DEL2 – Bietigheim Steelers gewinnen auch Spiel 5 der Finalserie 2:1 gegen die Löwen Frankfurt und wehren 2. Matchpuck ab

Bietigheim Frankfurt 23042017

 

(DEL2/Frankfurt) (JW)  Die Löwen Frankfurt konnten auch ihren 2. Matchpuck nicht nutzen und verloren Spiel 5 in Bietigheim mit 1:2. Am Dienstagabend kann man allerdings zu Hause die Meisterschaft perfekt machen.



Die erste Chance im Spiel hatten die Steelers im Powerplay. René Schoofs bediente Marcel Rodman perfekt im Slot, doch Brett Jaeger im Tor der Löwen parierte mit einem guten Reflex. Bietigheim setzte Frankfurt schwer unter Druck. In der ersten fünf Minuten gab es bereits zwei Strafzeiten gegen Frankfurt. Doch beide Überzahl-Situationen konnte Bietigheim nicht nutzen. Brett Jaeger vereitelte die Chancen der Steelers mit gutem Stellungsspiel. Nach 8:11 Minuten musste erneut ein Frankfurter Spieler in die Kühlbox. Dieses Mal war es Joel Keussen wegen hohen Stocks und Shawn Weller nutzte per Direktschuss das Powerplay zur 1:0-Führung für die Hausherren.

 

 

Frankfurt kam, auch durch die drei Strafzeiten bis Mitte des 1. Drittels nicht ins Spiel, auch ein erstes Powerplay brachte keine nennenswerten Torchancen. Kurz darauf das zweite Powerplay für Frankfurt. Nils Liesegang glänzte mit zwei guten Vorlagen, doch Joel Keussen und C.J. Stretch konnten die Chancen für die Löwen nicht nutzen. Die Gäste kamen nun etwas besser ins Spiel. Richard Mueller fälschte einen Schuss von Kapitän Patrick Jarrett vor dem Tor ab, doch Sinisa Martinovic konnte abwehren. So ging es mit einer 1:0-Führung für Bietigheim in die erste Drittelpause.

 

 

Zu Beginn des Mitteldrittels versuchte Frankfurt, mehr Druck aufzubauen, doch die Steelers standen gut in der Defensive. Die beste Chance für die Gäste hatte Lukas Laub, der aber frei vor Martinovic über das Tor schoss. Auch ein Powerplay für Frankfurt führte nicht zum Ausgleich. Die beste Chance hatte Verteidger Pawel Dronia mit einem Schuss von der blauen Linie. Doch Sinisa Martinovic im Tor der Steelers parierte ebenso, wie bei einer weiteren Gelegenheit für die Löwen durch Matthew Pistilli. Die große Chance zum Ausgleich in der 33. Spielminute für Nils Liesegang, der mit einem Nachschuss scheiterte, nachdem Martinovic zuvor gegen Lukas Laub rettete.

 



 

In der 34. Spielminute jubelten die Steelers und wähnten den Puck im Tor, doch dieser ging an die Latte, der Videobeweis wurde zu Rate gezogen. Kurz darauf hatte Justin Kelly die Chance im Slot, scheiterte aber an Brett Jaeger im Löwentor. Dann hatte Bietigheim Powerplay, 51 Sekunden lang sogar 5 gegen 3, aber Frankfurt überstand die Situation. Auch Frankfurt kann danach ein Powerplay ebenfalls nicht nutzen und so blieb es bei der knappen Führung für die Hausherren.

 

 

Im Schlussdrittel wurde Frankfurt immer stärker und Bietigheim hatte Mühe, den Ausgleich zu verhindern. Etwa 1.000 Löwenfans peitschten ihr Team nun nach vorne und die Gäste kamen immer wieder zu guten Chancen. Zweimal Brett Breitkreuz und Richard Mueller hatten gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Und in der 49. Spielminute war es dann soweit. Lukas Laub fälschte einen Schuss von Verteidiger Eric Stephan ins Tor der Steelers ab. Die Löwen hatten sich den Ausgleich jetzt verdient.

 

 

In der 53. Spielminute dann eine Strafe gegen Frankfurts Eric Stephan und Bietigheim hat Pech, dass Benjamin Zientek nur den Pfosten traf. Außerdem war auch Brett Jaeger mehrmals mit Glanzparaden zur Stelle. Der Löwen-Goalie lieferte heute wieder ein überragendes Spiel. Doch in der 58. Spielminute war auch er machtlos. Die Steelers nutzten eine Konterchance und Robin Just erzielte den 2:1-Siegtreffer. Damit verkürzten die Bietigheim Steelers die Finalserie auf 2:3. Am Dienstag geht es in Frankfurt mit Spiel 6 weiter.

 


Spiel vom 23.04.2017

Bietigheim Steelers – Löwen Frankfurt 2:1 (1:0|0:0|1:1)

 

Tore:

1:0|9.|PP1 Shawn Weller (Justin Kelly, Dominic Auger)
1:1|49.|Lukas Laub (Clarke Breitkreuz, Eric Stephan)
2:1|58.|Robin Just (Bastian Steingroß)

Strafen:
Bietigheim: 10 Minuten | Frankfurt: 14 Minuten

Zuschauer:
4.155

 

 

(Text: Jürgen Weber)


(Foto: Löwen Frankfurt)

 


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