DEL2 - Eislöwen verlieren „vogelwildes“ Spiel in Landshut


(DEL2/Dresden) PM
Die Dresdner Eislöwen haben das Auswärtsspiel am Sonntag beim EV Landshut verloren. Mit 5:8 mussten sich die Blau-Weißen geschlagen geben, nachdem sie nach dem ersten Drittel mit 4:2 führten. Louis Trattner traf doppelt für die Eislöwen. Außerdem erzielten Steven Rupprich, Tom Knobloch und Nick Huard die Tore. Mitte des zweiten Drittels brach bei Elvijs Biezais zudem eine alte Unterkörperverletzung wieder auf, die ihn zu einer Pause zwingend wird.

 

2021 01 24 Bad Toelz Eisloewen

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 


Die Eislöwen legten einen perfekten Start in das Auswärtsspiel in Landshut hin. Nach nur 57 Sekunden erzielte Steven Rupprich den Führungstreffer. Der Rekordspieler der Blau-Weißen eroberte hinter dem gegnerischen Tor die Scheibe, zog vor das Gehäuse und bezwang Dimitri Pätzold zum 1:0. Wirklich lange hielt die Freude nicht. In der vierten Minute verpassten die Dresdner das 2:0. Landshut konterte und kam durch Nicolas Sauer zum Ausgleich. Exakt 30 Sekunden später führten die Eislöwen aber wieder. Tom Knobloch drückte den Puck aus Nahdistanz über die Linie. Landshut kam aber erneut zum Ausgleich.

 

 

Nach Bully-Gewinn im Angriffsdrittel verloren die Blau-Weißen den Puck. Drew Melanson startete zum Gegenangriff und netzte zum erneuten Landshuter Ausgleich ein (8.). Die Eislöwen waren wieder an der Reihe und trafen erneut. Louis Trattner wurde zweimal von Joe Kiss in Szene gesetzt und stellte den Spielstand per Doppelpack (9. & 15.) auf 4:2. Im zweiten Drittel spielten die Eislöwen fast sechs Minuten in Überzahl, aber das fünfte Tor wollte nicht gelingen.

 

 



 

 

Als es bei Vier gegen Vier weiterging, trafen dagegen die Gastgeber. Über Umwege landete der Puck bei Robin Weihager, der Helenius keine Chance ließ (29.). Der EVL kam sogar zum Ausgleich. Marcus Power erzielte in der 31. Minute das 4:4. Beide Teams begannen den Schlussabschnitt verhalten. Nach einem Fehler im Spielaufbau kam Landshut aber an die Scheibe. Arturs Kruminsch traf daraufhin zum 5:4 für den EVL (43.) und die Gastgeber legten nach. Nach weiteren Fehlern im Defensivverbund erhöhten Zach O’Brien (46.) und Power (50.) auf 7:4.

 

 

Die Eislöwen gaben aber nicht auf und verkürzten. Trattner zog vor das Tor der Landshuter, der Puck sprang von Torhüter Hübl in die Luft, wo Nick Huard die Scheibe ins Tor stocherte (51.). Zu mehr reichte es aber nicht, weil sich die Dresdner in den Schlussminuten zu viele Strafzeiten leisteten. Bei einer Fünf gegen Drei Überzahl traf Kruminsch zum 5:8-Endstand aus Dresdner Sicht.

 

 


 

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