DEL2 - Eispiraten Crimmitschau müssen sich nach großem Kampf mit 4:5 gegen die Frankfurter Löwen geschlagen geben

 

(DEL2/Crimmitschau) (EK) Die Eispiraten Crimmitschau zeigten am Sonntagabend vor 2.589 Zuschauern ein kämpferischen Auftritt mussten sich allerdings am Ende knapp geschlagen geben. Die Hausherren vergaben zu viele Chancen und gerieten immer wieder in Rückstand. An der Moral fehlte es den Crimmitschauern an diesem Abend nicht und wenn man auch am Freitag wieder an diesen Fight anknüpfen kann, wird Frankfurt sich nicht auf der 2:0 Serienführung ausruhen können.

 

PO2 Crimmitschau vs. Frankfurt

 

(Foto: Ellen Köhler/eishockey-online.com)


Das erste Drittel begannen die Frankfurter ganz nach ihren Vorstellungen. Nur 56 Sekunden waren von der Uhr gespielt, als der Puck hinter Brett Kilar in den Maschen zappelte. Doch die Hausherren ließen sich von dem Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und versuchten ihrerseits Akzente in der Offensive zu setzen. Die Löwen mussten als erstes an diesem Abend in Unterzahl agieren, doch der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Für die Hessen war es nur ein kurzes Vergnügen bei 5-5, denn die nächste Strafe wurde angezeigt. Diesmal zeigten die Eispiraten einen ruhigen Spielaufbau, der n der 9. Spielminute auch zum Erfolg führte. Patrick Pohl überwand Ilya Andryukhov. Nachdem der Ausgleich geschafft war, wurde das Spiel wieder offener und kein Team konnte sich wirklich Vorteile erspielen. Frankfurt bekam dann auch noch die Chance i Powerplay zu spielen, doch auch bei ihnen sollte das erste Überzahlspiel keinen Treffer bringen. 16 Sekunden vor der Pause musste Julian Talbot in die Kühlbox, sodass die Gäste das zweite Drittel in Überzahl beginnen konnten.

 

Auch im zweiten Abschnitt schenkten sich die Teams nicht und so bekamen die Fans ein richtig flottes und torchancenreiches Spiel zu sehen. Andrè Schietzold erhielt in der 26. Spielminute ein 2+2 Strafzeit und gab somit den Gästen die Chance erneut in Führung zu gehen. Die ersten 2 Minuten waren von der Uhr und Brett Kilar hatte einiges an Arbeit in der Unterzahl bekommen, doch noch hielt die Führung. 30 Sekunden waren von der Strafzeit übrig, als Frankfurt die Führung bejubeln konnte. Crimmitschau ließ sich davon nicht unterkriegen. Die Mannschaft um Kapitän Andrè Schietzold ging weiterhin in die Offensive und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. Die Hessen agierten etwas undisziplinierter, sodass in kurzer Zeit gleich 3 Löwenspieler auf die Strafbank mussten. Die dritte Strafe wurde nach dem Videobeweis ausgesprochen. Die Westsachsen hatten den Ausgleich schon bejubelt, doch statt des Tores gab es die Strafe gegen die Gäste. Bei 5-5 gelang Julian Talbot der viel umjubelte Treffer. In der Folgezeit machten die Crimmitschauer richtig Druck und Vincent Schlenker belohnte diese Bemühungen mit dem Tor zur 3:2 Führung. Nur 20 Sekunden nach der Führung bekamen die Rot/Weißen einen Penalty zugesprochen. Andrè Schietzold konnte Ilya Andryukhov nicht bezwingen und auch ein weiteres Powerplay kurz vor der Pause brachte keinen Treffer mehr. Spannung pur hieß es für Drittel 3 im Sahn.

 



Crimmitschau setzte Alles daran die Führung auszubauen, doch das Tor war  einfach wie zugenagelt. Frankfurt setzte auf schnelle Konter und übte somit immer wieder Druck auf Brett Kilar aus. Es sollte bis zur 49. Spielminute dauern, ehe de Löwen den Ausgleich bejubeln durften. In der Folgezeit musste Pat McNailly auf die Strafbank, doch das Powerplay konnten die Gäste nicht nutzen. 26 Sekunden war man wieder komplett, als der Blueliner in der linken oberen Ecke einschlug. Die nachfolgende Überzahlsituation brachte nicht den erhofften Ausgleich für die Hausherren, aber langweilig wurde es trotzdem nicht auf dem Eis. Als Felix Thomas in die Bande gecheckt wurde, ließ sich Christoph Kabitzky zu einer Rangelei mit Carter Proft hinreißen. Beide durften sich danach erstmal auf der Strafbank abkühle.Bei 4-4 setzten die Westsachsen nun alles auf eine Karte und nahmen Brett Kilar zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Noch 37 Sekunden waren auf der Uhr, als die Löwen den Puck zum 3:5 einschoben. Doch die Eispiraten gaben nicht auf und schafften durch Rob Flick 2 Sekunden vor dem Ende das 4:5. Für das Reingestocher bekam Rob Flick dann auch noch eine mit, doch diese Rangelei blieb ohne Strafen. Das sollte auch der Endstand sein und somit führt Frankfurt in der Serie 2:0.

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Spiel vom 17.03.2019


Eispiraten Crimmitschau - Löwen Frankfurt 4:5 (1:1|2:1|1:3)

 

Tore:
0:1 |01.|Brett Breitkreuz ( Dalton Yorke )
1:1 |10.|Patrick Pohl ( Felix Thomas , André Schietzold ) - PP1
1:2 |29.|Eduard Lewandowski ( Adam Mitchell , Daniel Spang ) - PP1
2:2 |33.|Julian Talbot ( Adrian Grygiel , Carl Hudson ) - PP1
3:2 |36.|Vincent Schlenker ( Patrick Pohl , Carl Hudson )
3:3 |49.|Adam Mitchell ( Maximilian Faber , Carter Proft )
3:4 |53.|Kevin Maginot ( Maximilian Eisenmenger , Mike Fischer)
3:5 |60.|Lukas Koziol ( Carter Proft , Dalton Yorke ) - EQ EN
4:5 |60.|Rob Flick - EA EQ

 

Strafen:
Eispiraten Crimmitschau: 12 Minuten
Löwen Frankfurt: 16 Minuten

 

Zuschauer:
2.589

 


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