DEL2 - Eispiraten Crimmitschau verabschieden sich mit einer 7:4 Niederlagen in die Sommerpause

 

(DEL2/Crimmitschau) (EK) Die Eispiraten Crimmitschau mussten im Showdownspiel in Frankfurt auf Felix Thomas, Ville Saukko, Tobias Kircher und Patrick Klöpper verzichten. Im Tor begann an diesem Abend Sebastian Albrecht. Die 3.388 Zuschauer sahen ein spannendes, tempo- und torreiches Spiel zum Abschluss der Viertelfinalserie.

 

PO5 Frankfurt vs. Crimmitschau

 

(Foto: Ellen Köhler/eishockey-online.com)


Die Hausherren erwischten an dem Dienstagabend den besseren Start. Nach 3:04 gespielten Minuten zappelte der Puck schon im Netz und Rob Flick gleich dazu. Rob Flick legte sich mit Lukas Koziol an, als er sich aus den Maschen befreit hatte und dafür bekamen Beide eine Auszeit auf der Strafbank. Man spielte nur 16 Sekunden wieder 5-5, denn Pat McNally durfte ebenfalls in die Kühlbox zum Abkühlen, doch das Powerplay konnten die Löwen nicht nutzen um ihre Führung auszubauen. Crimmitschau kam noch nicht so richtig in das Spiel, umso überraschender kam der Ausgleich in der 8. Spielminute. Patrick Pohl zog einfach mal ab und Ilya Andryukhov musste hinter sich greifen. Dieses Gegentor stachelte die Hessen an, daher war es wenig verwunderlich, als Sebastian Albrecht den Puck zum zweiten Mal an diesem Abend aus seinem Tor holen musste (11.). In der Folgezeit waren zwar die Frankfurter das bessere Team, aber die Torchancen ließen Sie zu oft ungenutzt. In Überzahl hatte Patrick Pohl dann die beste Möglichkeit auf den erneuten Ausgleich, doch er schob die Scheibe Zentimeter am Tor vorbei. Die Löwen machten das in der 15. Spielminute besser und konnte den Treffer von Matthew Pistilli bejubeln. Die Westsachsen gaben nicht auf und die 2. Chancen brachte auch gleich den Anschlusstreffer. Vincent Schlenker verkürzte auf 3:2. An diesem Zwischenstand änderte auch die Strafe gegen Rob Flick und das daraus folgende Powerplay der Hausherren nichts.

 

Auch in diesem Abschnitt hatten die Hessen den besseren Start, aber nach Sichtung des Videomaterials blieb die auf dem Eis getroffene Entscheidung bestehen und das Spiel ging beim Stande von 3:2 weiter (22.). Nun bekamen die Gäste mehr Zugriff auf das Spiel und machten es ihrerseits besser. Mit dem Treffer zum 3:3 durch Christian Hilbrich war das Duell jetzt wieder komplett offen und beide Mannschaften stellten auf volle Offensive um. Frankfurt wurde dabei immer wieder durch Strafen ausgebremst, doch Crimmitschau schaffte es nicht die Überzahlsituationen zu nutzen. Selbst bei 5-3 konnten Sie kein Tor erzielen. In der 35. Spielminute gab es das erste Powerplaytor der Partie zu bejubeln. David Skokan erzielte die erneute Führung für Frankfurt. Die Westsachsen waren in der Folgezeit sehr bemüht, scheiterten aber immer wieder am Goalie der Löwen. 54 Sekunden vor der Pause durfte Adam Mitchell das 5:3 bejubeln. Ob die Eispiraten nochmals so eine Kraftleistung zeigen können und 2 Tore aufholen, sollte sich im letzten Drittel zeigen.

 



Die Hessen spielten clever und waren nun etwas mehr auf ihre Abwehr bedacht. Man versuchte das Spiel von den Eispiraten machen zu lassen und nutzte die Fehler für Konter. Die Westsachsen liefen sich immer wieder fest und kamen nicht mehr ganz so einfach ins Drittel der Löwen. Das Spiel blieb spannend und man merkte genau, dass sich das Team um Kapitän Andrè Schietzold nicht so einfach geschlagen geben wollte. Rob Flick war es in der der 56. Spielminute, der den Anschlusstreffer markierte und damit nochmals für neue Hoffnung bei den Rot/Weißen sorgte. Die Eispiraten setzten nun Alles auf eine Karte und nahmen Sebastian Albrecht vom Eis. Doch der Plan den Ausgleich in Überzahl zu erzielen, wurde schnell durchkreuzt. Rob Flick ließ sich provozieren und erhielt dafür eine 2+2 Strafe. Damit konnte er sich glücklich schätzen, denn er war so auf Touren, dass unschöne Worte Richtung Schiedsrichter fielen, er mit dem Schläger gegen das Plexiglas schlug, als er auf der Strafbank Platz nahm und sogar mit der Wasserflasche in Richtung der Schiedsrichter spritze. Eine 10 Minuten Strafe wäre also wenig verwunderlich gewesen, aber das Schiedsrichtergespann ließ all diese Aktionen ungeahndet. In der letzten Spielminute nutzen die Löwen das Powerplay und erzielten innerhalb von 14 Sekunden noch 2 Tore. Am Ende war die Niederlage etwas hoch, aber die Westsachsen konnten nach einer durchwachsenen Saison mit erhobenen Haupt vom Eis gehen und sich vorher noch von den Fans feiern lassen.  

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Spiel vom 26.03.2019


Löwen Frankfurt - Eispiraten Crimmitschau 7:4 (3:2|2:1|2:1)

 

Tore:
1:0 |04.|Kevin Maginot ( Maximilian Eisenmenger , Lukas Koziol )
1:1 |08.|Patrick Pohl ( Vincent Schlenker , Yannick Mund )
2:1 |11.|Mathieu Tousignant ( Adam Mitchell , Dalton Yorke )
3:1 |15.|Matthew Pistilli ( Dávid Skokan , Brett Breitkreuz )
3:2 |16.|Vincent Schlenker ( Patrick Pohl , Christian Hilbrich )
3:3 |24.|Christian Hilbrich ( Vincent Schlenker , Ole Olleff )
4:3 |36.|Dávid Skokan ( Matthew Pistilli , Maximilian Faber ) - PP1
5:3 |49.|Adam Mitchell ( Mathieu Tousignant , Carter Proft )
5:4 |56.|Rob Flick ( Carl Hudson , Adrian Grygiel )
6:4 |60.|Maximilian Eisenmenger ( Carter Proft , Eduard Lewandowski ) - PP1
7:4 |60.|Eduard Lewandowski ( Lukas Koziol , Maximilian Faber ) - PP1


Strafen:
Löwen Frankfurt: 10 Minuten
Eispiraten Crimmitschau: 14 Minuten

 

Zuschauer:
3.388

 


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