQueen (2.), Tim Lucca Krüger (13.), Markus Lillich (17.), Tyler Spurgeon (36.) und Jan Pavlu (39.), Corey Trivino (55.),Trivino (62.)

 

 


 


 

Aktuelle Tabelle:

 

 



Deutsche Eishockey Liga2 (DEL2)

del2Die Deutsche Eishockey Liga2 (DE2L) ist die zweithöchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wird seit der Saison 2013/2014 durch die Eishockeybetriebsgesellschaft ESBG betrieben. eishockey-online.com ist ein führendes deutsches Eishockey Magazin und berichtet aktuell über die DEL2.

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von eishockey-online.com aus den deutschen Eishockeyligen.

www.eishockey-deutschland.info - Informationen über alle Weltmeisterschaften und olympischen Spiele seit 1910.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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