DEL2 - Ravensburg als Meister gefeiert

 

(DEL2/Ravensburg) PM Rund 1500 Towerstars Freunde und Fans haben gemeinsam mit dem Towerstars Team die Meisterschaft gefeiert. Nach einem Empfang der Stadt Ravensburg auf dem Marienplatz mit dem Eintrag ins Goldene Buch setzte sich der Auto-, LKW und Buskorso in Richtung CHG Arena in Bewegung. Dort fand die Saison 2018/19 ihren offiziellen Abschluss, im Fokus auch diverse Personalien.

 

Meisterfeier30April23

( Foto Towerstard / Kim Enderle )


 

 

Bei der Abstimmung zum „Spieler des Jahres“ hatte bei den Ravensburger Fans der Spieler die Nase vorne, der zwei Tage zuvor bereits von der DEL2 zum wertvollsten Spieler der Playoffs gekürt wurde; Jonas Langmann. Nach der Ehrung und der Übergabe einer hochwertigen Uhr durch den Aktionssponsor „Juwelier Bartels“ wurde mit einem weinenden Auge bekannt gegeben, dass Jonas Langmann nach drei Jahren in Ravensburg in die DEL nach Nürnberg wechselt. Auch bei Backup Michael Boehm steht der Abschied an, seinen voraussichtlichen neuen Club konnte er aber noch nicht nennen.

 

 

Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan lüftete nach den Abschiedsinformationen der beiden Torhüter auch gleich das Geheimnis über die Nachfolger. So wird Olafr Schmidt künftig das Ravensburger Tor hüten. Der 23-jährige Deutsch-Kanadier war zuletzt in Diensten der Lausitzer Füchse und empfahl sich mit einer starken Saison für die Auszeichnung „DEL2 Spieler des Jahres“. Die zweite Torhüterpositon wird von Marco Wölfl begleitet, der von Schwenningen nach Ravensburg wechselt. Wölfl war bereits in der Saison 2014/15 kurz in Diensten der Towerstars, er kam als Aushilfe mit einer Förderlizenz aus Bad Tölz.

 

 

Im Rahmen des Bühnenprogramms gab es weitere News zum Kader der nächsten Saison, diese betreffen die Offensive: Zum einen wird Robin Just weiter für die Towerstars stürmen, neu im Team sein werden der deutsch-tschechische Top-Stürmer Lubor Dibelka von den Tölzer Löwen sowie Justin Volek. Der 17-jährige U18-Nationalspieler kehrt in seine Heimatstadt Ravensburg zurück, nachdem er sich wichtiges Rüstzeugs in den DNL-und Schülerbundesliga Teams des ESV Kaufbeuren holte.

 

 

Bei Meistertrainer Rich Chernomaz stehen die Zeichen ebenfalls auf Abschied. Da die Towerstars bereits im Januar einen neuen Trainer für die Saison 2019/20 unter Vertrag nahmen, war nach der Berurlaubung von Jiri Ehrenberger klar, dass „Cherno“ nur als „Feuerwehrman“ bis Saisonende bleiben würde. „Dieser Titel ist für mich etwas ganz besonderes, denn ich hatte das Gefühl, dass die gesamte Stadt hinter uns steht“, sagte der 55-jährige Kanadier. „Jetzt nehme ich mir in der Heimat erst einmal Zeit, etwas Golf zu spielen.“ Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan schickte hinterher: „Er hat versprochen, wenn wir ihn wieder mal brauchen, dann würde er nach Ravensburg laufen.“ Der Name des neuen Trainers wird noch nicht veröffentlicht, da sich dieser in der Vorbereitung zur Weltmeisterschaft befindet.

 

 


 


 

 

Abschließender Programmpunkt war die Versteigerung der „Game worn“ Trikots der just zu Ende gegangenen Saison. Dass die Meistertrikots besonders begehrt waren und sich die Beträge deutlich höher als sonst hochschaukelten, war keine Überraschung. Zwei Rekorde sorgten aber dennoch Aufsehen. So kam das Playoff Trikot von Robin Just für 940 Euro unter den Hammer, beim Hauptrunden-Jersey von Stephan Vogt lautete der Endbetrag sogar „1.000 Euro“.

 


Zwischen den Trikot-Versionen wurde noch ein von Manfred Zappe kunstvoll gefertigter Mehlsack mit allen Meister-Unterschriften versteigert, der Erlös von 640 Euro geht an die Klinikclowns der Oberschabenklinik.

 

 

Stephan Vogt beendet Karriere


Bei den Meisterfeierlichkeiten so richtig emotional wurde es bei einem Programmpunkt, der eine Personalie in besonderes Licht rückte. Stephan Vogt, EVR Eigengewächs und unbestrittene Identifikationsfigur des Ravensburger Eishockeys, beendet mit 31 Jahren seine Profikarriere.

 


„Ich habe mich vor diesem Moment immer gefürchtet, doch jetzt geht es nicht mehr“, sagte Stephan Vogt auf der Bühne mit schwerer Stimme. Über 650 Pflichtspiele absolvierte er für seinen Heimatverein, bis im Vorbereitungsspiel zur Saison 2017/18 gegen Krefeld die schwere Verletzung seine erfolgreiche Zeit als Spieler jäh unterbrach. Unglücklich krachte er in die Bande, er brach sich das Schien- und Wadenbein, dazu kam ein gerissenes Syndesmoseband sowie eine schwere Schädigung der Achillesferse.

 


Nach einem zweiten, nochmals erforderlichen Eingriff kämpfte er sich mit viel Geduld wieder zurück und stand nach fast zwei Jahren Pause zu den Playoffs wieder im Team, doch nach zwei Spielen wurde klar, dass die Belastung zu hoch ist. „Der Körper macht da leider nicht mit“, begründete Stephan Vogt schwermütig seinen Entschluss.

 


Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan lobte Vogt als starken und stets loyalen Sportsmann und hofft unter dem Beifall der Fans, dass Stephan Vogt in eventuell anderer Funktion dem Ravensburger Eishockey erhalten bleibt. Unter tosendem Beifall wurde über der Bühne dann das Trikot mit der Nummer 55 unter das Dach der CHG Arena gezogen. Damit ist die Trikotnummer ebenfalls in „Eishockey-Rente“, sie wird im Towerstars Team nicht mehr an andere Spieler vergeben.

 

 

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