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Mannheim behält die drei Punkte und Endras verdient sich emotionale Ehrung an alter Wirkungsstätte

 

PENNY-DEL (Mannheim/HG)  Am 16.12.2022 duellierten sich in der Mannheimer SAP Arena die heimischen Adler gegen die Panther aus Augsburg. Während Mannheim den Kontakt zur Tabellenspitze nicht abreißen lassen wollte, war der AEV darauf bedacht, Zählbares aus der Kurpfalz mit nach Hause zu nehmen, um den derzeitigen Abstiegsplatz zu verlassen. Die beiden bisherigen Vergleiche in dieser Saison entschieden die Adler für sich, wenn auch nur denkbar knapp im ersten Heimauftritt, bei dem nur ein Treffer in einer kurzen Overtime genügte.

 

Schließlich besiegten die Adler Mannheim leidenschaftlich kämpfende Augsburger Panther mit 3:1 und Felix Brückmann machte sich mit diesem Sieg ein schönes Geburtstagsgeschenk.

 

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(Fotoquelle Sörli Binder) Taro Jentzsch eröffnete den Torreigen des heutigen Abends

 


Mannheim verbuchte aus den letzten fünf Spielen drei Siege und erholte sich nach der Pleite in München mit einem klaren Heimsieg gegen Nürnberg. Heute bekam es das Team um Headcoach Bill Stewart binnen einer Woche mit dem dritten bayerischen Kontrahenten der Liga zu tun. Nigel Dawes kehrte heute zur Mannschaft zurück, wohingegen Fabrizio Pilu pausierte. Ihr 21-jähriger Angreifer und Linksschütze Simon Thiel zog sich im Training eine Beinverletzung zu und fiel somit länger aus.

 

Augsburg durchlebte zuletzt eine Berg- und Talfahrt und konnte es sich eigentlich nicht erlauben, ohne Punktausbeute zurückzufahren. Jeder Zähler war Gold wert im Kampf um den drohenden Abstieg. Headcoach Peter Russell war froh über die Rückkehr seines Torjägers Matt Puempel, musste jedoch auf T.J. Trevelyan und John Rogl verzichten. Michael Clarke und Vinny Saponari standen wieder im Line Up.

 

4. Reihe der Adler trifft zweimal

 

Bevor der Puck fiel, wurde Gäste Goalie Dennis Endras, der heute als Backup agierte, an seiner alten Wirkungsstätte kurz geehrt. 393 Spiele für die Adler und zwei Meistertitel sprachen Bände für diesen herausragenden Akteur. Die eine oder andere Träne beim Blick auf den Videowürfel mit einigen emotionalen Szenen konnte er sich nicht verkneifen, was ihn sehr sympathisch machte. Heute mussten die Gäste ihre Scoring Power wiederentdecken, denn gerade in der Offensive war der Wurm drin. Die erste dicke Chance verbuchten die Augsburger durch Terry Broadhursts couragierten Antritt, doch die frühe Führung für die Hausherren (6. Spielminute) in Person von Taro Jentzsch nach genialem Zuspiel von Korbinian Holzer. Das kurze Videostudium musste die finale Entscheidung bringen, da eine mögliche Kickbewegung analysiert wurde. Somit wurde die On Ice Entscheidung bestätigt. Augsburg antwortete mit guten Vorstößen und Mannheim konnte die Verwirrung vor Markus Keller nicht nutzen. Dann setzten die Adler die Gäste enorm unter Druck und belohnten sich folgerichtig durch Luca Tosto in der 11. Spielminute mit dem zweiten Treffer des Abends. Die nominell vierte Reihe hat bisher ordentlich gepunktet.

 

Das Torschussverhältnis sprach eine klare Sprache zugunsten der Gastgeber. Der AEV besaß bis dato noch keinen Zugriff auf die rasante Begegnung, in der Mannheim klar tonangebend war und bald sein erstes Powerplay bekam, welches sie gewohnt souverän aufzogen. Schlagpässe in den Slot waren stets ein probates Mittel. Schadlos überstanden fuhr der AEV dann einen zwei auf eins Konter, doch Ryan Kuffner scheiterte am hellwachen Felix Brückmann, der heute seinen Geburtstag feierte. 23 Sekunden vor der Sirene kam Augsburg in den Genuss des ersten Powerplays, das seit der Novemberpause mit knapp 40% Liga weit Spitze war.

 

Saponari: “We got to be better in our own zone and help our goalie. We have to avoid second shots. The first goal was a good bounce and no redirection.“

 

Szwarz: “They approached me, the organization has been great, the coaching staff as well. Dennis is an awesome guy, it will be exciting for him tonight.”

