DEL2 - Eispiraten Crimmitschau erleiden gegen den Tabellenletzten aus Heilbronn Schiffsbruch

 

(DEL2/Crimmitschau) (EK) Die Eispiraten Crimmitschau empfingen am heutigen Donnerstag die Falken aus Heilbronn. Ohne Scott Timmins (Saisonende) und Felix Thomas mussten die Westsachsen antreten und verloren im ersten Drittel auch noch Andrè Schietzold. Der Tabellenletzte zeigte mehr Kampfgeist und Siegeswillen, sodass die Punkte zurecht an die Falken gingen. Die Crimmitschauer zeigten ein Defizit im Spielaufbau und waren somit auch nicht wirklich Torgefährlich. Nach 3 Niederlagen in der ersten Woche mit Spielen im Zweitagestakt finden sich Eispiraten nur noch auf Platz 7 wieder.

 

33.Spt Eispiraten vs. Heilbronn 18.02.21

 

(Foto: Ellen Köher/eishockey-online.com)


Im ersten Drittel konnten die Eispiraten nicht unter Beweis stellen, wieso sie eine deutlich bessere Tabellenplatzierung als die Gäste inne haben. Heilbronn wirkte von Beginn an aggressiver und zeigten mehr Spielwitz. So war die Führung in der 7 Spielminute auch keine große Überraschung. Nur 10 Sekunden nach diesem Treffer, dann die unschöne Szene dieses Drittels. Bryce Gervais schickt Andrè Schietzold so in die Bande, dass er erst einmal mit schmerzverzerrten Gesicht auf dem Eis liegen blieb. Das ließ das Team von Mario Richer nicht „unkommentiert“ und so kam es zu einer etwas größeren Rangelei. Die Falken mussten nun 5 Minuten in Unterzahl agieren, doch in dieser Zeit hatten sie mehr Chancen als die Hausherren. Niklas Heyer erhielt in der 14. Spielminute eine Strafe und in Unterzahl klappte das Tore schießen. Lukas Vantuch erzielte den Ausgleich. Doch auch nach dem Ausgleich blieb Heilbronn etwas angriffslustiger und damit war der Treffer zum 1:2 65 Sekunden vor der Sirene die logische Folge. Wollte man in diesem Spiel noch Punkte holen, musste die Mannschaft im zweiten Drittel anders auftreten.

 

Viel schlechter hätten die Westsachsen nicht in diesen Abschnitt starten können, denn schon nach 50 Sekunden zappelte der Puck im Tor von Ilya Andryukhov. Das folgende Powerplay konnten die Falken nicht zu einer noch höheren Führung nutzen, doch sie waren einfach besser im Spiel und zwangen den Eispiraten regelrecht ihr Spielsystem auf. Das 1:4 war also nur eine Frage derzeit und in der 25. Spielminute war diese gekommen. Ilya Andryukhov war ein weiteres Mal geschlagen. Als Heilbronn in der 29. Spielminute in Unterzahl agieren musste, konnten die Westsachsen endlich eine Lücke in der Abwehr finden und konnten nach 35 Sekunden Powerplay das 2:4 von Lukas Vantuch bejubeln. 22 Sekunden später stand es auf einmal nur noch 3:4, denn Kelly Summers fand ebenfalls eine Schwachstelle bei Goalie Arno Tiefensee. Danach begegneten sich die Teams auf Augenhöhe und vergaben auf beiden Seiten ihre Torchancen. Auch die Strafe gegen Lukas Vantuch und das daraus resultierende Überzahlspiel der Heilbronner änderte daran nichts mehr und so mussten die Eispiraten nur noch ein Tor aufholen.

 



Wer auf ein Aufbäumen der Mannschaft in Rot/Weiß gehofft hatte, wurde enttäuscht. Man konnte sich keinen Vorteil auf dem Eis erspielen und ließ immer wieder zu, dass die Falken an den Puck kamen. Wenn die Westsachsen mal vor das Tor von Arno Tiefensee kamen, das beruhte das eher auf Zufall, als auf kontrollierten Spielaufbau und so vergingen die Minuten, ohne das der Ausgleich erzielt werden konnte. Willy Rudert erhielt in der 37. Spielminute eine Strafe wegen Spielen mit hohem Stock, doch Heilbronn konnte die Überzahlsituation nicht nutzen. Auch Crimmitschau war im Powerplay nicht allzu gefährlich und so ging es mit dem knappen Stand von 3:4 in die Endphase des Spieles. Die letzte Chance in Überzahl zu agieren hatte das Team von Trainer Mario Richer, doch auch da konnte Heilbronn sich immer wieder befreien und sich über die Zeit retten. Ilya Andryukhov verließ seinen Kasten zu Gunsten eines weiteren Feldspielers, doch statt Druck auf Arno Tiefensee zu machen, erzielte Josh Nicholls das Tor zum 3:5. Richtig rund ging es dann aber nach dem Abpfiff. Mario Scalzo fühlte sich von einem Spieler der Falken verbal so provoziert, dass er seine Handschuhe und den Schläger auf das Eis warf und versuchte auf den Gegenspieler (Michael Knaub) loszugehen. Die Schiedsrichter pfiffen die Aktion diverse Male ab und versuchten den Eispiraten Richtung Kabine zu schieben. Erst nach einigen Anläufen drehte er ab und erhielt dafür eine 20 Minuten Strafe. Schlecht gespielt und durch die Aktion auch gleich für das Spiel in Frankfurt (Samstag) noch einen Spieler weniger im Kader.

 

Was ist nur los mit den Eispiraten? Phasenweise lässt man sich einfach nur ins eigene Drittel drängen und überlässt den Gegner das Spiel ohne große Gegenwehr. Kontrollierter Spielaufbau ist Wunschdenken, die Realität hält nur unkontrollierte Schüsse in das Angriffsdrittel bereit. Mit solch einer Spielgestaltung wird man es schwer haben auf den Play-off-Rängen zu bleiben.

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Spiel vom 18.02.2021

 

 

Eispiraten Crimmitschau - Heilbronner Falken 3:5 (1:2|2:2|0:1)

 

Tore:
0:1 |07.| Luigi Calce ( Simon Thiel , Aron Reisz )
1:1 |15.| Lukas Vantuch ( Mathieu Lemay , Kelly Summers ) - SH1
1:2 |19.| Stefan Della Rovere ( Josh Nicholls , Arno Tiefensee )
1:3 |21.| Kevin Maginot ( Corey Mapes , Davis Koch )
1:4 |25.| Dylan Wruck ( Luigi Calce , Philipp Preto )
2:4 |30.| Lukas Vantuch ( Mathieu Lemay , Patrick Pohl ) - PP1
3:4 |30.| Kelly Summers ( Lucas Böttcher , Dominic Walsh )
3:5 |60.| Josh Nicholls ( Aron Reisz , Philipp Preto ) - EN EQ

 

Strafen:
Eispiraten Crimmitschau: 8 Minuten + 20 Minuten Mario Scalzo
Heilbronner Falken: 6 Minuten + 5+20 Minuten Bryce Gervais

 

Zuschauer:
0

 


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