DEL2 - Towerstars bleiben zu Hause ungeschlagen, auch der Meister aus Bietigheim unterliegt in Ravensburg

 

(DEL2/Ravensburg) PM Die Ravensburg Towerstars haben auch gegen den amtierenden Meister Bietigheim einen verdienten Heimsieg eingefahren. Damit hat das Team von Trainer Jiri Ehrenberger die Tabellenführung auf sieben Punkte ausgebaut.

TowerstarsBietigheim20Nov11

(Foto: Ravensburg Towerstars)

 


Dass die Towerstars in dieser Begegnung selbst die Initiative ergreifen wollten, war schon beim ersten Angriff klar. Bereits nach 40 Sekunden hatte die erste Sturmreihe Robin Just freigespielt, dieser scheiterte allerdings aus kurzer Distanz an Steelers Torhüter Florian Proske. Nach einer weiteren Flut an Großchancen samt Schuss an den linken Pfosten wurden die Bemühungen der Startminuten auch endlich in den ersten Treffer umgemünzt. Vincenz Mayer nahm einen Nachschuss freistehend im Slot ab und ließ dem Gäste-Torhüter keine Chance.

 

 

Auch danach dominierten die Towerstars das Spiel nach Belieben, leider wurden die schön gespielten Kombinationen nicht zu weiteren Treffern genutzt. Pech hatte auch der Schwenninger Förderlizenz-Stürmer Julian Kornelli, dessen Schuss vom Pfosten ins Spiel zurückprallte. Auf der Gegenseite hatte Jonas Langmann nicht allzu viel zu tun. Zu gut war die Ravensburger Defensivarbeit bereits in der neutralen Zone und das offiziell registrierte Schussverhältnis von 16:6 sprach Bände über die Dominanz der Towerstars.

 

 

Die erste Drittelpause sollte dann länger dauern, als geplant. Laut erster Ursachenmeldung hatte ein elektrischer Händetrockner im Betrieb offensichtlich zu stark für einen Feuer- und Rauchmelder gedampft und der löste Alarm aus. Die Halle musste nach Vorschrift komplett geräumt werden. Erfreulich waren nach einigen Minuten Unklarheit gleich zwei Umstände: Die mit einem kompletten Löschzug angefahrene Feuerwehr Ravensburg konnte alsbald Entwarnung geben und sowohl die komplette Entfluchtung samt Rückkehr der 2700 Zuschauer liefen vollkommen ruhig und geordnet ab.

 

 

 

Im zweiten Abschnitt hatten die Oberschwaben passend zu den Szenen zuvor einen Start so „schnell wie die Feuerwehr“. Die erste Formation wirbelte durch das Bietigheimer Drittel und nach nur 30 Sekunden schlenzte Kilian Keller aus der Halbdistanz die Scheibe zum 2:0 in die Maschen. Leider wurde das Spiel danach zerfahrener. Gab es im ersten Abschnitt nur eine einzige Strafzeit, setzte es jetzt eine Strafzeit nach der anderen. Das zermürbte leider ein zuvor sehr flüssiges Spiel, den Gästen aus Bietigheim sollte das aber durchaus entgegen kommen. In der 28. Spielminute gelang ihnen prompt der Anschlusstreffer durch Tyler McNeely.

 


 


 

Was die Towerstars wie schon in einigen anderen Spielen zuvor allerdings auszeichnete, war die baldige Antwort auf den Gegentreffer. Ganze eineinhalb Minuten später flitzte das Spielgerät zum dritten Mal in das Netz der Gäste. Allerdings mussten die Towerstars und ihr Anhang noch etwas auf die Bestätigung des Treffers warten. Die Frage war, ob David Zucker beim Abfälschen des Schusses von Kilian Keller den Stock zu hoch hatte. Der Videobeweis zeigte aber keine Beanstandungen und das 3:1 war offiziell bestätigt. Knapp drei Minuten später verkürzte Max Prommersberger in Unterzahl auf 3:2, hier agierte die Ravensburger Defensive in der Rückwärtsbewegung etwas unglücklich.

 

 

Doch wieder stachelte der Gegentreffer die Ravensburger Stürmer umso mehr an und Olivier Hinse besorgte weitere eineinhalb Minuten später das 4:2. Vorausgegangen war ein Pass Marke „Eishockeylehrbuch“ von Vincenz Mayer an die blaue Linie. Genauso eiskalt abgeschlossen war auch eine Chance von Daniel Pfaffengut nach knapp 37 gespielten Minuten. Ein 2-0 Break verwandelte der Ravensburger Stürmer nach gut getimten Pass von Daniel Schwamberger zum 5:2.

 

 

So mancher Zuschauer hatte in der Schlussminute des zweiten Spielabschnitts bereits den Platz in Richtung Drittelpause verlassen und verpasste somit gleich zwei Treffer. Zunächst verkürzte Willie Corrin im Powerplay eiskalt auf 5:3, David Zucker stellte mit einem Unterzahlbreak jedoch drei Sekunden vor der zweiten Pausensirene den drei Tore Vorsprung wieder her.

 

 

Der Schlussabschnitt sollte es dann noch einmal in sich haben. Die Towerstars kontrollierten das Spiel weitgehend, doch drei Strafzeiten zwischen der 42. und 47. Spielminute waren für den Rhythmus nicht gerade förderlich und in der 51. Minute konnte Benjamin Zientek auf 6:4 verkürzen. Der amtierende Meister aus dem Ellental roch nun Lunte und fand auch zweite Luft aus physischer Sicht. Die Towerstars rackerten zwar in der eigenen Zone, gegen den entschlossenen Drehschuss von Norman Hauner gab es allerdings keine Abwehrchance und mit dem 6:5 knapp vier Minuten vor Ende der Partie sollte noch einmal ordentlich Spannung ins Spiel kommen.

 

 

Die Towerstars waren aber erneut viel zu fokussiert auf den Sieg, als dass sie sich noch einmal wirklich in Bedrängnis bringen ließen. Robin Just (59.) sowie David Zucker 39 Sekunden vor Ende setzten die Scheibe bei „Empty net“ ins Bietigheimer Tor. 8:5 war letztlich der Endstand eines Spiels, das die Towerstars im Anbetracht der spielerischen Vorteile auch verdient gewonnen hatten.

 

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Ravensburg

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