DEL2 – Bietigheim verhindert „Sweep“ und gewinnt in Frankfurt mit 3:2

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(DEL2/Frankfurt) (JW)  In einem hochklassigen Spiel vor erneut ausverkaufter Eissporthalle konnten die Löwen Frankfurt ihren 1. Matchpuck nicht nutzen und verloren Finalspiel 4 am Ende verdient mit 2:3 gegen die Bietigeheim Steelers.



Zu Beginn des Spiels merkte man, dass beide Teams zunächst darauf bedacht waren, keine Fehler zu machen. Das Spiel war ausgeglichen, mit einigen Chancen auf beiden Seiten. In der 11. Spielminute dann eine gute Kombination der Hausherren, über Christoph Gawlik und Kapitän Patrick Jarrett kam der Puck zu Richard Mueller, der Sinisa Martinovic im Steelerstor mit einem platzierten Schuss ins Eck keine Chance ließ und zum 1:0 verwandelte.

 

 

Eine Minute später die große Chance zum Ausgleich für Bietigheims Benjamin Zientek, der nach einem Fehler von Frankfurts Brett Breitkreuz an der eigenen blauen Linie, alleine vor Brett Jaeger auftauchte. Doch der Löwen-Goalie war wieder einmal mit einer starken Reaktion zur Stelle. Die Steelers machten jetzt mächtig Betrieb und wollten unbedingt den Ausgleich erzielen. In der 17. Spielminute aber hatte Frankfurts Roman Pfennings die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen, scheiterte jedoch am glänzend aufgelegten Sinisa Martinovic im Tor der Steelers. Eine Minute später scheiterte auch Patrick Jarrett.

 

 

Bietigheims Trainer Kevin Gaudet hatte noch bei der Pressekonferenz nach dem verloren Spiel am Mittwoch davon gesprochen, dass oft das Momentum im Spiel auf Seiten der Löwen war. In dieses Spiel sollte es auf Seiten der Steelers liegen. Denn nur eine Spielminute später erzielte René Schoofs den 1:1-Ausgleich. So ging es mit einem leistungsgerechten Remis in die erste Pause.

 

 

Auch im 2. Drittel ging es hin- und her, mit Chancen auf beiden Seiten. Das Spiel war schnell und höchst attraktiv für die Zuschauer. Richard Mülller scheiterte an Martinovic und auf der Gegenseite konnten Weller und McKnight eine 2 auf 1 Situation nicht nutzen. Auf Frankfurter Seite hatten Nils Liesegang und erneut Richard Mueller gute Chancen. Ein Powerplay von Frankfurt führte auch nicht zum Erfolg, da die Steelers gut verteidigten. In der 30. Spielminute dann die Führung für die Gäste. Dominic Auger konnte Brett Jaeger im Löwentor mit einem schönen Schuss über dessen Schulter zum 1:2 überwinden.

 

 

Dieser Gegetreffer zeigte deutlich Wirkung bei den Löwen. Der Spielaufbau wurde durch taktisch gut aufgestellte Gäste sehr schwierig. Die hingegen kamen immer gefährlicher vor das Gehäuse der Löwen. In der 32. Spielminute hatte zunächst Matt McKnight die Riesenchance, alleine vor Brett Jaeger, zu erhöhen. Doch auch dieses Mal war der Goalie der Frankfurter nicht zu überwinden. Aber eine Minute später war es soweit. Einen perfekten Konter der Steelers über Dominic Auger und Shawn Weller vollendete Marcel Rodman zum 3:1 für die Gäste. 

 



 

Im Schlussabschnitt versuchte Frankfurt, mit Macht den Anschluss zu erzielen und Bietigheim in deren Hälfte einzuschnüren. Doch die Gäste verteidigten geschickt und hatten ihrerseits immer wieder gute Konterchancen. So scheiterte erneut Matt McKnight alleine vor dem Löwentor an Brett Jaeger. In der 46. Spielminute ergab sich ein Powerplay für Frankfurt (Shawn Weller musste wegen eines Stockschlages 2 Minuten auf die Strafbank). Brett Breitkreuz hatte zwei gute Chancen, konnte aber Martinovic im Steelerstor nicht überwinden. In der 51. Spielminute das nächste Powerplay für die Löwen. Dieses Mal musste Kapitän Adam Borzecki in die Kühlbox. Und nach wenigen Sekunden nutzte Nils Liesegang diese Möglichkeit zum 2:3-Anschlusstreffer.

 

 

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Frankfurt versuchte jetzt alles, den Ausgleich zu erzielen, aber Bietigheim ließ wenig zu. Selbst ein weiteres Powerplay konnten die Hausherren nicht nutzen. Auch Brett Jaeger für einen weiteren Feldspieler vom Eis zu nehmen, brachte nichts mehr. Bietigheim brachte den Vorsprung mit Geschick und Routine über die Zeit. Heute war sicher Goalie Sinisa Martinovic ein Matchwinner, der 36 Schüsse abwehrte und eine geschlossene Mannschaftsleistung der Steelers führten zum ersten Sieg in dieser Finalserie. Am Sonntag geht es in Bietigheim weiter mit Spiel Fünf.



Spiel vom 21.04.2017

Löwen Frankfurt – Bietigheim Steelers 2:3 (1:1|0:2|1:0)

 

Tore:

1:0|11.|Richard Mueller (Christoph Gawlik, Patrick Jarrett)
1:1|19.|René Schoofs (Matt McKnight, Bastian Steingroß)
1:2|30.|Dominic Auger (Marcel Rodman, Sebastian Alt)
1:3|33.|Marcel Rodman (Shawn Weller, Dominic Auger)
2:3|51.|PP1 Nils Liesegang (C.J. Stretch, Matthew Pistilli)


Strafen:
Frankfurt: 14 Minuten | Bietigheim: 10 Minuten

Zuschauer:
6.990 (ausverkauft)

 

(Text & Fotos: © Jürgen Weber)

 


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