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Köln entscheidet Open Air Game gegen Augsburg dank überragendem Maxi Kammerer

 

PENNY-DEL (Köln/HG)  Drittes und letztes Open Air Match in Köln: zum Abschluss der Cologne Stadium Series und passend zum 50-jährigen Jubiläum der Haie in dieser Saison empfingen die Kölner Haie die Panther aus Augsburg unter freiem Himmel im RheinEnergieSTADION. Von den bisherigen drei Partien entschied Köln zwei für sich. Beim ersten Heimspiel gegen den heutigen Gegner konnten die Haie nach einem zwei Tore Rückstand noch die Begegnung zu ihren Gunsten drehen. Wer hatte heute die Schlägerspitze vorne?

 

Schließlich holten die Kölner Haie auch dank ihres herausragenden Maximilian Kammerer und einem fleißigen Assistgeber Louis-Marc Aubry einen klaren Sieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Augsburger, der mit zwei Empty Net Goals am Ende etwas zu deutlich ausfiel. Jan-Luca Sennhenn feierte seinen Debuttreffer und sammelte insgesamt drei Punkte.

29 20230108 Kölner Haie vs Augsburger Panther 

(Fotoquelle Ingo Winkelmann)

 


Köln musste nach dem Erfolg im rheinischen Derby bei den Eisbären in Berlin eine Pleite einstecken. Auch gegen stark dezimierte Ingolstädter taten sich die Haie sehr schwer und unterlagen am Ende deutlich. Die Haie beabsichtigten mit einem Heimsieg den Abstand auf die Top Sechs weiter zu verkürzen. Der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Moritz Müller wog sicherlich schwer bei den Haien. Nick Baptiste kehrte jedoch heute wieder ins Line Up zurück.

 

Oblinger: „Wir nehmen uns das immer vor, wir halten uns an taktische Vorgaben, aber wir machen verschiedene Fehler, die wir abstellen müssen.  Es geht auch um mehr Disziplin, phasenweise spielen wir gut, dann liefern wir unkonzentrierte Matches. Wir müssen einen Weg hin zu mehr Konstanz finden.”

 

Augsburg zeigte sich spielerisch und taktisch in aufsteigender Form mit zuletzt zwei Erfolgen nach Overtime. Gerade die wilde Partie in Wolfsburg gab den Panthern Mut, auch aus der Domstadt wertvolle Zähler um den Klassenerhalt mitzunehmen. Im Heimderby gegen Nürnberg gab Augsburg binnen 28 Sekunden am Ende das schon sichergeglaubte Match aus den Händen. Diesen erneuten Nackenschlag musste das Team um Headcoach Kai Suikkanen erst verdauen, seine Akteure waren aber heiß drauf, dieses spezielle Open Air game für sich zu entscheiden. Der Ex-Hai Marcel Barinka war bestimmt hochmotiviert gegen seine ehemaligen Teamkollegen.

 

Moeser: „Späte Gegentore sind immer ein Thema, aber es zeigt die Lage, wo wir gerade stecken. Die Jungs sind gut drauf. Alle Szenen gehen wir am nächsten Tag durch, Video zeigen, analysieren und beim nächsten Mal die richtigen Entscheidungen treffen.”

 

Ausgeglichene Partie unter besten Voraussetzungen

 

Die Panther starteten in diese Begegnung unterstützt von zahlreichen Fans aus der Heimat, denn ein Sonderzug mit knapp 1200 Fans begleitete die Protagonisten in das umfunktionierte Fußballstadion. Es war interessant zu beobachten, wie die Haie ihren dritten Auftritt unter freiem Himmel absolvieren würden, was sicher einen komparativen Vorteil darstellte. Meteorologisch sprach auch alles für ein schönes Match, denn Regen war nicht prognostiziert. Die erste große Gelegenheit nach verhaltenem Beginn hatte Adam Johnson auf Seiten der Gäste, doch Keeper Mirko Pantkowski war hellwach. Alex Oblinger prüfte dann Dennis Endras zum ersten Mal und Robin van Calster wollte gleich nachlegen. Der AEV zeigte bislang ein sehr gutes Auswärtsmatch und beschäftigte die Haie in deren Zonen. Nach zehn Minuten kamen die Hausherren besser in die Partie rein und übten verstärkt Druck aus, doch die Panther ließen nicht locker und erspielten sich weitere gute Chancen, wobei diese Saison die mangelnde Effektivität das Problem war. Nach hartnäckigem Forechecking hatte Maxi Kammerer die Führung auf dem Schläger. Beide Goalies strahlten die nötige Ruhe aus und demzufolge trennte man sich torlos in die erste Pause.