 

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 Ehrung für Dennis Endras - Passendes Spruchband der Fans: 'Ein Jahrzehnt und zwei Titel'

 

Früher Anschluss durch Johnson

 

Den Mittelabschnitt begann Augsburg noch im Powerplay und auch dieses Mal stach es, denn Adam Johnson markierte den Anschlusstreffer in der 22. Spielminute. Das war der perfekte Auftakt für die Gäste, die gegen das beste Unterzahl in der Liga bestanden. Auch heute spielten die Special Teams beim AEV eine tragende Rolle. Augsburg agierte nun wesentlich druckvoller, doch Markus Keller musste beim Solo von David Wolf rettend eingreifen. Die Verlagerung des Spiels in die Mannheimer Zone gelang weitaus effektiver als im ersten Drittel und die Gäste hatten das Momentum auf ihrer Seite. Für Samuel Soramies war es eine besondere Begegnung, zumal er eine Mannheimer Vergangenheit in seiner Vita aufwies. Die vierte Formation der Adler war weiterhin sehr emsig und auffällig unterwegs. Es entwickelte sich inzwischen eine Partie auf Augenhöhe, in der die Augsburger dem Ausgleich näher waren. 

10 Sekunden vor der Drittelsirene hatte Matt Puempel noch eine gute Gelegenheit auf seinem Schläger.

 

Jentzsch: Wir haben nachgelassen, das Gegentor war etwas unglücklich, das passiert. Unsere Reihe spielt sehr gut, aber jede Reihe ist fähig zu Toren, mal sehen wie es läuft.”

 

Akdag sorgt für Entscheidung

 

Nun startete Mannheim furios ins Schlussdrittel mit einem Lattentreffer und Sinan Akdag erzielte in der 42. Spielminute das dritte Mannheimer Tor. Aus Sicht der Augsburger Panther wurde es wieder ein weiter Weg, um zurückzukommen. Der letzte Sieg bei den Adlern datierte aus dem Jahr 2017. Die Gäste wurden wieder agiler und setzten gefährliche Akzente. Es war noch genug Eishockey zu absolvieren, doch Augsburg musst erst mal ein Unterzahl überstehen, was nahezu problemlos gelang. Bei der Bully Quote lag der AEV vorne, das war ein gutes Zeichen für eine Aufholjagd. Die ganz großen Möglichkeiten ergaben sich jedoch noch nicht und Felix Brückmann verbrachte bislang einen relativ ruhigen Abend, bis Justin Volek sich durchtankte und den Adler Keeper zu einer wichtigen Parade zwang. 

 

Vier Minuten verblieben noch für den AEV, um die Schlussoffensive einzuläuten, konnten sich aber nicht länger in der Mannheimer Zone einnisten, um was Zählbares zu initiieren. Die Adler verwalteten geschickt ohne viel zuzulassen, Matthias Plachta hätte den Deckel drauflegen können, doch Markus Keller war zur Stelle, der dann vom Eis ging zugunsten eines sechsten Feldspielers. Es musste jedoch schnell gehen, es fehlten zwei Tore. Die Uhr lief gnadenlos herunter aus Sicht des AEV und letztlich behielt Mannheim alle drei Zähler.

 

Bergman: „It was a tough one tonight, we did a lot of good things but we need more. In our powerplay we keep it simple putting the pucks to the net and good things happen then. We feel good and start rolling.”

 

Brückmann: “Am Ende des Tages haben wir die drei Punkte eingefahren, wir mussten die Art und Weise verbessern nach dem München Spiel. wir dürfen nicht bequem und faul werden wie im zweiten Drittel. Wir haben viele sehr gute Spieler und müssen eine gute Mannschaft formen. Wir müssen richtig zusammenfinden, wenn wir was erreichen wollen. Ich freute mich, den Dennis zu sehen. Er ist ein toller Sportler und Mensch, vielleicht der größte Torhüter, der für die Adler gespielt hat.“

 

Adler Mannheim – Augsburger Panther 3:1 (2:0|0:1|1:0)

 

Tore:

1:0 |06.| Taro Jentzsch (Holzer, Wohlgemuth)

2:0 |11.| Luca Tosto (Reul, Wohlgemuth)

2:1 |22.| Adam Johnson (Kuffner, Stieler) PP1

3:1 |42.| Sinan Akdag (Reul, Wolf)

 

1. Drittel Statistik:        13:4 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:        6:10 Schüsse, 3:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

3. Drittel Statistik:        7:4 Schüsse, 13:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Iwert (GER)

 

Zuschauer: 9.766

 

Aufstellung:

 

Mannheim: Brückmann, Holzer, Donovan, Rendulic, McInnis, Eisenschmid, Reul, Akdag, Dawes, Szwarz, Krämmer, Katic, Larkin, Plachta, Loibl, Wolf, Dziambor, Tosto, Jentzsch, Wohlgemuth.

 

Augsburg: Keller, Lamb, Länger, Payerl, LeBlanc, Barinka, Haase, Bergman, Puempel, Broadhurst, Soramies, Sacher, Johnson, Wannström, Stieler, Kuffner, Volek, Clarke, Saponari.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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