DEL2 - Ravensburg Towerstars kommen spät, aber effektiv

 

(DEL2/Ravensburg) PM Die Ravensburg Towerstars behielten am Sonntagabend gegen Bad Nauheim mit 4:2 die Oberhand. Allerdings stand das Spiel in der Schlussphase auf Messers Schneide. Die Towerstars legten nach dem Anspielbully sofort ein hohes Tempo vor und bereits nach 11 gespielten Sekunden war Mathieu Pompei nach schönem Pass von Robin Just nur um Zentimeter dem Führungstreffer nahe.

 

TowerstarsBadNauheim25Nov13

( Foto Towerstars / Kim Enderle )


 


Den Towerstars gehörte das Spiel auch in der Folgezeit. Sie überzeugten mit aggressivem Vorchecking bereits in der gegnerischen Zone und war der Puck erst einmal erobert, liefen die Pässe flüssig durch das gegnerische Drittel. Hendrik Hane im Bad Nauheimer Tor musste Höchstarbeit verrichten und zeigte starkes Stellungsspiel. Auch die Powerplay-Formationen der Towerstars konnten den Gästekeeper während zwei Überzahlmöglichkeiten in der 9. und 11. Minute nicht überwinden.

 


Chancen der Bad Nauheimer resultierten meist durch Einzelaktionen, in der 4. Minute war ein Schuss an den Außenpfosten von Hadraschek längere Zeit die wirklich einzig gefährliche Chance. In der Schlussphase des ersten Spielabschnitts schienen die Gäste den Rhythmus aber gefunden zu haben, da gereit die Ravensburger Abwehr doch in einigen Szenen unter Druck. Auch zu Beginn des zweiten Abschnitt verbuchten die Towerstars zunächst optische Vorteile, doch mehr und mehr kippte das Spiel in die andere Richtung. Verstärkt rieben sich die Ravensburger Sturmreihen an der gegnerischen blauen Linie auf und sie gerieten immer wieder in Konter. In der 32. Minute musste Towerstars Keeper Jonas Langmann bei einem schnellen 2-1 Gegenstoß gar Pfosten und Latte zur Unterstützung holen. Die Towerstars verstanden dies als Warnung. Sie erhöhten wieder etwas das Tempo und zeigten sich auch wieder aggressiver in den Zweikämpfen. Ein Problem bestand allerdings weiterhin: Vor dem gegnerischen Tor fehlte die letzte Konsequenz und so ging es auch in die zweite Pause beim Spielstand von 0:0.

 


Als Bad Nauheims Stürmer Garret Pruden nur 77 Sekunden nach dem Anspielbully des Schlussabschnitts die Scheibe mit der Rückhand über die Glasumrandung schlenzte und dafür zwei Minuten wegen Spielverzögerung kassierte, ahnte er der Mimik nach auf dem Weg zur Strafbank wohl schon das Unheil. Hatten die Ravensburger Überzahlformationen bei den Versuchen zuvor noch wenig Glück im Abschluss, war Robin Just in der 43. Minute endlich erfolgreich. Aus halbrechter Position ließ er dem bis dahin stark haltenden Gäste-Keeper keine Abwehrchance und die Towerstars lagen mit 1:0 in Front.

 

 


 


 

 

Der Treffer tat den Oberschwaben gut, das Spiel lief jetzt wieder deutlich souveräner. Als Vincenz Mayer knapp sechs Minuten später aus kurzer Distanz auf 2:0 erhöhte, schien das nächste Puzzleteil zum nächsten Heimerfolg gelegt. Grund zu dieser Annahme gab da auch eine Szene in der 48. Minute. Denis Shevyrin checkte den völlig ahnungslosen Towerstars Verteidiger Maximilian Kolb von der Seite um und kassierte hierfür eine 5 plus Spieldauerstrafe.

 


Das fällige Powerplay ließen die Towerstars recht geduldig in eigenen Reihen laufen, im Abschluss scheiterten die Ravensburger Stürmer aber in stetiger Regelmäßigkeit am Bad Nauheimer Torhüter. Eine halbe Minute vor Ablauf der großen Strafe gerieten die Oberschwaben in einen Konter, den Cody Sylvester konsequent zum 2:1 Anschlusstreffer verwertete. Bad Nauheim war wieder dran und tankte durch den Treffer neuen Schwung. Als viereinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit Kilian Keller rund Pawel Dronia gleich zwei Ravensburger Cracks auf der Strafbank weilten, glich Ex-Towerstars Kapitän Radek Krestan mit einem knallharten Schlagschuss in den rechten Torwinkel zum 2:2 aus.

 


Die Strafzeiten gegen Pawel Dronia liefen weiter und brachten die Towerstars mächtig in Bedrängnis. Die Partie drohte mehr und mehr zu kippen, zumindest bis zur 57. Spielminute. David Zucker schaltete den Turbo ein, zog frei auf das Bad Nauheimer Tor und schob den Puck eiskalt zum 3:2 ein. Die 2523 Zuschauer mussten aufgrund der weiteren Unterzahl zwar noch weiter zittern, doch 69 Sekunden vor der Schlusssirene erlöste Robbie Czarnik die Teamkollegen und Fans mit dem 4:2. Beteiligt war wieder David Zucker, der den Pass bei einem schnellen Gegenstoß mustergültig auf seinen Mitspieler auflegte.

 


Die Entscheidung war damit gefallen und die Towerstars buchten mit dem 18. Sieg im 20. Hauptrundenspiel drei weitere Punkte. Da Frankfurt gegen Weißwasser einen Punkt liegen ließ, wurde der Vorsprung jetzt auf neun Zähler ausgebaut – bei einem weniger absolvierten Spiel.
 

 

Tore
1:0 42:41 Just (Sturm, Driendl, 5:4)

2:0 48:44 PP1 Mayer (Pikkarainen, Hinse)

2:1 51:34 C. Sylvester (D. Sylvester, Stiefenhofer, 4:5)

2:2 55:30 Krestan (Sylvester, Hamill, 5:3)

3:2 56:27 Zucker (Sturm, 4:5)

4:2 58:51 Czarnik (Zucker, Sturm)

 

Strafminuten: Ravensburg 8, Bad Nauheim 16 plus 10 Disz. C. Sylvester, 5 plus Spieldauer Denis Shevyrin

 

Zuschauer: 2523

 

 

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