 

Steck: „Es ist ein atemberaubendes Spiel hier, es macht viel Spaß. Wir holen uns das Ding heute, wir müssen hinten stabil stehen, das ist unser Ziel.“

 

Walter (Geschäftsführer Haie): „Wir sind schon ein bisschen wehmütig, aber noch liegt der Fokus auf das heutige Match. Es war insgesamt eine große Herausforderung für uns gewesen mit den drei Outdoor Matches. Es war viel Aufwand damit verbunden, wir genießen die Atmosphäre. Wir hatten über 7000 Leute beim öffentlichen Lauf, Schulen war hier, die Junghaie, auch Hobbyteams und Unternehmen. Wir sind auch froh, dass wir den Schlüssel wieder abgeben dürfen. Die Bilanz bindet sich in das Gesamtbudget mit ein, es waren hohe Kosten damit verbunden. Die Spiele gegen Bremerhaven und Augsburg waren auch mehr der Not geschuldet, weil die Halle belegt war. Wir haben daraus das Bestmögliche gemacht. Die Leute haben uns die Bude eingerannt, es war schnell ausverkauft beim Publikumslauf. Das Resümee war total positiv, insbesondere das Wintergame hatte einen hohen Impact, der IIHF Präsident war auch da und hat uns gelobt. Das Wetter muss natürlich auch mitspielen. Wir arbeiten hart, das Spiel ist recht ausgeglichen, genau was wir erwartet hatten.“

 

Mayer (Co-Trainer, AEV):Wir dürfen die Scheibe nicht blind wegspielen und müssen die Chancen nutzen. Jeder soll sich trauen, mehr mit der Scheibe was auszuprobieren und den Puck nicht gleich wegspielen. Das Eis ist etwas anders, es ist erfrischend hier zu spielen, man muss nicht so viel schwitzen.“

 

Köln wurde zwar ein Treffer versagt, doch dreht den Rückstand binnen 22 Sekunden

 

Bisher gab es noch keine Strafzeiten, doch nach gut drei Minuten erwischte es den Kölner Nick Bailen. Die Gäste mussten höllisch aufpassen, weil die Haie das beste Team mit den meisten Shorthandern bislang war. Mirko Pantkowski rettete seine Farben mit einer sagenhaften Parade und er musste kurz danach schon wieder in höchster Not eingreifen. Auch wenn die Powerplay Quote in letzter Zeit nicht berauschend war, demonstrierten die Gäste ein solides Überzahlspiel. Kaum wieder komplett, gingen die Haie scheinbar in Front. Die on Ice Entscheidung lautete auf „kein gutes Tor“, und auch das lange Videostudium führte zu keiner klaren Aussage, zumal die hierfür nötige Über Tor Kamera nicht vorhanden war. Uwe Krupp konnte es nicht fassen, doch den Gästen war dies egal. Laut Maxi Kammerer war es bisher „ein gutes Spiel seiner Haie, die Chancen wurden bislang nicht reingemacht.“

 

Köln erwies sich im Mittelabschnitt als die tonangebende Mannschaft und hätte die Führung verdient gehabt. Doch es kam anders, denn in der 35. Spielminute fälschte David Stieler den Schuss seines Kollegen Bergman unhaltbar ab für den Haie Keeper. Nach dem deutlichen Übergewicht bei den Torschüssen war dies nun bitter für die Gastgeber. Der AEV war nun im Aufwind und hatte das Momentum auf seiner Seite, doch nach dem zweiten Powerbreak glich Köln dank einer kongenialen Aktion von Aubry durch Maxi Kammerer in der 37. Spielminute aus. Damit nicht genug, denn Maxi Kammerer legte binnen 22 Sekunden nach und schnürte seinen Doppelpack, erneut tatkräftig unterstützt von Louis-Marc Aubry. Dennis Endras bewahrte sein Team Sekunden vor der Sirene vor einem höheren Rückstand.

