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Himmlischer Haukeland – DEG schlägt Mannheim 1:0

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM)  Die DEG im vorweihnachtlichen Aufwind! Nach vier siegreichen Partien gegen Tabellennachbarn und Kellerkinder wartete mit dem Gastspiel der Adler Mannheim nun mal wieder ein richtig dicker Brocken auf den achtmaligen Deutschen Meister. Angeführt vom – mal wieder – bockstarken Henrik Haukeland rang die DEG die Adler mit 1:0 (1:0; 0:0; 0:0) nieder und fuhr somit den fünften Dreier in Folge ein. Die 4912 Zuschauer im PSD BANK DOME bejubelten vor allem die Einstellung der Mannschaft und natürlich den ersten Shut-Out von Henrik Haukeland.

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(Fotoquelle Ralf Schmitt)

 


Eham mit der frühen Führung

 

Der Rückenwind und das Selbstvertrauen aus den letzten siegreichen Partien waren der DEG vom ersten Bully an deutlich anzumerken. Ohne Umschweife fand das Team gut ins Spiel und beschäftigte die Adler mit mutigem Eishockey nach vorne. Diese Herangehensweise sollte sich schnell bezahlt machen. Die Youngster-Reihe um Ehl, Blank und Eham legte einen ganz starken Wechsel aufs Eis und machte mächtig Druck auf das Tor von Adler-Schlussmann Arno Tiefensee. Erst versuchte es Blank per Schuss, kurz darauf Eham per Bauerntrick. Die Gefahr schien für Mannheim dann fast schon gebannt, doch Blank brachte die Scheibe einfach nochmal Richtug Kasten und Seppi Eham stand im Slot genau richtig und brachte den Abpraller im Netz unter (3.). Die Gäste brauchten gut und gerne zehn Minuten, um ins Spiel zu finden, erhöhten dann aber allmählich den Druck in Richtung Dauerbrenner Haukeland. Am gefährlichsten wurde es, als Matthias Plachta einen Puck an die Latte abfälschte. Doch auch die DEG traute sich immer wieder nach vorne und ging keineswegs unverdient mit der Führung in die Pause.

 

Einsatz und Leidenschaft

 

Auch im Mitteldrittel war es zunächst die DEG, die dem Spiel den Stempel aufdrückte. Kurz nach Wiederbeginn verzog erst Fischbuch knapp, danach scheiterte Kousa mit einem satten Schuss an Tiefensee. Wenig später schnellten auf den Rängen dann sogar einige rot-gelb beärmelte Arme in die Höhe, doch Stephen MacAulay hatte dann Puck nur an die Latte gelegt, das überprüften die Unparteiischen sogar per Videobeweis, so knapp war es (25.). Nun erlebte die bislang sehr faire Partie ihre erste Überzahl, Alex Blank musste wegen Hakens raus. Die Hausherren zeigten aber eine starke Unterzahl und hatten durch Eder sogar die Chance auf einen Treffer in Unterzahl. Mannheim zog das Tempo nun wieder spürbar an und immer öfter stand nun Henrik Haukeland wieder im Mittelpunkt, zunächst beim Verteidigen eines Rebounds gegen Wolf und danach bärenstark gegen MacInnis, der eigentlich schon um den Norweger rum schien, doch irgendwie brachte Haukeland seinen Körper noch zwischen Scheibe und Linie (35.). Langsam wurde es nun hitziger, beide Mannschaften scheuten weder Zweikampf noch Check, kurz vor Ende musste Plachta auf Seiten der Adler raus, weil er es mit einem Stock-Check etwas übertrieben hatte.

 

Haukeland bleibt unbezwingbar

 

Die daraus resultierende Überzahl konnte die DEG leider nicht nutzen, die Jungs igelten sich im Schlussabschnitt aber keinesfalls ein, sondern suchten auch weiter den Weg nach vorne. MacAulay kam nach schönem Gogulla-Pass zentral im Slot zum Schuss, zog aber leider auf Tiefensees Brust (44.). Wie im gesamten Spiel bestach die DEG vor allem durch ihr aggressives Forechecking und die Zweikampfstärke und dann war da ja noch dieser Henrik Haukeland im Kasten. Immer wieder keimte Hoffnung auf das guttuende 2:0 auf, doch auch ein abgefälschter Schuss an die Latte fiel nicht hinter die Linie, auch hier war es wieder so knapp, dass die Schiedsrichter abermals das Video konsultierten. Die Fans auf den Rängen hatten ein feines Gespür für den großen Kampf der Mannschaft und gaben stimmlich alles. Letztlich gelang es den Adlern auch mit einem zusätzlichen Feldspieler nicht, das Bollwerk der DEG zu brechen und so war der fünfte Sieg in Folge unter großem Jubel perfekt. Vor allem Haukeland stand bei den Feierlichkeiten im Mittelpunkt, das hatte sich der Norweger mit seinem überfälligen ersten Shut-Out auch redlich verdient. 

 

 


 

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