DEL2 – Löwen Frankfurt gewinnen das 10 Play-Off-Spiel in Folge und schlagen Bietigheim 4:0

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(DEL2/Frankfurt) (JW)  In einem hochklassigen 2. Finalspiel der DEL2 überzeugten die Löwen vor ausverkauftem Haus durch Schnelligkeit und Kampfstärke. Bietigheim scheiterte immer wieder am überragenden Brett Jaeger im Löwentor.



Bietigheim versuchte von Beginn an, mit guten Kombinationen zum Erfolg zu kommen. Doch die Frankfurter Defensive stand gut und ließ zunächst keine Chancen zu. Frankfurt spielte hart auf den Körper, fuhr jeden Check zu Ende und spielte seine Schnelligkeit aus. Immer wieder kam man schnell durch das Mitteldrittel, Torchancen blieben aber zunächst aus. Die ersten beiden guten Chancen hatten die Steelers, konnten diese aber nicht nutzen.

 

 

In der 10. Spielminute kam Liesegang gefährlich vor das Tor von Steelers-Goalie Martinovic und konnte von Markus Sommerfeld nur mit einem Foul gestört werden. Im folgenden Powerplay nutzten die Löwen ihre Überzahl und auf Vorarbeit von Nils Liesegang und Joel Keussen traf Top-Scorer Matthew Pistilli zum 1:0. In der Folge gab es noch einige Chancen auf beiden Seiten, es blieb bis zu Pause aber bei der 1:0-Führung für die Hausherren.

 

 

Die ersten fünf Minuten im Mittelabschnitt blieben ausgeglichen. Beide Teams wollten spielerisch zum Erfolg kommen und so entwickelte sich ein gutes, abwechslungsreiches Spiel. Man sah, dass hier die beiden besten Mannschaften dieser Liga aufeinander trafen. Doch Frankfurt war über das gesamte Spiel die spritzigere Mannschaft, die immer wieder auf den Körper ging und mit fairen Mitteln den Steelers schwer zusetzten. In der 31. Spielminute war es dann soweit und Christoph Gawlik nutzte einen Abpraller nach einem Schuss von Richard Mueller zum 2:0 für die Löwen Frankfurt. Zum Ende des Drittels hatte Frankfurt noch zwei Powerplaychancen, konnte allerdings nicht erhöhen. Marcel Rodmann hatte bei einem Break sogar die Chance auf ein Tor in Unterzahl, scheiterte aber am überragenden Brett Jaeger im Löwentor.

 

 



 

Der Schlussabschnitt begann mit einem Paukenschlag! Brett Breitkreuz umkurvte einige Bietigheimer Spieler und ließ auch Martinovic im Tor von Bietigheim keine Abwehrchance. Das 3:0 war das Sahnestück des heutigen Spiels. Bietigheim reagierte mit wütenden Angriffen, aber Brett Jaeger war an diesem Nachmittag nicht zu überwinden und wehrte insgesamt 35 Schüsse ab! Auch in drei folgenden Powerplay-Situationen für Bietigheim konnten die Gäste das Spiel nicht mehr drehen.

 

 

 

Selbst ein Penalty konnte von Marcel Rodman nicht genutzt werden. Sein Schuss ging über das Tor der Löwen. Am Ende fiel Bietigheim nur noch durch übertriebene Härte auf. Zunächst zettelte Shawn Weller eine Keilerei mit Frankfurts Keussen an (beide erhielten 2 Minuten + 10 Minuten Diziplinarstrafe für Weller). In der 58. Spielminute machte Eric Stephan mit seinem Tor zum 4:0 dann entgültig den Deckel drauf und Verteidiger Robert Brown von Bietigheim wollte unbedingt noch mit Frankfurts David Cespiva einen Kampf austragen. Auch aus dieser Situation ging der Frankfurter Verteidiger als klarer Sieger hervor.

 

 

Am Ende stand ein verdienter Frankfurter 4:0-Sieg und der zweite Sieg in dieser Finalserie. In dieser Form geht Frankfurt nun als Favorit in die nächsten Spiele. Bietigheim muss sich steigern, will man die Serie noch drehen.

 

 

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Spiel vom 17.04.2017

Löwen Frankfurt – Bietigheim Steelers 4:0 (2:0|1:0|1:0)

 

Tore:

1:0|12.|PP1 Matthew Pistilli (Nils Liesegang, Joel Keussen)
2:0|31.|Christoph Gawlik (Pattrick Jarrett, Richard Mueller)
3:0|41.|Brett Breitkreuz (Richard Mueller, Pawel Dronia)
4:0|58.|Eric Stephan (Roman Pfennings, Lukas Laub)


Strafen:
Frankfurt: 24 Minuten | Bietigheim: 38 Minuten

Zuschauer:
6.990

(Text & Fotos: © Jürgen Weber)


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