 

Stieler:We made two mistakes, but we need to keep skating and battling.”

 

Blitzstart für den AEV, Haie beißen zurück und machen mit zwei Empty Net Goals den Deckel drauf

 

Furioser Start für Augsburg im Schlussabschnitt, denn David Stieler trug sich in der 43. Spielminute erneut als Torschütze ein. Somit prägten bislang zwei Protagonisten diese Begegnung bei weiterhin besten Witterungsbedingungen. Dann durfte Jan-Luca Sennhenn seinen Premierentreffer bejubeln, als er eine geniale Vorlage seiner Sturmpartner zur erneuten Führung verwertete. Louis-Marc Aubry leistete bereits seinen dritten Assistpunkt im heutigen Match. Augsburg nahm dann noch eine Strafe und die Haie hatten die Möglichkeit ihr bisher starkes Powerplay aufs Eis zu zaubern, was die Gäste schadlos überstanden. Die Crunchtime brach an und die Panther mussten bald All in gehen, um hier doch noch den Ausgleich zu schaffen. Endras ging vom Eis, doch Lamb verlor das Laufduell gegen Nick Baptiste, der nun doch noch seinen Treffer feiern konnte, nachdem ihm anfangs ein Tor verwehrt wurde.

Den Schlusspunkt setzte Alex Roach neun Sekunden vor der Schlusssirene ins leere Gehäuse. Letztlich fiel das Ergebnis etwas zu hoch aus, doch der Sieg war im Endeffekt hochverdient für Köln.

 

Kammerer: „Die Konstanz unserer Reihe ist extrem gut, immer brandgefährlich. Über 60 Minuten haben wir gut gespielt, hatten genug Chancen, wir haben nicht nachgegeben, immer weitergemacht. Heute sind wir umso glücklicher, dass wir mit drei Punkten heimgehen.“

 

Endras: “Wir machen ganz ok Spiele, aber der letzte Punch fehlt uns immer, wir sind immer so nah dran. In den letzten drei Spielen haben wir fünf Punkte hergeschenkt. Die Gegner sind alle stark und wissen worum es geht.“

 

Kölner Haie - Augsburger Panther 5:2 (0:0|2:1|3:1)

 

Tore:

0:1 |35.| David Stieler (Bergman, Haase)

1:1 |37.| Maximilian Kammerer (Aubry)

2:1 |38.| Maximilian Kammerer (Aubry, Sennhenn)

2:2 |43.| David Stieler (Puempel)

3:2 |49.| Jan-Luca Sennhenn (Aubry, Thuresson)

4:2 |59.| Nick Baptiste (Sennhenn) EN

5:2 |60.| Alex Roach (Oblinger, Austin) EN

 

1. Drittel Statistik:        23:7 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:        13:9 Schüsse, 14:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:        8:7 Schüsse,   12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Zuschauer: 14.915

 

Haupt-Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Hunnius (GER)

 

Aufstellung:

 

Köln: Pantkowski, Stanton, Bailen, Kammerer, Aubry, Thuresson, Dietz, Roach, Baptiste, McIntyre, Bast, Austin, Sennhenn, Proft, Olver, Oblinger, Tropmann, Uffing, van Calster, Steck.

 

Augsburg: Endras, Sacher, Warsofsky, Johnson, LeBlanc, Broadhurst, Lamb, Rogl, Kuffner, Soramies, Wannström, Bergman, Haase, Barinka, Stieler, Puempel.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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