DEL2 Finale 2019 - Die Ravensburg Towerstars sind dem Ziel jetzt ganz Nahe

 

(DEL2/Ravensburg) PM Den Ravensburg Towerstars gelang im vierten Spiel der erste Heimsieg für ein Team in der Finalserie. Das Team von Coach Rich Chernomaz gewann mit 7:4, herausragend war neben einer kämpferischen Leistung vor allem das zweite Spieldrittel mit vier erzielten Treffern.

 

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( Foto Towerstars / Kim Enderle )


 

 

Die Zuschauer in der erneut restlos ausverkauften CHG Arena sahen das bislang intensivste Startdrittel dieser Serie. Die Startminuten gehörten zunächst den Towerstars, nach rund fünf Minuten hatten dann aber die Gäste deutliches Übergewicht und die Towerstars kamen da nur schwer aus der eigenen Zone.

 

 

Zum ersten Treffer kam es dann in der 12. Spielminute. Die dritte Ravensburger Sturmreihe kombinierte sich entschlossen in die gegnerische Zone, Daniel Pfaffengut konnte die Scheibe auf links ziehen und dann mit der Rückhand ins lange Eck lupfen, 1:0. Der Treffer verlieh noch mehr Schwung, eine Minute später hatte Andreas Driendl gar das 2:0 auf dem Schläger. Hinter dem Tor bekam er den Puck aufgelegt und versuchte die Scheibe um den rechten Pfosten herum einzuschieben. Löwen-Torhüter Ilya Andryukhov machte die Ecke aber gerade noch rechtzeitig zu.

 

 

Mehr Glück hatte Frankfurts Dalton Yorke 40 Sekunden später auf der Gegenseite. Er zog von der blauen Linie ab, der Puck zischte durch „Freund und Feind“ hindurch zum 1:1 Ausgleich ins Netz. Schrecksekunde dann bei Spielzeit 17:25: Der Puck kam auf das Tor von Jonas Langmann, dazu stürzte ein Frankfurter Stürmer in den Torraum und der Puck war über der Linie. Die Schiedsrichter entschieden zwar auf Tor, konsultierten aufgrund der Proteste der Towerstars aber den Videobeweis. Der offenbarte in der Tat einen Regelverstoß, der Puck war mit einem zu hohen Stock in den Torraum befördert worden, der Treffer zählte nicht.

 

 

In den zweiten Abschnitt starteten die Towerstars nach Maß. Nach nur 35 Sekunden schickte Mathieu Pompei seinen Kollegen Robin Just auf die Reise, nach entschlossenem Antritt setzte er die Scheibe platziert ins rechte Eck. Doch wieder fanden die Gäste die postwendende Antwort. Mit einem verdeckten Schlagschuss traf Tim Schüle nur vier Minuten später zum erneuten Ausgleich. Was die Towerstars an diesem Abend aber definitiv auszeichnete, war die Entschlossenheit im Abschluss. Auch in der 28. Minute hatten sich die Towerstars mit schnellen Pässen vor das gegnerische Tor kombiniert, Kapitän Vincenz Mayer brachte die Scheibe im Fallen im gegnerischen Netz zur erneuten Führung unter.

 

 


 


 

 

Jetzt spielten sich die Towerstars angepeitscht von den Zuschauern auf den Rängen in einen regelrechten Rausch. Zweieinhalb Minuten nach dem dritten Treffer hatte Max Kolb den Luxus, den zweiten Nachschuss völlig unbedrängt zum 4:2 einzuschlenzen. Löwen-Torhüter Ilya Andryukhov machte anschließend seinem Backup Bastian Kucis Platz. Rund sieben Minuten konnte der seinen Kasten sauber halten, dann schlug die Ravensburger Offensivabteilung diesmal bei numerischer Überzahl zu. Torschütze war David Zucker, der sich über diesen Treffer aufgrund des fehlenden Scheibenglück in vorangegangenen Szenen ganz besonders freute. Auch wenn Frankfurt immer wieder zu guten Möglichkeiten kam, so war der 5:2 Zwischenstand nach zwei Dritteln doch verdient.

 

 

Ein Beispiel von effektivem Zug zum Tor lieferte auch Verteidiger Sören Sturm nach nur 62 im Schlussabschnitt gespielten Sekunden. Er startete auf linker Seite durch, zog in die zentrale Position und traf mit einem ansatzlosen Schuss zum 6:2 ins lange Eck. Die CHG Arena tobte, doch nach dem verrückten Schlussabschnitt am Montag war den meisten Zuschauern klar, dass auch vermeintlich hohe Vorsprünge im Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften keine Vorentscheidung bedeuten müssen. Das wurde in Erinnerung gerufen, als in der 46. Minute Mathieu Tousignant frei auf Jonas Langmann ziehen konnte, der Ravensburger Keeper aber Sieger blieb.

 

 

Dann musste Andreas Driendl wegen einer handfesten Revanche in der 51. Minute auf die Strafbank, Gäste-Trainer Matti Tiilikainen nahm den Torhüter vom Eis und erhöhte damit den Druck. Lukas Koziol traf wenig später zum 6:3. Frankfurt warf logischerweise auch danach alles nach vorne und ließ den Torhüter draußen. Zwar kamen die Löwen aufgrund der langen Überzahl zu durchaus guten Möglichkeiten und Towerstars Torhüter Jonas Langmann musste mehrfach Kopf und Kragen riskieren, die Oberschwaben boten defensiv aber eine aufopferungsvolle Leistung und zudem tickte die Zeit zu ihren Gunsten. 56 Sekunden vor Ende staubte Adam Mitchell zwar noch zum 6:4 für die Löwen ab, doch Vincenz Mayer schickte den Puck 26 Sekunden später zur endgültigen Entscheidung und dem 7:4 ins leere Frankfurter Tor.

 

 

Nach vier Spielen sind die Voraussetzungen für den kommenden Freitag bei Spiel 5 in Frankfurt klar definiert: Die Towerstars haben den ersten von drei Matchpucks, Frankfurt muss gewinnen, um im Rennen um die Meisterschaft zu bleiben. „Es ist noch nichts erreicht, wir haben erst drei von vier Siegen durchgebracht“, sagte Towerstars Trainer Rich Chernomaz. „Frankfurt wird enorm kämpfen, darauf müssen wir uns am Freitag entsprechend einstellen“, ergänzte der Coach.

 

 

Tore

1:0 11:34 Pfaffengut (Kolb)

1:1 13:12 Yorke (Skokan, Pistilli)

2:1 20:35 Just (Pompei)

2:2 24:29 Tim Schüle (Skokan, Koziol)

3:2 27:59 Mayer (Supis, Dronia)

4:2 30:36 Kolb (Schwamberger, Dronia)

5:2 37:34 Zucker (Sturm, Pompei, 5:4)

6:2 41:02 Sturm

6:3 50:24 Koziol (Mitchell, Schüle, 5:4)

6:4 59:04 Mitchell (Pistilli,Skokan, 6:5)

7:4 59:30 Mayer (5:4)

 

Strafminuten: Ravensburg 18 plus 10 Disz. Schwamberger, Frankfurt: 18 plus 10 Disz. Fischer.

 

Zuschauer: 3418 (ausverkauft)



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