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Löwen krallen sich Extrapunkt in Bremerhaven

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG) In der Eisarena in Bremerhaven duellierten sich am heutigen Abend die beiden Tabellennachbarn, die heimischen Fischtown Pinguins mit den Frankfurter Löwen. Es ging um wertvolle Punkte auf den Sprung in die Top Sechs, den beide Teams anvisierten. Während Bremerhaven die letzten vier Partien verlor, kam der Aufsteiger mit zwei Siegen im Gepäck in die Seestadt.

 

Schließlich unterlag Bremerhaven den Löwen aus Frankfurt knapp mit 2:3 nach Verlängerung, sicherte sich aber noch dank des späten Ausgleichstreffers zumindest einen Punkt.

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(Fotoquelle City-Press) Matchwinner Carter Rowney  

 


Bremerhaven kassierte in den vergangenen zehn Spielen zuletzt acht Niederlagen und wollte heute Abend den Turnaround einleiten. Der Ausfall ihres Top Torjägers Jan Urbas neben Ziga Jeglic machte dem Team um Headcoach Thomas Popiesch weiter schwer zu schaffen, sein Torinstinkt ging ihnen sehr ab in den letzten Wochen. Patch Alber konnte mittlerweile wieder mitwirken und verstärkte die Mannschaft. Auf der Goalie Position hat man den Schweden Niklas Svedberg verpflichtet. Das Heimteam musste heute mit nur 11 Stürmer auskommen.

 

Prey (Manager): „Dieses Jahr ist es schon ein besonderes Verletzungspech. Seit 6-7 Wochen agieren wir ohne vier bzw. fünf Erfahrungsträger, heute auch noch Gregory Saakyan. Wir dürfen nicht jammern, ist dem Umstand der vielen Spiele geschuldet. Das Verletzungspech haben auch andere Mannschaften. Wir haben heute auf Jan Urbas gehofft, aber er muss morgen nochmals ein MRT machen, es muss medizinisch zu 100% passen, darf nichts überstürzt werden. Wir sind froh, dass wir zu Beginn der Saison so viele Punkte geholt haben, wir können es nicht ändern. Wir haben viele Spiele nur mit einem Tor oder in der Overtime verloren. Fortuna muss zurückkehren, dann kommen wir wieder ins richtige Fahrwasser. Entscheidungen der Schiedsrichter sind zu akzeptieren, wir hoffen auf ein faires Spiel, weil wir zu Frankfurt ein gutes Verhältnis haben. “

 

Samuelsson: „In Berlin we lost in the overtime, we made a nice game, we came back well, but goals are not coming that easily right now. In Berlin it was the step in the right direction, it is up to the guys in the locker room. We need to start fast, put pucks on the net and be ready to win.”

 

Frankfurt schaffte es nach vier Pleiten hintereinander nun wieder zwei Sieg einzufahren und wollte im hohen Norden weitere Zähler ergattern, um mit einem Abstieg aus der höchsten Liga nichts zu tun zu haben. Dank der Rückkehr von Nathan Burns gewann das Team um Headcoach Gerry Fleming wieder an der nötigen Tiefe im Kader. Die Löwen mussten auf David Elsner und Brendan Ranford verzichten.

 

Wenzel: „Ja es ist ein unglaubliches Gefühl für den ersten DEL-Treffer, ich bin erleichtert endlich getroffen. Alle haben sich gefreut. Wir machen echt guten Job, jeder Punkt ist wichtig, es macht viel Spaß. Wir geben niemals auf, haben Charakter gezeigt, haben enge Spiele gewonnen, gute Moral gezeigt. Unsere Fans sind unfassbar gut, feuern uns immer über 60 Minuten an.

 

Kuriose 14. Spielminute mit zwei Toren binnen 8 Sekunden

 

Mit der Rekrutierung des neuen schwedischen Keepers Niklas Svedberg bekam das Heimteam viel internationale Erfahrung serviert. Er absolvierte 19 Spiele bei den Boston Bruins, war bei Ufa in der KHL aktiv und verbuchte 162 Matches in der AHL bei Iowa und Providence.  Eine vier auf zwei Konstellation wurde fast perfekt ausgespielt, nur der finale Pass von Lutz kam nicht an. In ihren Weihnachtsjerseys begann Bremerhaven gewohnt furios und setzte den Gast unter Druck. Auch dank eines Powerplays lief die Scheibe recht gut in den eigenen Reihen der Fischtown Pinguins und die verdiente Belohnung war der Führungstreffer in der 14. Spielminute durch Skyler McKenzie. Dann wurde es kurios, denn nur acht Sekunden danach markierten die Löwen postwendend den Ausgleich in Person von Dylan Wruck. Diese rasante Reaktion hatten sich die heimischen Fans samt Headcoach wohl so nicht vorgestellt. Schließlich trennten sich die beiden Teams leistungsgerecht mit einem Remis in die erste Pause.

