DEL2 - Eispiraten Crimmitschau müssen sich in Dresden nach Verlängerung mit 3:2 geschlagen geben

 

(DEL2/Crimmitschau) (EK) Am ersten Weihnachtsfeiertag ging es für die Eispiraten Crimmitschau nach Dresden zum Sachsenderby. Nach den letzten Niederlagen, war es an der Zeit wieder einmal Punkte zu holen. Bei diesem Vorhaben musste Trainer Mario Richer weiterhin auf die Dienste von Vincent Schlenker und Kelly Summers und Carl Hudson verzichten. Nach einem 2:0 Rückstand kämpften sich die Westsachsen nochmals ins Spiel zurück, mussten aber durch einen Fehler im Aufbauspiel in der Verlängerung als Verlierer vom Eis gehen.

 

16.HS Dresdenen vs. Eispiraten 26.12.2020

 

(Foto: Ellen Köhler/eishockey-online.com)


Die Eislöwen kamen besser aus der Kabine und daran änderte auch die Strafe gegen Christian Neuert in der 4. Spielminute nichts. In Unterzahl hatten die Weiß/Blauen die besseren Chancen und somit musste Mark Arnsperger im Tor der Gäste auch schon einige Male eingreifen und den Rückstand verhindern. In der 8. Spielminute konnten de Eislöwen dann jubeln, denn Louis Trattner konnte den Puck über die Linie schieben. Patrick Pohl erhielt kurz darauf eine Strafzeit, doch absitzen musste er nur 7 Sekunden, denn nur so wenig Zeit benötigten die Hausherren, um ihr Powerplay auszunutzen. Diesmal trug sich Vladislav Filin in die Torschützenliste ein. Auch in der Folgezeit waren die Eislöwen das spielbestimmende Team. Crimmitschau hatte schon Probleme in das Drittel der Dresdner zu kommen, daher waren Chancen auf dieser Seite eher Mangelware. Die Unterzahlsituation in der 14. Spielminute konnten die Gäste ohne weiteres Gegentor überstehen, nicht zuletzt wegen einiger guter Szenen von Mark Arnsperger. Als die Westsachsen gegen Ende des Drittles nochmals in Überzahl agieren konnten, war es Timo Gams der den Anschlusstreffer erzielen konnte. Mit dem Spielstand von 2:1 ging es dann in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Abschnitt hatten die Westsachsen mehr vom Spiel, nur der Puck wollte einfach nicht in das Tor von Eislöwen-Goalie Riku Helenius. Mark Arsperger musste nur selten eingreifen und auch die Abwehr stand jetzt besser. Dresden ließ Crimmitschau kommen und sie nutzen den Freiraum, um ihr Spiel aufzubauen. Die Minuten vergingen und die Spannung im Spiel nahm zu. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich gelang. Eine Strafzeit gegen Marius Demmler n der 33. Spielminute tat dieser Druckphase der Gäste keinen Abbruch und so rannten die Eislöwen oft den Eispiraten hinterher. Mit den Köpfen waren die Trainer vermutlich schon bei ihrer Ansprache in der Kabine, als die Spieler von Trainer Mario Richer die Hände zum jubeln erhoben. Marius Demmler konnte den längst überfälligen Ausgleich erzielen und somit war nun im letzten Drittel noch Alles drin für das Team aus Crimmitschau.
 



Beide Mannschaften setzen nun Alles auf Offensive, doch die Goalies konnten die Angriffe immer abwehren. In der 45. Spielminute musste Steve Hanusch mit einer 2 + 10 Spielminuten Strafe in die Kühlbox, doch das Powerplay konnten die Westsachsen nicht zur Führung nutzen. 4 Sekunden ging es dann 5-5 weiter, ehe die Gäste eine Strafe wegen Spielen mit 6 Mann erhielten. Mark Arnsperger bekam in der Unterzahl etwas mehr Arbeit, doch auch er konnte ein Tor verhindern. Auch das Unterzahlspiel, durch die Strafe gegen Andrè Schietzold, blieb ohne Folgen für die Rot/Weißen. Keine Mannschaft konnte sich nun einen entscheidenden Vorteil erspielen und auch die Auszeit von Rico Rossi konnte daran nichts ändern. So vergingen die Minuten und das Spiel musste in die Verlängerung gehen.

 

Die erste Chance in der Overtime konnten sich die Spieler von Trainer Mario Richer erspielen, doch Riku Helenius konnte sein Tor sauber halten. Den Gegenangriff konnte Mark Arnsperger dann abwehren und somit waren die ersten Minuten auch schon wieder gespielt. Nachdem die Reihen einmal durch gewechselt wurden, stand Petr Pohl an der blauen Linie und statt in das Drittel zu gehen und einen Schuss auf das Tor zu versuchen, spielte er den Puck zurück. Doch Jordan Knackstedt fing diesen Rückpass ab und lief zielstrebig in das Drittel der Westsachsen. Nick Huard lief mit und konnte den Puck in die leere Ecke des Tores einschieben. Somit ging der Zusatzpunkt an das Team aus Dresden.

 

Crimmitschau verschlief etwas den Beginn und musste dann einem Rückstand hinterher laufen. Die Chancenverwertung war eher mangelhaft, dafür sah das Spiel in eigener Unterzahl noch nicht mal so schlecht aus. Am Ende hat ein individueller Fehler - von Petr Pohl – im Aufbauspiel zu der unglücklichen Niederlage geführt.

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Spiel vom 26.12.2020

 

 

Eislöwen Dresden - Eispiraten Crimmitschau 3:2 n.V. (2:1|0:1|0:0|1:0)

 

Tore:
1:0 |08.|Louis Trattner ( Evan Trupp , Arne Uplegger )
2:0 |10.|Vladislav Filin ( Jordan Knackstedt , Steve Hanusch ) - PP1
2:1 |19.|Timo Gams ( Patrick Pohl , Daniel Weiß ) - PP1
2:2 |20.|Marius Demmler ( Mathieu Lemay , Scott Timmins )
3:2 |62.|Nick Huard ( Jordan Knackstedt )

 

Strafen:
Eislöwen Dresden: 6 Minuten + 10 Minuten Steve Hanusch
Eispiraten Crimmitschau: 10 Minuten

 

Zuschauer:
0

 


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