 

McKenzie: “It is a fast paced game, we need to keep going and avoid turnovers. The Shift after a goal is very important, maybe we were not mentally ready for it. “

 

Löwen weiter bissig unterwegs und führen

 

Der Mittelabschnitt ging gleich furios los mit einem Pfostentreffer von Daniel Wirt auf Seiten der Gäste, die dann bald ihr erstes Powerplay absolvierten. Kaum waren die Fischtown Pinguins wieder komplett, erzielte Rylan Schwartz den Führungstreffer für die Löwen. Eine erneute rasante Antwort blieb nun aber aus seitens der Hausherren, welche nun selbst in einfacher numerischer Überlegenheit agieren konnten. Beinahe wären sie in einen Konter durch Maximilian Gläßl gefahren, das war brandgefährlich. Bisher kamen die Pässe nicht sauber genug an bei den Mitspielern, ein Lattentreffer war dennoch zu verzeichnen in diesem Überzahlspiel. Frankfurt demonstrierte erneut eine solide Auswärtspartie. Ross Mauerman avancierte bald zum Akteur mit den meisten DEL Spielen für seine Farben; nur Mike Moore hat noch mehr Matches auf seinem Buckel, doch diese Ikone in der Seestadt hat seine Karriere schon beendet. 

Es war den Gastgebern schon anzumerken, dass ihnen wichtige Protagonisten auf dem Eis fehlten wie ein Jan Urbas oder Ziga Jeglic, zwei eminent torgefährliche Mosaiksteine im gefürchteten „Karawanken-Express“.

 

Schwartz: We are playing well, however a bit slow at the start. It is always nice to score when you are coming back to a team you once played. The fans are great here. Puck possession will be important and staying good in our zone.”

 

Last minute Ausgleich, aber die Löwen holen sich den Extrapunkt

 

Rein statistisch war das Schlussdrittel für die Frankfurter Löwen das Beste. Wie würde Bremerhaven auf den Rückstand antworten? Die erste fünf Minuten vergingen weitgehend ereignisarm, doch die Spannung war zu spüren. Es gab kaum Chancen zu verzeichnen, die Partie plätscherte ein wenig so dahin und den Hausherren fehlten die zündenden Ideen, um den Ausgleich zu erzwingen. Die heimischen Fans gaben ihr Bestes, um ihre Helden auf dem Eis nach vorne zu singen, zu trommeln und zu klatschen. Nach einem Foul beim Solo von Rylan Schwartz hatte Dominik Bokk die große Chance, den Vorsprung zu erhöhen, doch der neue Pinguins Goalie hielt seine Farben im Spiel. War dies etwa der Weckruf zum richtigen Zeitpunkt für die Hausherren? Niklas Svedberg stand nun vermehrt im Fokus, denn die Löwen übten viel Druck aus, mussten sich aber neun Minuten vor Schluss einem Powerplay der Gastgeber erwehren. Bremerhavens Spiel litt weiterhin an der nötigen Präzision im Passspiel und das Überzahlspiel verpuffte ohne nennenswerte Aktionen. Es wirkte vieles sehr zerfahren und die Minuten vergingen wie im Flug. Bald müsste Headcoach Thomas Popiesch All in gehen und seinen Keeper vom Eis beordern. Dies war 1:36 vor dem Ende der Fall und dieser Schachzug war sofort von Erfolg gekrönt, denn die einzige Chance im letzten Drittel verwertete Christian Wejse dank seines Schlägers, den er in den Distanzschuss hineinhielt. Das war bitter für die Löwen, die so abgeklärt diesen Schlussabschnitt gestalteten.

 

Nun ging es also in die Overtime, in der die 64. Spielminute die Entscheidung zugunsten der Gäste aus Frankfurt brachte, denn Carter Rowney netzte zum dritten Treffer ein. Schon wieder verlor Bremerhaven eine Partie denkbar knapp mit einem Tor Unterschied und die Löwen als Aufsteiger sammelten weiter emsig Punkte.

 

Popiesch: „Wir haben wie immer viel investiert, aber viele entscheidende Sachen nicht gut gemacht. Das 2:2 war positiv, in der Verlängerung haben wir uns spielerisch und technisch nicht so gut präsentiert. Die Moral passt, aber die richtigen Entscheidungen müssen getroffen werden. Es geht um die Details und die Kleinigkeiten.”

 

Rowney: “It is a tough place to play on the road. We wanted three points but are happy with the win. We did not make too many mistakes, we are lucky to get at least two points.“

 

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Löwen Frankfurt 2:3 n.V. (1:1|0:1|1:0|0:1)

 

Tore:

1:0 |14.| Skyler McKenzie (Kreutzer)

1:1 |14.| Dylan Wruck (Rowney, Bokk)

1:2 |45.| Rylan Schwartz (Burns, D‘Amigo)

2:2 |59.| Christian Wejse (Bruggisser, Andersen)

2:3 |64.| Carter Rowney

 

Haupt-Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Hunnius (GER)

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Svedberg, Samuelsson, Alber, Uher, Friesen, Andersen, Eminger, Kreutzer, McKenzie, Wejse, Verlic, Wirth, Bruggisser, Tyrvainen, Vikingstad, Mauerman.

 

Frankfurt: Hildebrand, McNeill, Wirt, Bokk, Rowney, Wruck, Vandane, Gläßl, Breitkreuz, Nehring, D’Amigo, Sezemsky, Maginot, Wenzel, McMillan, Eisenmenger Magnus, Schwartz, Olsen, Burns, Moser.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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